Umwelttagung am Campus Landau: Zwei öffentliche Diskussionsabende

Die Biodiversitätskrise ist in aller Munde. Nahezu täglich prasseln neue verstörende Nachrichten auf die Bürger ein: Pilzerkrankungen löschen Amphibien aus, Windräder tragen zum Insektenrückgang bei. Auch Chemikalien stehen immer wieder im Fokus, beispielsweise in der Diskussion rund um Glyphosat. Die Rolle chemischer Stressoren auf die Biodiversität im Wasser und an Land steht im Fokus der 24. Jahrestagung der deutschsprachigen Sektion der SETAC (Society of Environmental Toxicology and Chemistry) am Campus Landau der Universität Koblenz-Landau. Vom 4. bis 6. September diskutieren rund 200 Fachvertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in der Südpfalz.

Im Rahmen der Tagung laden die Veranstalter aus dem iES Landau, Institut für Umweltwissenschaften am Campus Landau, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu zwei öffentlichen Diskussionsabenden ein. Am Mittwoch, 4. September, 18 Uhr, diskutieren Dr. Peter Dohmen (BASF SE) und Prof. Dr. Matthias Liess (UfZ Leipzig und RWTH Aachen) die Rolle chemischer Stressoren in der Biodiversitätskrise. Beide Experten setzen sich seit Jahrzehnten mit Pflanzenschutzmitteln in aquatischen und terrestrischen Ökosystemen auseinander und gelten als führende Experten in Europa. Am Donnerstagabend, 17:30 Uhr, diskutieren über Mikroplastikpartikel in der Umwelt Dr. Rüdiger Baunemann (PlasticEurope Deutschland e.V.) und Prof. Dr. Christian Laforsch (Universität Bayreuth). Beide Diskutanten verfügen über umfassendes Know-how über den Nutzen von Plastik einerseits und dessen potenzielle Auswirkungen auf die Umwelt andererseits. Beide Abendveranstaltungen finden im Audimax der Landauer Universität in der Fortstraße 7 statt. 

Nähere Informationen zur Tagung gibt es unter www.setac-glb.de/tagung-2019.

 

Kontakt:
Pressestelle Campus Landau
Kerstin Theilmann
Tel..: 06341 280-32219
E-Mail:


Datum der Meldung 22.08.2019 00:00