Fallzahl Standort Mainz: 0 (Warnstufe Grün) Maßnahmenkonzept

Fallzahl Standort Koblenz: 0 (Warnstufe Grün) Maßnahmenkonzept

Fallzahl Standort Landau: 1 (Warnstufe Gelb bis: 16.04.2021) Maßnahmenkonzept

Profilbereich Umwelt

Profilbereich UmweltDie Forschung im Bereich Umwelt" ist aus den naturwissenschaftlichen Fachdidaktiken der Lehrerausbildung hervorgegangen und hat sich zu einem jungen, eigenständigen Kernbereich der Universität Koblenz-Landau entwickelt.

Ein besonderes Merkmal des Profilbereichs ist die zunehmende nationale und internationale Sichtbarkeit der Umweltwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau. Insgesamt wird der Profilbereich an der Universität durch drei Forschungsansätze charakterisiert: Der umweltwissenschaftliche Ansatz thematisiert die naturwissenschaftlich beschreibbare Umwelt, die Informatik beschäftigt sich mit der technisch-digitalen Umwelt und die Geisteswissenschaften begreifen Kultur als soziale Umwelt.

Für die Forschung im Bereich Umwelt wird seit einigen Jahren fortlaufend die entsprechende naturwissenschaftliche Infrastruktur an der Universität Koblenz-Landau ausgebaut. Darunter fallen die Renovierung und der Neubau von Laborräumen, die Anschaffung von Analyse-Großgeräten und die Errichtung von Versuchsanlagen im Freiland.

Der profilbildende Forschungsschwerpunkt „Land-Wasser-Interaktionen unter dem Einfluss neuer anthropogener Stressoren“ (AufLand) bündelt die besonderen Stärken in der naturwissenschaftlichen Umweltforschung an der Universität Koblenz-Landau. In ihm wird in drei interdisziplinären Kooperationen der Einfluss neuer, menschlich verursachter Stressfaktoren auf Ökosysteme in der Übergangszone Land-Wasser untersucht. Aus diesem Forschungsschwerpunkt ist die an der Universität Koblenz-Landau koordinierte DFG-Forschergruppe INTERNANO (Mobilität, Alterung und Funktionsweisen anorganischer synthetischer Nanopartikel in der Land-Wasser-Übergangszone", FOR 1531 seit 2011) hervorgegangen. Außerdem wird an der Universität Koblenz-Landau die DFG-Nachwuchsforschergrupper Mechanismen und Konsequenzen aquatischer Invasion in mitteleuropäischen Flüssen" (Emmy Noether-Programm) koordiniert. Eine besondere Anerkennung erhielt das Projekt „Wasser 3.0 - StressFix“, welches 2015 in der Kategorie Wasser & Abwasser den GreenTec Award gewann, Europas größten Umwelt- und Wirtschaftspreis.