Verfassen kumulativer Dissertationen

Ein Workshop für Promovierende aller Fachbereiche

Foto Emil-Schueller-StrasseDie kumulative Promotion stellt eine Alternative zur klassischen monographischen Dissertation dar, die sich nicht nur in den Naturwissenschaften, sondern auch in geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern zunehmender Beliebtheit erfreut. Anders als bei einer Monographie fertigen Doktorand*innen dabei keine Abhandlung über mehrere hundert Seiten an, sondern schreiben kürzere Artikel, die bei wissenschaftlichen Zeitschriften eingereicht oder zur Veröffentlichung angenommen sein müssen. Kriterien wie die notwendige Zahl der (zur Veröffentlichung angenommenen) Artikel oder die Qualität der Zeitschriften unterscheiden sich dabei je nach Promotionsordnung.

Da Doktorand*innen bei Abschluss ihrer kumulativen Promotion im besten Falle bereits mehrere Publikationen vorweisen können, erhöht diese Dissertationsvariante die Chancen auf eine akademische Laufbahn. Allerdings ist eine kumulative Promotion mit besonderen Anforderungen an Zeitmanagement und Resilienz von Doktorand*innen verbunden.

  • Indem der Workshop zu Beginn allgemeine Chancen und Risiken einer kumulativen Dissertation bespricht und dabei auf die Rahmenbedingungen an der Universität Koblenz-Landau eingeht, soll Doktorand*innen, die sich noch in der Orientierungsphase befinden, die Entscheidung für oder gegen eine kumulative Dissertation erleichtert werden.
  • In einem zweiten Teil wird detaillierter auf Probleme der kumulativen Dissertation (z.B. Wahl geeigneter Zeitschriften, lange Begutachtungsprozesse mit unklarem Ausgang, Umgang mit negativen Gutachten etc.) und mögliche Bewältigungsstrategien eingegangen. Dieser zweite Teil richtet sich insbesondere an Doktorand*innen, die sich bereits für eine kumulative Dissertation entschieden haben. In diesem Teil des Workshops ist ein direkter Austausch von Erfahrungen und Tipps gewünscht!
  • Der dritte Teil des Workshops richtet sich an Doktorand*innen, die sich in der letzten Phase der kumulativen Dissertation befinden: Welcher möglichen Struktur folgt das Rahmenpapier/die Synopse einer kumulativen Dissertation, auf welche "Baustellen" ist hier besonders zu achten?

 

Referentin: Dr. Anna-Maria Renner

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Hinweis an Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind: Bitte beachten Sie, die eingeschränkte Barrierefreiheit zu/in diesem Gebäude. Die Nutzung eines Fahrstuhls ist möglich. Bitte kontaktieren Sie uns im Vorfeld. 

Wann 03.06.2019
von 14:00 bis 18:00
Wo Emil-Schüller-Straße 8, Raum 441
Name
Kontakttelefon 0261/287-2952
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