Hochschulleitung verabschiedet Betreuungsvereinbarung

Universität Koblenz-Landau implementiert Instrument zur Sicherung von Transparenz und Qualität im Promotionsprozess

Betreuungsvereinbarungen haben sich mittlerweile deutschlandweit als wertvolles Rüstzeug einer gelungenen Promotionsbetreuung etabliert. Die Vereinbarungen helfen Promovierenden und ihren Betreuer*innen, ihr Verhältnis zeitlich und inhaltlich zu gestalten und die wechselseitigen Erwartungen transparent zu formulieren. Sie bereiten den Rahmen, innerhalb dessen ein Promotionsvorhaben in der vorgesehenen Zeit sowie unter Wahrung qualitativ hoher Ansprüche, abgeschlossen werden kann. Zu beachten ist, dass eine Betreuungsvereinbarung kein juristisches Dokument darstellt, sondern lediglich der Qualitätssicherung und Transparenz des Promotionsprozesses dient.

Auch die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) empfiehlt, in den von ihr unterstützten Projekten Betreuungsvereinbarungen zwischen Promovierenden und Betreuenden zu schließen. Betreuungsvereinbarungen gehören somit zu den Voraussetzungen für künftige Antragstellungen bei der DFG und zunehmend auch bei anderen Projektträgern.

Die Leitung der Universität Koblenz-Landau hat nun eine Betreuungsvereinbarung verabschiedet, die durch den Beirat des IPZ erstellt wurde, auf den Empfehlungen der DFG basiert und sich an Dokumenten verschiedener anderer Universitäten orientiert. Die Betreuungsvereinbarung kann im Laufe des Promotionsprozesses aktualisiert werden. Das Dokument kann flexibel an die fachspezifischen Bedarfe angepasst werden, so dass nicht alle genannten Punkte ausgefüllt werden müssen.

Hier können Sie die Betreuungsvereinbarung der Universität Koblenz-Landau einsehen.


Datum der Meldung 17.10.2018 12:00