Studierende präsentieren empirische Forschungsarbeiten

Seit zwölf Jahren ist er fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Universität in Landau: Am Montag, 23. April, lädt der Fachbereich Psychologie ab 14.15 Uhr zum Empiriepraktikumskongress ein. Studierende der Psychologie zeigen im Atrium eigene Forschungsarbeiten in Form von Postern – so wie auf einer wissenschaftlichen Fachtagung.

Die Bandbreite der Themen reicht vom Zusammenhang von Persönlichkeitsmerkmalen und dem Vertrauen in die Politik, den Einflussfaktoren von umweltschützendem Denken und Handeln, der Stigmatisierung psychisch Erkrankter in unserer Gesellschaft bis hin zur Rolle von globalem Denken bei der Wahrnehmung und Bewertung von Migration.

Im Rahmen des „Empiriepraktikums“, einer Pflichtveranstaltung im Bachelor-Studium, lernen die angehenden Psychologinnen und Psychologen, wie man empirische Untersuchungen plant, durchführt und statistisch auswertet. Durch die Präsentation ihrer Arbeit auf dem Kongress und die Diskussion mit einer interessierten Öffentlichkeit sollen die Studierenden darüber hinaus die Fähigkeit schulen, ihre Ergebnisse verständlich zu kommunizieren und selbstkritisch zu reflektieren. Eine Jury wird die drei besten Poster prämieren.

Abgerundet wird der Kongress durch den ebenfalls öffentlichen Gastvortrag von Professor Dr. Jochen Gebauer von der Universität Mannheim. Um 16:30 Uhr referiert er im Hörsaal 2 zum Thema „Selbstüberschätzung: Gibt es wirksame Gegenmittel?“.


Datum der Meldung 19.04.2018 16:00