Einleitung

Backup? Backup!

Festplatten gehen kaputt! Geräte werden gestohlen! Es passiert, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen. Und es kündigt sich nicht vorher an!

Wichtige Daten ausschließlich auf dem eigenen Laptop aufzubewahren ist daher blauäugig bis verantwortungslos. Vor allem, wenn es nicht nur um die eigenen privaten Daten, sondern um Daten des Arbeitgebers geht.

Der Begriff Backup umfasst eigentlich 3 Themen:

  1. Disaster Recovery, also Wiederherstellung der Daten nach einem vollständigen Datenverlust durch Defekt oder Diebstahl. Hier möchte man die letzte Version seiner Daten möglichst schnell und vollständig auf Ersatzhardware wiederherstellen können.
  2. Archivierung. Oft bemerkt man erst Wochen später einen versehentlichen Datenverlust durch unbeabsichtigtes Löschen oder Überschreiben von Daten. In diesem Fall hilft nicht die letzte Sicherung, sondern nur ein Archiv mit mehreren Versionen der Daten.
  3. Synchronisierung von Daten zwischen verschiedenen Geräten. Das ist nur implizit ein Backup. Da die synchronisierten Daten aber im Idealfall auf mehreren Geräten gleichzeitig in einer aktuellen Version vorgehalten sind, sind sie im Falle des Verlusts in der Regel schnell wieder herzustellen.

Innerhalb der Uni bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, mit denen Sie Ihre tatsächlichen Nutzdaten (Dokumente, Kontakte, Termine) auf Servern des Rechenzentrums vorhalten können. Diese Server werden - mit einer Ausnahme - täglich gesichert, so dass alle o.g. Backup-Themen hiermit erschlagen werden.

Dies ist aber kein Ersatz für eine Sicherung Ihrer mobilen Geräte! Selbst wenn Ihre überlebenswichtigen Daten sicher sind -- Beschaffung und Installation eines neuen Rechners kostet viel Zeit, die vor allem nach der Grundinstallation anfällt. Bis alles wieder so läuft, wie vor dem Datenverlust, gehen Tage ins Land. Deutlich sinnvoller ist ein regelmäßiges vollständiges Backup des kompletten Geräts um die Wiederherstellungszeiten möglichst gering zu halten.

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