Fallzahl Standort Mainz: 0 (Warnstufe Grün) Maßnahmenkonzept

Fallzahl Standort Koblenz: 1 (Warnstufe Gelb bis: 02.12.2020) Maßnahmenkonzept

Fallzahl Standort Landau: 0 (Warnstufe Grün) Maßnahmenkonzept

Informationen zum digitalen Semester im Kontext von COVID-19

Der digitale Lehrbetrieb wird auch im Wintersemester 2020/2021 an unserer Universität fortgesetzt. Das Institut für Wissensmedien (IWM) unterstützt Lehrende und Studierende dabei im Rahmen seiner Kapazitäten und leistet Hilfe zur Selbsthilfe.

In der aktuellen Situation setzt das IWM bei seinem Support auf den niedrigschwelligen Einsatz von:
  • bewährten Standard-Werkzeugen wie OpenOLAT,
  • asynchron nutzbaren Lehr-Lern-Formaten.

Aktuelle Mitteilungen des IWM

  • E-Klausuren
  • Online-Sprechstunden zur digitalen Lehre
  • Geräteausleihe ausgesetzt
  • Umstellung auf Online E-Learning Support

Letzte Aktualisierung: 04.11.2020, 17:00

Unser erfahrenes und interdisziplinäres Team hilft gerne weiter und bietet Ihnen eine didaktisch wie technisch fundierte Unterstützung aus einem Guss.

  • Nutzen Sie die unter "Praktische Empfehlungen zur Umstellung auf Online-Lehre" verlinkten Anleitungen
  • Sie haben offene Fragen oder wünschen Beratung?
    Kontaktieren Sie uns unter:

Die aktuelle Situation ist gekennzeichnet durch eine Kurzfristigkeit der Umstellung auf digitale Lehr-Formate und einer sprunghaft steigenden Nutzungsintensität vorhandener IT-Infrastruktur, was bereits jetzt zu Engpässen in diesem Bereich führt.

Um Ihnen die Umstellung zu erleichtern und bereits absehbare Probleme möglichst zu minimieren, setzt das IWM folgende Prioritäten für den Support:

  • Möglichst niedrigschwellige Nutzung von bewährten Standard-Werkzeugen des E-Learnings wie OpenOLAT und Panopto, die viele Lehrende und Studierende bereits kennen und für die wir schon standardmäßig Support leisten.
  • Fokussierung auf asynchron nutzbare Lehr-Lern-Formate, da bereits jetzt ein Engpass bei der Verfügbarkeit synchroner Kooperations- und Kommunikationswerkzeuge (wie z.B. Adobe Connect) zu beobachten ist.

Wir können zu keinem Zeitpunkt für die Verfügbarkeit der Videokonferenzsysteme garantieren. Zusätzlich kann auch eine eingeschränkte Bandbreite der studentischen Teilnehmer/innen zu Hause Probleme aufwerfen [siehe Erläuterung].

Um möglichst vielen Personen in der aktuellen Situation weiterhelfen zu können, leistet das IWM vorrangig Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Support erfolgt in einem abgestuften Vorgehen:

  1. Bitte nutzen Sie zunächst unsere Informations- und Selbsthilfe-Ressourcen, bevor Sie eine Anfrage stellen.
  2. Falls Sie in Kenntnis dieser Ressourcen weitergehenden individuellen Support benötigen, steht Ihnen unsere zentrale Support-Mailingliste zur Verfügung.
  3. Falls angezeigt, unterstützen wir Sie im Rahmen unserer Kapazitäten gerne auch telefonisch oder online, z.B. im Rahmen einer Webkonferenz.

Nähere Informationen finden Sie im nächten Tab.

Die Nutzung asynchroner Online-Formate sollte für die allermeisten Lehrveranstaltungsszenarien didaktisch gut umsetzbar sein, z.B. mittels vorab aufgezeichneter Videos oder sonstiger Lehrmaterialien. Der gegenseitige Austausch kann zeitlich entkoppelt beispielsweise über Foren und ähnliche Werkzeuge erfolgen.

Von der Nutzung synchroner Systeme in OLAT rät das IWM aus zwei Gründen ab:

Zum einen ist insbesondere Adobe Connect bereits jetzt komplett überlastet, da es bundesweit von Hochschulen genutzt wird und nicht für eine derart hohe Auslastung wie derzeit vorhanden, ausgelegt ist. Es ist zu erwarten, dass sich diese Probleme in der Vorlesungszeit noch deutlich verschärfen werden, wenn viele Lehrende versuchen werden, ihre Lehrveranstaltungen zu streamen. Wir können zu keinem Zeitpunkt für die Verfügbarkeit der Videokonferenzsysteme garantieren.

Zum anderen besteht das Problem (und dieses Problem besteht bei allen webbasierten Tools dieser Art), dass Sie nicht wissen, welche Bandbreite den Teilnehmenden zu Hause zur Verfügung steht. Insbesondere in ländlichen Gebieten, aber auch in manchen Stadtteilen von Koblenz kann es passieren, dass die Bandbreite für einen Stream nicht ausreicht. In diesem Falle würden diese Personen einen Nachteil erleiden, da sie Ihrer Übertragung nicht folgen könnten.

Ist ein synchrones Format für Sie allerdings alternativlos, beraten wir Sie auch hier gerne individuell zu den passendsten Möglichkeiten.

Im Falle der Nutzung synchroner Formate sind in der aktuellen Situation folgende Punkte für eine ressourcenschonende und solidarische Nutzung der IT-Ressourcen unbedingt zu beachten:

Verzichten Sie bitte - wenn möglich - auf die Video-Übertragung ihrer Webcam und beschränken Sie sich auf den reinen Audiokanal.

Verwenden Sie in OpenMeetings nach Möglichkeit Präsentationsräume.

Überlegen Sie sich vorab alternative Verfahrensweisen, falls ein System nicht mehr reagiert.

Praktische Empfehlungen zur Umstellung auf Online-Lehre

Auf den folgenden Seiten finden Sie konkrete Handlungsempfehlungen und Vorlagen für die Umstellung Ihrer Lehre auf Onlineformate.

  • So viel wie möglich asynchron machen (z.B. E-Mail, Foren), so wenig wie möglich synchron (z.B. Video Chats).

  • Denken Sie über den tatsächlichen Mehrwert jedes Tools genau nach – einfache, niedrigschwellige Lösungen sind gegenüber komplexen anspruchsvollen Ansätzen vorzuziehen.

  • Suchen Sie regelmäßig den Kontakt zu den Lernenden, zum Beispiel in Foren oder zu festgelegten Terminen im Chat. Seien Sie präsent für Ihre Studierenden.

  • Kommunizieren Sie die zeitliche Struktur Ihrer Lehrveranstaltung, Ihre Erwartungen und Anforderungen regelmäßig, anschaulich und transparent. Achten Sie insbesondere auf den Workload der Studierenden und die Zeitplanung: Lernende brauchen für bestimmte Tätigkeiten länger, müssen sich eingewöhnen und neu organisieren.

  • Nutzen Sie Methoden zur Aktivierung und Kollaboration um eine passiv-rezeptive Grundhaltung der Studierenden zu vermeiden.

  • Denken Sie frühzeitig an die Möglichkeit der Mehrfachnutzung Ihrer Materialien für unterschiedliche Formate (hier eignet sich der Einsatz von Modulen).

Wünsche/ Anregungen aus studentischer Sicht

Folgende Anregungen haben wir aus dem Forum der HDA, den E-Learning Sprechstunden für Studierende sowie aus Feedbacks der Studierenden gesammelt.

Wünsche zum Lehrveranstaltungsformat

Die meisten Studierenden sprechen sich für Lehrvideos aus, die sie sich als Screencasts der Folien mit Voiceover vorstellen. Materialien (Folien etc.) sollten längerfristig (nicht nur zur Seminarzeit) online verfügbar sein.

Die Videos sollten downloadbar sein, weil die Internetverbindungen teilweise zu schwach sind für Streams.

Zur besseren Tagesplanung sollten aber auch Lehrvideos (oder andere Materialien) zu den geplanten Lehrveranstaltungszeiten zugänglich gemacht werden (aber dann auch zugänglich bleiben).

Einige Studierende wünschen sich bei kleinen Seminaren Zoom (hier weisen aber auch viele Studierende auf Bedenken im Kontext der DSGVO hin) – viele haben aber Bedenken, einerseits wegen nicht ausreichender Internetverbindung und nicht verlässlicher Technik, andererseits wegen der fehlenden Flexibilität, die sie wegen Kinderbetreuung, (systemrelevanten) Nebentätigkeiten oder den Schwierigkeiten von geteiltem Homeoffice brauchen. Videokonferenzen brauchen auf jeden Fall aus Sicht der Studierenden eine gute Moderation, da sie sonst chaotisch würden.

In fast allen Beiträgen des Forums wird deutlich, dass Studierende Planungssicherheit wollen und brauchen. Sie fragen sich, welche Seminare wie stattfinden und ob sie ihren Stundenplan vorerst „normal“ erstellen sollen (mit oder ohne zeitliche Überschneidungen). Aber besonders geht es ihnen darum, dass sie wissen wollen, was auf sie zukommt z. B. in Bezug auf die Anwesenheitspflicht, Seminarleistungen usw. Viele wünschen sich transparente und genaue Vorgaben wie sie etwas machen sollen (z. B. Aufgabeneinreichung und die Zeiteinteilung).

Darüber hinaus ist ein maximal flexibler Umgang mit der Anwesenheitspflicht erwünscht , d. h. die Gestaltung der Seminare soll flexibel in Zeit und Ort (also asynchron) aber die Ansprechbarkeit der Dozierenden sollte trotzdem (z.B. in teilweise synchronen Einheiten oder Sprechstunden) gewährleistet werden.

Weitere Vorschläge:

  • Flipped Classroom
  • Podcast-Referate
Weitere Wünsche
  • Pragmatische Lösungen für Materialbeschaffung (Bereitstellen von Scans, Nutzen von eBooks etc.)
  • Online-Sprechstunden mit den Lehrenden
  • Schnell Lösungen für Prüfungen finden und die Studierenden zeitnah informieren
  • Transparenz in jeder Hinsicht (Erwartungen, Vorgaben, Anleitungen, wann gibt es was etc.)

Die aktuelle Situation ist gekennzeichnet durch eine Kurzfristigkeit der Umstellung auf digitale Lehr- und Lern-Formate. Dadurch müssen sich auch Studierende auf online-Lehre umstellen. Um hierbei möglichst vielen Personen weiterhelfen zu können, leistet das IWM vorrangig Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Support erfolgt in einem abgestuften Vorgehen:

  1. Bitte nutzen Sie zunächst unsere Informations- und Selbsthilfe-Ressourcen, bevor Sie eine Anfrage stellen.
  2. Falls Sie in Kenntnis dieser Ressourcen weitergehenden individuellen Support benötigen, steht Ihnen unsere zentrale Support-Mailingliste zur Verfügung.

Unser erfahrenes und interdisziplinäres Team hilft gerne weiter und bietet Ihnen eine fundierte Unterstützung.

FAQ für Studierende zum digitalen Semester

In unseren E-Learning Sprechstunden für Studierende sowie aus direkten Feedbacks haben wir ein FAQ zusammengestellt, welches die häufigsten Fragen adressiert.

Zusammenstellung von Support-Ressourcen für Studierende

OpenOLAT

OLAT erreichen Sie unter der Adresse:

Mahara

Leider können Sie unser Mahara nur solange nutzen, wie Ihr Account an der Universität Koblenz-Landau besteht. Aus diesem Grund raten wir Ihnen Ihre Portfolios als Leap2a oder HTML zu exportieren und somit zu sichern. In anderen Mahara-Instanzen können Sie Ihre Portfolios mit hilfe des Leap2a-Formats dann importieren.

Da ein Mahara-Account nach 13 Monaten Inaktivität vom System automatisch deaktiviert wird, können Sie sich danach nicht mehr einloggen. Kontaktieren Sie in diesem Fall bitte das IWM-Supportteam.