Lehramtsstudierende engagieren sich für eine nachhaltige Entwicklung

Rückblick auf den ersten Druchgang des Zertifikats Bildung -Transformation - Nachhaltigkeit (BTN)

Posterpreis 2017 ohne Niklas

Abbildung 1: Zertifikatsteilnehmer*innen erhalten für die Präsentation ihrer Arbeit den Posterpreis auf dem Abschluss-Symposium

Das im Wintersemester 2016/17 eingeführte Zertifikat Bildung - Transformation - Nachhaltigkeit (BTN), das vom Zentrum für Bildung und Forschung an Außerschulischen Lernorten (ZentrAL) organisiert und durchgeführt und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanziert wird, ist ein erster wichtiger Schritt, um BNE fächer- und schulformübergreifend in die Lehramtsausbildung zu implementieren.

Im ersten Durchgang des Zertifikats nahmen 39 Studierende das Angebot wahr.  Die fünf Module im Rahmen des Zertifikats können innerhalb von zwei Semestern absolviert werden.

Zertifikatsverlauf

Abbildung 2: Zertifikatsverlauf

Nach dem Wintersemester, in dem die notwendigen Grundlagen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), mit besonderem Blick auf die Anschlussfähigkeit der beiden Konzepte BNE und Inklusion, vermittelt werden, werden dann im Sommersemester von den Studierenden eigene Projekte zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen entwickelt und erprobt.

Impressionen der Praxisprojekte 2017

Abbildung 3: Impressionen der Praxisprojekte 2017

Im Sommersemester 2017 wurden sieben Projekte durch die ersten BTN-Teilnehmer*innen konzipiert und durchgeführt. Die Wahl der Themen und Zielgruppen waren vielfältig. Den Startschuss gab ein Projekttag für die Jahrgangsstufe 8 am Lise-Meitner-Gymnasium in Maxdorf zu Nachhaltigkeitsaspekten rund um das Thema Lebensmittel. Sprachanlässe für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund bieten Experimente im Rahmen einer AG am Eduard-Spranger-Gymnasium in Landau. In Kooperation mit dem Bio-Weingut Porzelt wurde ein Projekttag für die Grundschule in Klingenmünster zum Thema „Nachhaltigkeit im Weinbau“ konzipiert, bei dem die Schüler*innen einen Lebensturm im Wingert bauten, und so dessen Strukturvielfalt bereicherten. Eine weitere Projektgruppe entwickelte eine neue Experimentierreihe im Rahmen des Experimentier(s)passes der Universität Koblenz-Landau zum Thema „Kostbares Nass“. Neben dem Experimentier(s)pass in der Nawi-Werkstatt profitierten zwei weitere Außerschulische Lernorte der Universität Koblenz-Landau von dem ersten Praxissemester des Zertifikats. So konzipierte eine Gruppe für die Zooschule Landau ein Lehr-Lern-Modul zum Thema Plastikmüll in unseren Gewässern und eine weitere Gruppe baute für das Nature Lab der Ökosystemforschung Anlage Eußerthal einen künstlichen Wasserlauf, mit dem Grundschüler*innen die Themen Wassertransport, Renaturierung, Hochwasserschutz und Abwasserreinigung anschaulich vermittelt werden können. Eine Gruppe verwandelte die Stadt Landau selbst zu einem Außerschulischen Lernort, in dem sie die erste Episode einer Audio-Stadtführung zum Thema Postkolonialismus in Landau erstellte.

Die Erstellung, Durchführung und Evaluierung der Projekte wurden im Rahmen des Abschluss-Symposiums allen Teilnehmer*innen und Beteiligten am Zertifikat im Rahmen von Posterpräsentationen anschaulich vorgestellt.

BTN Heading


Datum der Meldung 11.10.2017 09:00