Fallzahl Standort Mainz: 0 (Warnstufe Grün) Maßnahmenkonzept

Fallzahl Standort Koblenz: 1 (Warnstufe Gelb bis: 05.11.2020) Maßnahmenkonzept

Fallzahl Standort Landau: 2 (Warnstufe Gelb bis: 06.11.2020) Maßnahmenkonzept

IPZ Newsletter Nr. 81


17.06.2020

Interdisziplinäres Promotionszentrum (IPZ)

81. Newsletter, 17.06.2020

Liebe Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Interessierte,

seit dem letzten Newsletter hat sich im IPZ einiges getan und wir freuen uns, Sie auf den neuesten Stand zu bringen.

Als große Herausforderung erschien der Transfer der Veranstaltung „Nachgefragt: Social Media – #wasbringt’s“ in ein digitales Format, lebt dieses Angebot doch von dem persönlichen Austausch zwischen den Vortragenden und den Teilnehmenden. Ob es gelungen ist, haben wir die Referent*innen Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi und Dennis Mittelmann gefragt. Das vollständige Interview finden Sie gleich im Anschluss unter dem Titel „Nachlese: Nachgefragt“.

Außerdem freuen wir uns, dass wir kurzfristig eine neue Förderung im Projekt NaWi ins Leben rufen können, die (Post-)Doktorandinnen bei der Kinderbetreuung unterstützen möchte. Beim Projekt ZuGewinn können sich (angehende) Promovierende mit FH-/HAW-Abschluss wieder für ein Promotionstandem bewerben.

Auch hat ein neues Förderinstrument des DAAD zur Unterstützung von Auslandsaufenthalten von Doktorand*innen unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen, und wir möchten Sie gern darauf hinweisen – ebenso wie auf die Studie zum Prokrastinationsverhalten bei Doktorand*innen eines Frankfurter Nachwuchswissenschaftlers. Wenn auch Sie über ein Thema promovieren, das inhaltliche Schnittstellen mit der Arbeit des IPZ hat, besteht die Möglichkeit, dass wir auf Ihre Arbeit aufmerksam machen. Sprechen Sie uns gern an.

Bei unseren Terminen sollten Sie nicht prokrastinieren. Wenn Sie etwas interessiert, melden Sie sich schnell an. Die Plätze werden rar!

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.

Ihr
IPZ-Team


1. Nachlese: Nachgefragt

Mit „Nachgefragt“ haben das Projekt ZuGewinn und das IPZ im vergangenen Semester erfolgreich ein neues Format etabliert. Am 19. Juni fand die zweite Veranstaltung der Reihe statt, die sich unter dem Titel „Nachgefragt: Social Media – #wasbringt’s“ mit dem Nutzen sozialer Netzwerke für Wissenschaftler*innen auseinandersetze.

In zwei Impulsvorträgen thematisierten Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi (Referentin Forschungskommunikation, FOM Hochschule) und Dennis Mittelmann (CEO & Gründer, TrendView GmbH) die Wahl passender sozialer Medien, das Netzwerken über soziale Medien sowie die Kontaktaufnahme mit potentiellen Arbeitgeber*innen und mögliche Fallstricke.

Nach der Veranstaltung hatten das Projekt ZuGewinn (ZG) und das IPZ noch einmal die Möglichkeit, sich mit beiden Referent*innen – digital – über die Veranstaltung auszutauschen.

IPZ/ZG:
„Nachgefragt: Social Media – #wasbringt’s“ war als gemütliches spätes Frühstück mit Fokus auf dem persönlichen Austausch geplant, musste aber aufgrund von Covid-19 digital stattfinden. Wie ist Ihr Resümee? Fand die Veranstaltung als Online-Format Anklang?

Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi (YL): Mir hat sie gut gefallen und eine virtuelle Veranstaltung ist meines Erachtens eine gute Alternative! Diese Variante schont die Gesundheit und die Umwelt, spart Zeit und passte in diesem Fall zusätzlich sehr gut zum Thema der Veranstaltung, in der es ja auch um Online-Kommunikation ging. Natürlich ist es gehaltvoller, Face-to-face mit anderen Personen in Kontakt zu treten, aber die genannten Spar- und Schonungsaspekte zählen auch und sogar die „virtuelle Podiumsdiskussion“, in die wir als weiteres Element den Chat einbezogen haben, hat gut geklappt! Ein Tipp von mir für alle, die im virtuellen Raum konferieren: Wenn alle ihre Kameras einschalten, zahlt das – außer die Kameras müssen aus Gründen der Konferenzqualität ausgeschaltet sein – auf die Gesamtqualität einer solchen Veranstaltung ein.

Dennis Mittelmann (DM): Dass Online-Formate immer stärker an Akzeptanz gewinnen, hat man hieran sicherlich gemerkt. Natürlich fehlte der direkte Bezug zu den Zuhörern etwas, was die Diskussion ein wenig umständlicher gemacht hat. Dennoch denke ich, dass die Veranstaltung thematisch gut dazu passte und dadurch auch Anklang fand.

IPZ/ZG:
Konnte denn Ihrem Eindruck nach die Frage „Was bringt's?“ beantwortet werden?

DM: I hope so!

YL: Das müssten natürlich die Teilnehmenden beantworten. Ich hoffe, ich konnte ihnen gemeinsam mit meinem Co-Referenten alle ihre Fragen zufriedenstellend beantworten. Und es schien auch so, denn es war ja genügend Raum für Fragen vorhanden.

IPZ/ZG:
Was können Sie denjenigen raten, die sich noch eingehender mit dem Thema Social Media und Wissenschaft auseinandersetzen möchten?

YL: Da habe ich einen Lesetipp. In einem Interview habe ich zu diesem Thema bereits Auskunft gegeben. Man kann es hier nachlesen. Meine dortigen Antworten habe ich allerdings bezogen auf die Arbeit in meinem Fachgebiet, der Wissenschaftskommunikation, also für Wissenschaftskommunikatorinnen und -kommunikatoren. An einem Fachbeitrag speziell für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeite ich aktuell. Wenn Sie mir über Twitter oder LinkedIn folgen, dann werden Sie darüber informiert, sobald der Beitrag veröffentlicht wurde.

DM: Sich aktiv in den Kanälen zu beteiligen und ausprobieren. Trial und Error ist hier das richtige Motto.  

IPZ/ZG: Vielen Dank noch einmal für die aufschlussreiche und schöne Veranstaltung und ebenso für die Teilnahme an diesem Gespräch!


2. Projekt NaWi: Neue Förderung zur Unterstützung in der Kinderbetreuung

Von den Folgen der Covid-19-Pandemie sind mit Blick auf die Karriere insbesondere Frauen betroffen (vgl. „Die Corona-Krise trifft Frauen doppelt. Weniger Erwerbseinkommen und mehr Sorgearbeit“, Hans-Böckler-Stiftung). In der Wissenschaft wird beobachtet, dass die Zahl der Veröffentlichungen von Wissenschaftlerinnen signifikant zurückgegangen ist.

Um (Post-)Doktorandinnen der Universität Koblenz-Landau in dieser Hinsicht zu entlasten, möchte das Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen (NaWi) des Interdisziplinären Promotionszentrums (IPZ) in der Kinderbetreuung eine Unterstützung leisten und bezuschusst die Finanzierung von Babysitter*innen, um Nachwuchswissenschaftlerinnen etwas Zeit für die Arbeit an der eigenen wissenschaftlichen Qualifikation zu ermöglichen.

Weitere Information zu der neuen Förderung und Details zur Antragsstellung erfahren Sie hier


3. Promotionstandem: Austausch für Promovierende mit FH-/HAW-Abschluss

Knüpfen Sie mit Hilfe des Promotionstandems neue Kontakte und finden Sie eine Austausch- und Arbeitsgemeinschaft.

Unabhängig davon, ob Sie bereits mit einem FH-/HAW-Abschluss promovieren oder ob Sie sich noch im Eignungsfeststellungsverfahren befinden: beim Promotionstandem des Projekts ZuGewinn finden Sie eine*n Promovierende*n für den persönlichen Austausch unter Doktorand*innen innerhalb der Universität.

Das Tandem besteht aus zwei Promovierenden und ist zunächst auf ein halbes Jahr ausgelegt. Der Austausch kann Anstöße für den Forschungsprozess, Gelegenheit zur intensiven Diskussion und Kontakt zu anderen Promovierenden der Universität bieten. Die fachliche Betreuung kann das Promotionstandem nicht ersetzen.

Haben Sie einen FH-/HAW-Abschluss und Interesse an einem Promotionstandem?

Dann bewerben Sie sich via Mail bei: .


4. Neue DAAD-Förderung: Forschungsstipendien für Doktorandinnen und Doktoranden

Für einen Forschungsaufenthalten im Ausland können Doktorand*innen eine Förderung beim DAAD beantragen. In der Gestaltung des neuen Programms, das seit Mai angeboten wird, ist auch das Feedback bisheriger Stipendiat*innen berücksichtigt worden. Hieraus ergibt sich bspw. die flexible Förderdauer zwischen einem und zwölf Monaten sowie die Möglichkeit, den gesamten Auslandsaufenthalt auf mehrere Gastländer zu verteilen.

Mehr über die Förderung und die Antragsmodalitäten erfahren Sie hier.


5. Studie: Prokrastinationsverhalten bei Doktorand*innen

Samuel Gross ist Mitarbeiter der Pädagogischen Psychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seine Promotion beschäftigt sich mit dem Thema Prokrastination bei Doktorand*innen. Warum schieben Doktorand*innen Aufgaben in der Promotion auf? Was unterscheidet Promovierende, die viel prokrastinieren von Promovierenden, die wenig prokrastinieren?

Obwohl Prokrastination ein beliebtes Forschungsfeld ist, existieren kaum Publikationen, die dieses Phänomen im Kontext der Promotion untersuchen. Und genau an dieser Stelle setzt die Forschung von Samuel Gross an. Wenn Sie ihn unterstützen möchten, können Sie hier an seiner ca. 30-minütigen Umfrage teilnehmen. Die Aufwandsentschädigung beläuft sich auf 10 Euro, die Sie an das Deutsche Rote Kreuz spenden oder in Form eines Gutscheins (buch7 oder Amazon) erhalten können.

Der Link zur Umfrage kann und darf weitergeleitet werden. Fragen an Herrn Gross senden wir gern weiter. 


6. Termine im Überblick

16. Juni 2020: Promovieren – ja oder nein? ***Warteliste***
Weitere Informationen finden Sie hier

17. Juni 2020: Tutorial for international PhD students and postdocs
Weitere Informationen finden Sie hier

18. & 25. Juni 2020 (zweiteilige Veranstaltung): Scientific Writing: How to write clearly and concisely ***Warteliste***
Weitere Informationen finden Sie hier

22. Juni 2020: Handwerkszeug für die Promotion – Kompetenzen erkennen und ausbauen ***Warteliste***
Weitere Informationen finden Sie hier

24. Juni 2020: Promovieren – ja oder nein? – Zusatztermin wegen hoher Nachfrage
Weitere Informationen finden Sie hier

01. Juli 2020: Doktortitel – und dann? Berufliche Orientierung ***Warteliste***
Weitere Informationen finden Sie hier

09. Juli 2020: Auswertung von Fragebogendaten
Weitere Informationen finden Sie hier

10. Juli 2020: Unconscious Bias – unbewusste Denkmuster und wie sie unser Handeln beeinflussen
Weitere Informationen finden Sie hier

10. Juli 2020: Kommunikation im Beruf – Konstruktiv und zielführend ***Warteliste***
Weitere Informationen finden Sie hier

15. Juli: Tutorial for international PhD students and postdocs
Weitere Informationen finden Sie hier

15. & 22. Juli 2020 (zweiteilige Veranstaltung): Mein digitales Forscher*innen-Profil – Wissenschaftskommunikation im Internet
Weitere Informationen finden Sie hier

24. Juli 2020: Den ersten Drittmittelantrag schreiben
Weitere Informationen finden Sie hier

29. Juli 2020: Disputationstraining ***Warteliste***
Weitere Informationen finden Sie hier

 

Anmeldungen und Informationen über den Veranstaltungskalender auf der IPZ-Website.