Forschung

Umwelt- und Ressourcenkonflikte
Wie wirken sich Umweltveränderungen auf Ressourcenkonflikte aus? Wie kann die menschliche Sicherheit in besonders betroffenen Gesellschaften und Regionen verbessert und Gewaltrisiken gemindert werden? Wie können institutionelle Reformen die Krisenprävention und Konfliktbewältigung im Umweltsektor fördern? Diesen Fragen geht das Team der Friedensakademie im Forschungsschwerpunkt Umwelt- und Ressourcenkonflikte nach.
Krisenprävention und zivile Konfliktbearbeitung
In einer Welt mit zunehmend komplexeren Akteurs- und Beziehungskonstellationen steigen auch die Anforderungen an zivile Konfliktbearbeitung und Krisenprävention. Gesellschaftliche und soziale Konflikte benötigen begleitende Strategien der Konfliktbearbeitung. Hier setzt die Friedensakademie Rheinland-Pfalz mit ihrer Arbeit zu innergesellschaftlichen wie grenzüberschreitenden Konflikten an.

Friedenspädagogik beschäftigt sich mit der pädagogischen Anregung und Begleitung reflexiver individueller und gesellschaftlicher Prozesse. Es geht dabei um die methodische Begleitung in der kritischen Auseinandersetzung gesellschaftlicher Strukturen und der Stärkung von Friedensfähigkeit auf individueller, kollektiver und institutioneller Ebene. Die pädagogische Förderung von holistischem Denken steht dabei ebenso im Vordergrund wie eine hohe Methodenvielfalt. Auf Grund des starken Praxisbezugs ist friedenspädagogische Forschung ein wechselseitiger Prozess aus Theorie, Praxis und konzeptioneller Entwicklung.