Züricher Liebesbrief-Archiv in Koblenz

Der Liebesbrief zeigt auf eindrückliche Weise, wie sich private Schriftlichkeit im Lauf der Zeit verändert. Gerade weil es den Liebesbrief in weiten Kreisen der Gesellschaft gibt, erhält man einen Einblick in Schreibnormen nicht nur von Individuen, sondern auch von Milieus, Altersgruppen und Geschlechtern. So erstaunt es nicht, dass der Liebesbrief sich entlang der populären Schreibmedien ausdifferenziert vom Zettelchen zum Liebes-Brief, vom Telegramm zur Postkarte, von der E-Mail zur SMS. Es fragt sich dabei, inwiefern die Funktionen der Schriftlichkeit neu ausgelotet werden.

Aktuell wird die Sammlung ergänzt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Projektes.