Prof. Dr. Klaus Fischer in DFG-Fachkolleg gewählt

Vier Wochen lang konnten in Deutschland alle promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren, die aktiv forschen, die neuen Repräsentanten in den Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wählen. Sie spielen im Begutachtungs-, Bewertungs- und Entscheidungsprozess der DFG eine zentrale Rolle.

Prof. Dr. Klaus Fischer wird in den kommenden vier Jahren als DFG-Fachkollegiat Förderanträge begutachten dürfen. Foto: privat
Prof. Dr. Klaus Fischer wird in den kommenden vier Jahren als DFG-Fachkollegiat Förderanträge begutachten dürfen. Foto: privat
In den kommenden vier Jahren wird auch der Koblenzer Zoologieprofessor Dr. Klaus Fischer vom Institut für Integrierte Naturwissenschaften als Vertreter im Fachkolleg „Zoologie“ Förderanträge begutachten dürfen. „Ich freue mich über das große Vertrauen, welches mir die Wissenschaftsgemeinschaft mit der Wahl für diese anspruchsvolle Tätigkeit entgegenbracht hat. Ich werde mich nach Kräften bemühen, diesem Vertrauen gerecht zu werden“, so Fischer.

Bereits zum fünften Mal seit Einführung der DFG-Fachkollegien in 2003 hatten die rund 150.000 Wahlberechtigten die Möglichkeit, aus fast 1.700 Kandidierenden die über 600 Mandate zu vergeben. In den kommenden vier Jahren werden die gewählten 613 Forschenden in 48 Fachkollegien alle in der DFG eingereichten Förderanträge bewerten. Mit ihrer Arbeit garantieren die Fachkollegien in der Förderung die wissenschaftliche Unabhängigkeit und die Qualität des Begutachtungsverfahrens. 

In besonderer Weise symbolisierten die Fachkollegien die Selbstorganisation der Wissenschaft in Deutschland, unterstreicht DFG-Vizepräsidentin Prof. Dr. Britta Siegmund in ihrem Artikel in „forschung“. „In zahlreichen anderen Ländern und Wissenschaftssystemen werden wissenschaftliche Gremien vergleichbarer Art durch die Politik bestimmt. In Deutschland hingegen wählt die Wissenschaft selbst ihre Repräsentantinnen und Repräsentanten. Damit stehen die Fachkollegien der DFG buchstäblich für die Selbstorganisation der Wissenschaft. 

Prof. Dr. Klaus Fischer ist seit 2017 an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, tätig. Zuvor war er zehn Jahre lang Leiter des Zoologischen Instituts und Museums sowie Professor für Tierökologie an der Universität Greifswald, wo er unter anderem ein DFG-Graduiertenkolleg eingeworben hat. Davor leitete er eine DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Universität Bayreuth. Fischer interessiert sich vor allem für die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Artenvielfalt, z.B. Nutzungseinflüsse auf Insektengemeinschaften oder Anpassungen an den globalen Wandel. Er ist Autor von zirka 180 wissenschaftlichen Publikationen. 

 
Kontakt:
Campus Koblenz
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Prof. Dr. Klaus Fischer
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Tel.: 06341 280-32219
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Datum der Meldung 26.11.2019 00:00