Ein Tag Journalist: Deutschlandstipendiaten besuchen die Rhein-Zeitung in Koblenz

Wie eine moderne Zeitungsredaktion arbeitet, konnten die Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten der Universität Koblenz-Landau, der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) und der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) erleben. Zusammen mit Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung, und Marcus Schwarze, Leiter Digitale Inhalte, blickten sie einen Tag lang hinter die Kulissen der regionalen Tageszeitung.

RZ-Chefredateur Christian Lindner erläutert den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Online-Strategie der Rhein-Zeitung.

RZ-Chefredateur Christian Lindner erläutert den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Online-Strategie der Rhein-Zeitung.

Nach einer Vorstellungsrunde führten der Chefredakteur Christian Lindner und Marcus Schwarze,  Leiter Digitale Inhalte, ihre Gäste durch die Redaktionsräume in der Koblenzer August-Horch-Straße. Schnell wurde klar, dass die Arbeit in der Informationsbranche verschiedene Rahmenbedingungen voraussetzt – allen voran die Aktualität: An den Wänden der Zeitungszentrale, die in Rheinland-Pfalz mehrere Lokalredaktionen unterhält, hängen zahllose Flachbildschirme, auf denen aktuelle dpa-Meldungen tickern oder die live zeigen, welche Online-Artikel gerade am häufigsten angeklickt bzw. gekauft werden. Dazwischen sitzen die Redakteure und Blattmacher am sogenannten Newsdesk.

Miterleben durften die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch die sogenannten „Wandrunde“ um 17 Uhr. Hier besprechen die verantwortlichen Redakteure die einzelnen Zeitungsseiten der nächsten Tagesausgabe –  vom Titel bis zur gestalterischen Aufmachung der Artikel. Die Journalisten versammeln sich dazu vor einer Wand, an der die Blätter der nächsten Ausgabe in ihrem aktuellen Bearbeitungszustand hängen und diskutieren über das Blatt des folgenden Tages. Nach der Diskussion werden erforderliche Korrekturen und Layoutänderungen vorgenommen.

Die Wandrunde ist Treffpunkt und zentraler Diskussionsort zugleich: Als eine Stipendiatin der PTHV nach einer aktuellen Pflegethematik fragte, die sie in der morgigen Ausgabe vermisse, erklärten die Redakteure ausführlich, welche Themen es ins Blatt geschafft haben und welche nicht. Daran schloss sich eine ausgiebige Fragerunde an, in der es schwerpunktmäßig um die Ausgewogenheit zwischen dem Printmedium und dem Online-Auftritt der Zeitung ging.

Der Besuch der Rhein-Zeitung ist Bestandteil der ideellen Förderung im Rahmen des Deutschlandstipendiums. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten neben der monetären Unterstützung auch die Möglichkeit, exklusive Einblicke in Gesellschaft, Unternehmen und Politik zu gewinnen. Die Rhein-Zeitung als ein regionales Unternehmen präsentierte sich dabei als offener und spannender Gastgeber.


Datum der Meldung 15.12.2015 15:30