Neues Profilthema nimmt gesellschaftliche Herausforderungen in den Blick

Digitales, Bildung, Migration: Unsere Gesellschaft ist im Umbruch. Was wird sich ändern, was bleibt gleich? Fragen und Antworten zu zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen entwickelt der Fachbereich 5: Erziehungswissenschaften der Universität in Landau in seinem neuen profilgebenden Querschnittsthema unter dem Titel „Kulturen der Transformation. Praxis – Sprache – Kompetenz“. Geplant ist eine Veranstaltungsreihe, deren Start am Freitag, 6. Juli, um 16.30 Uhr, im Festsaal der Universität in der Bürgerstraße 23 feierlich begangen wird.

Die geplanten Veranstaltungen zu den „Kulturen der Transformation“ bieten Raum, um über die Grenzen der Universität mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Im Fokus der Kick-Off-Veranstaltung am 6. Juli steht die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse und -perspektiven. Dazu gehört unter anderem die Frage, wie digitale Medien in Schulen und der Lehrerbildung eingesetzt werden sollen sowie Fragen zur Erforschung der Chancen und Folgen von Migration für Bildungseinrichtungen. Was ändert sich aktuell im Bildungswesen, welche Dinge bleiben gleich?

Eröffnet wird die Feier mit einem Grußwort der Präsidentin der Universität Koblenz-Landau, Professorin Dr. May-Britt Kallenrode. Die Dekanin des Fachbereichs, Professorin Dr. Anja Wildemann, stellt das neue Profilthema vor. Eine Poster-Ausstellung präsentiert die aktuellen Forschungsergebnisse. Zum Abschluss des Abends gestaltet Professor Dr. Armin Chodzinski von der Universität der Künste in Berlin einen künstlerischen Beitrag, der den Titel „Das fortgesetzte Stochern im Nebel – Universaldilettantismus, Kompetenz und Lustlosigkeit. Lecture-Performance mit Krawatte“ trägt. Flankierend dazu ist eine Video-Ausstellung seiner Arbeit in der Universitätsbibliothek ab Montag, 2. Juli, zu sehen. In „Tanzalphabet (2009-2013)“ inszeniert Chodzinski Theoriebegriffe leicht verstörend, mitunter musikalisch und durchaus humorvoll. Der abschließende Empfang bietet die Möglichkeit zum weiteren Austausch.

Das neue Querschnittsthema „Kulturen der Transformation“ wurde im Rahmen der Profilbildung des Fachbereichs definiert und soll aufzeigen, wie Forscher mit dem gesellschaftlichen Wandel in Forschung und Lehre umgehen. Dem Konzept vorausgegangen war eine Klausurtagung des Fachbereichs im vergangenen Jahr, bei der die Professorinnen und Professoren die Schnittmengen in ihrer Forschungsarbeit herausgearbeitet hatten. Koordiniert wird die Themenreihe von Nikola Mirkovic, der wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich ist.

Der Fachbereich 5: Erziehungswissenschaften ist eine Forschungs- und Lehreinheit der Universität Koblenz-Landau, die ihre Schwerpunkte in der Lehrerbildung, der pädagogischen Grundlagenforschung und der Philosophie hat. Über 90 Prozent der Studierenden am Standort Landau besuchen in ihrem Studium Lehrveranstaltungen an diesem Fachbereich. Im Fachbereich wird aber nicht nur gelehrt, sondern auch in zahlreichen pädagogischen und philosophischen Arbeitsbereichen intensiv geforscht. Der Erfolg dieser Forschungsarbeit schlägt sich auch in der Drittmittelstatistik der Universität nieder. So kann der Fachbereich ein Plus von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr an eingeworbenen Geldern verzeichnen. Damit gehört er zu den vier drittmittelstärksten Fachbereichen der Universität Koblenz-Landau.

 

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Datum der Meldung 28.06.2018 10:30