Die soziale Utopie der Marktwirtschaft - Skizze einer freiheitlichen, gerechten und nachhaltigen Wirtschaftsordnung

Andreas Siemoneit vom Förderverein Wachstumswende versucht im Rahmen der Öffentlichen Ringvorlesung zu Komplexe Nachhaltigkeitsprobleme die Frage zu beantworten, wie Marktwirtschaft wirklich gemeint ist. Darüber hinaus zeigt er einen Weg auf unter welchen Bedingungen eine einfache, robuste und effiziente Marktwirtschaft gestaltet werden kann.

Ob man ökologische Nachhaltigkeit nur mit oder nur gegen „den Markt“ erreichen kann, ist seit langem fester Bestandteil der politischen Auseinandersetzung – mit vielen Zwischenpositionen, die sich vor allem in ihrer Haltung zu staatlicher Regulierung und Umweltpolitik unterscheiden. Gleichzeitig wird der Begriff „Marktwirtschaft“ auch strategisch eingesetzt, irgendwo verortet zwischen ökonomischem Erfolgsmodell und Raubbau-Kapitalismus. Aber wie ist Marktwirtschaft denn eigentlich gemeint? Der Vortrag wird versuchen jenseits der Kampfbegriffe die soziale Utopie dieses Konzeptes herauszuarbeiten und die Missverständnisse „beider Seiten“ aufzuklären, denn eigentlich kann Marktwirtschaft einfach, robust, effizient und gerecht sein – vorausgesetzt, man überwindet ihren Wachstumszwang.

Andreas Siemoneit

Andreas Siemoneit (Jahrgang 1967) ist Physiker und Wirtschaftsingenieur. Er arbeitet als Software-Architekt und Berater in Berlin. Seit 2011 ist er intensiv an der wachstumskritischen Debatte beteiligt. Er ist Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Fördervereins Wachstumswende.

Wann 13.11.2018
von 18:15 bis 19:45
Wo Campus Landau, Hörsaal II
Name
Termin übernehmen vCal
iCal