DAAD-Programme

Der DAAD hat für seine Programme der Projektförderung ein zentrales Verfahren eingeführt: jeweils zu den drei vorgegebenen Terminen Anfang April, Mitte Juni sowie Anfang Oktober werden die aktuellen Neuausschreibungen veröffentlicht. Für kurzfristige Sonderausschreibungen behält sich der DAAD die Option offen, auch zwischen diesen Terminen ausschreiben zu können. Die jeweiligen Ausschreibungstexte finden Sie in der neuen Projektdatenbank, mit der Sie gezielt nach DAAD-Programmen suchen können.


Mit dem neuen Programm ''FITweltweit'' ermöglicht der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) forschungsorientierte Auslandsaufenthalte von Masterstudierenden, Promovenden und Postdoktoranden im Bereich der Informatik.
Mit einem Budget von 8,8 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden mit diesem Programm in den nächsten fünf Jahren Auslandsaufenthalte auf verschiedenen Qualifikations- und Karrierestufen unterstützt. Studierende und Promovenden können im Rahmen der Masterarbeit oder Promotion Forschungsarbeiten aus der Informatik im Ausland durchführen. Postdoktoranden erhalten die Möglichkeit, am International Computer Science Institute (ICSI) in Berkeley oder am National Institute of Informatics (NII) in Tokyo Projekte mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren zu realisieren. In allen Programmlinien ist eine Bewerbung jederzeit möglich und die Stipendienlaufzeit kann flexibel gewählt werden, damit sich der Auslandsaufenthalt optimal in den aktuellen Forschungsplan und die mittelfristige Karriereplanung einbinden lässt.


  • Förderung: Kongress- und Vortragsreisen ins Ausland

Der DAAD fördert die aktive Teilnahme (eigener Vortrag, Posterpräsentation) an einer ausgewiesenen internationalen wissenschaftlichen Veranstaltung (Kongress, Symposium, nicht jedoch an einem Seminar, einem Kurs o.ä.) im Ausland. Der Antrag muss spätestens vier Monate vor dem ersten Tag der Veranstaltung beim DAAD eingegangen sein, die Bestätigung der Vortragsannahme kann nachgereicht werden.
Merkblatt und Antragsformular finden Sie auf den Internetseiten des DAAD.

 

Dieses Stipendienprogramm bietet die Möglichkeit, im Rahmen eines Promotionsvorhabens für eine kürzere Zeit im Ausland zu forschen und sich wissenschaftlich weiter zu qualifizieren.
Darüber hinaus werden der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung mit internationalen Fachkolleginnen und Fachkollegen unterstützt.


  • RISE – Research Internships in Science and Engineering - Forschungspraktikanten für Doktorandinnen und Doktoranden in Deutschland

Zur Förderung des Studierendenaustausches von Nordamerika und Großbritannien nach Deutschland in den Natur- und Ingenieurwissenschaften bietet der DAAD Doktorandinnen und Dokto­randen deutscher Hochschulen die Möglichkeit, beim DAAD einen Antrag auf Beschäftigung einer/eines ausländische/n Forschungspraktikantin/en zu stellen. Nordamerikanische und britische Bachelorstudierende sollen Doktorandinnen/Doktoranden mittels eines Stipendiums im Rahmen eines 8 – 12 wöchigen Deutschlandaufenthal­tes im Sommer 2014 bei ihren experimentellen Arbeiten unterstützen. Gefördert werden die folgenden Fachgebiete: Biologie, Lebenswissenschaften, Chemie, Physik, Geo- und Ingenieurwissenschaften (auch Informatik).

 

Durch die Förderung von Kurzzeitdozenturen soll es ausländischen Hochschulen ermöglicht oder erleichtert werden, besonders qualifizierte Wissenschaftler deutscher Hochschulen zur Veranstaltung von Kursen in wissenschaftlichen Spezialgebieten oder für interdisziplinäre Zusammenhänge einzuladen; mit dem Programm soll damit zugleich die Leistungsfähigkeit der deutschen Wissenschaft im Ausland dargestellt werden. Gefördert werden insbesondere solche Dozenturen, die

  • der Fortbildung von Graduierten in Form von Kompaktkursen, Blockkursen oder Spezialkursen dienen,
  • im Verbund mit anderen Programmen des DAAD oder anderer wissenschafts- bzw. forschungsfördernder Institutionen stehen,
  • die weitere Zusammenarbeit mit ehemaligen Stipendiaten fördern,
  • der Vorbereitung, Begleitung oder Nachbetreuung einer Langzeitdozentur dienen.

 

Das DAAD-Gastdozentenprogramm, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, dient der Internationalisierung der deutschen  Hochschulen  und  der  Stärkung  der  internationalen  Dimension  in  der Lehre. Die ausländischen Gastdozenten sollen eine internationale Perspektive in den regulären Lehrbetrieb einbringen. Dadurch werden Studierenden bereits an ihrer deutschen Heimathochschule eine internationale Lernerfahrung und interkulturelle  Kompetenzen  vermittelt,  die  sie  sonst  nur  bei  einem  Auslandsstudium erwerben können. Bei der Planung einer Gastdozentur sollte daher stets auf eine angemessene Breitenwirkung und Nachhaltigkeit geachtet werden.