Konzept

Die Friedensakademie Rheinland-Pfalz verfolgt das Ziel, bewährte Strategien der Krisenprävention und der zivilen Konfliktbearbeitung zu stärken und weiterzuentwickeln. Dazu entwickelt sie Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote und betreibt anwendungs- und lösungsorientierte Forschung zu friedenswissenschaftlichen und friedenspädagogischen Themen. Als einmalige Schnittstelleninstitution in Rheinland-Pfalz fördert sie den wechselseitigen Austausch zwischen akdademischer Forschung und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Die Aufgaben der Friedensakademie:

 

Öffentlichkeitsarbeit

bild- oeffentlichkeitsarbeitDurch die Beteiligung an öffentlichen Veranstaltungen und durch die Organisation von eigenen Veranstaltungsangeboten leistet die Friedensakademie einen eigenständigen, weithin sichtbaren Beitrag zur gesellschafts- und friedenspolitischen Öffentlichkeitsarbeit in Rheinland-Pfalz.

Vernetzung

bild-vernetzungDie Friedensakademie arbeitet eng zusammen mit einer Reihe friedenspolitisch aktiver Initiativen und Organisationen im Land. Durch die Organisation von Workshops und Symposien zu ihren diversen Arbeitsfeldern stärkt und unterstützt die Friedensakademie zudem die Vernetzung der verschiedenen Akteure und Akteursgruppen untereinander.

 

Qualifizierung und Bildung

bild-bildungGemeinsam mit diversen Partnern engagiert sich die Friedensakademie im Bereich der Entwicklung von Qualifizierungs- sowie Weiter- und Fortbildungsangebote für Kinder-, Jugendliche und Erwachses sowie unterschiedliche Berufs- und Akteursgruppen.

Forschung

bild-forschungAn der Schnittstelle zwischen Friedensarbeit und Friedensbildung engagiert sich die Friedensakademie insbesondere in der anwendungs- sowie problemorientierten Friedensforschung und kann somit innovative Impulse für die aktuellen öffentlichen Diskurse in friedenspolitischen Themen bereitstellen oder diese selbst in die Öffentlichkeit hineintragen.

 

Die Friedensakademie an der Universität

Ihre besondere Katalysatorrolle und Schnittstellenfunktion wird durch ihre institutionelle Verankerung an der Universität Koblenz-Landau und durch den Rückgriff auf die universitären Ressourcen und interdisziplinären Kooperationsmöglichkeiten gestärkt. Diese besondere Verankerung erleichtert es der Friedensakademie auch als ein Forum zu fungieren und eine aktive Rolle im Bereich eines praxisorientierten Austauschs zwischen politischen Entscheidungsträgern, Forscherinnen und Forschern sowie Friedensfachkräften einzunehmen.

Die Friedensakademie als Forum

Die Friedensakademie versteht sich daher als ein institutionalisiertes Forum für mehrdimensionale friedenswissenschaftliche und friedenspolitische Dialoge, an denen zivilgesellschaftliche Akteure, Wissenschaftler/innen, Experten/innen und verschiedenste politische Akteure zusammenfinden können, um in einen  Austausch zu treten und gemeinsam voneinander zu lernen. Somit fördert die Friedensakademie nicht nur den Wissenstransfer aus der Forschung in die Praxis, sondern auch Impulse aus der Praxis für die Wissenschaft und schafft damit Raum für einen wechselseitigen Wissens- und Erfahrungsautausch.

 

 

Die Friedensakademie Rheinland-Pfalz wurde im Juli 2014 als eine „besondere wissenschaftliche Einrichtung“ (§ 97 HochSchG) der Universität Koblenz-Landau gegründet. Ihre Gründung geht auf eine Initiative der rheinland-pfälzischen Landesregierung aus dem Jahr 2011 zurück. Danach sollen friedenspolitische Aktivitäten im Land unterstützt und zivile und präventive Strategien des Konflikt- und Krisenmanagement gestärkt werden. Träger und Unterstützer der Friedensakademie war von 2013 bis 2018 ein gemeinnütziger Verein. Seit Januar 2019 ist die Friedensakademie eine zentrale Einrichtung (§ 90 HochSchG) der Universität Koblenz-Landau.