Eine eigenständige Universität Koblenz nach der Trennung der Universität Koblenz-Landau

Hintergrund

Im April 2017 setzte das rheinland-pfälzische Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung & Kultur eine Expertenkommission ein, die das rheinland-pfälzische Hochschulsystem begutachten und Empfehlungen für dessen Weiterentwicklung formulieren sollte. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Universität Koblenz-Landau in ihrer bestehenden Struktur überdenkenswert ist, da die beiden Campi räumlich weit auseinanderliegen und der Verwaltungsstandort in Mainz in Frage gestellt wurde.
Das Ministerium hat daraufhin eine Fusion des Campus Landau mit der TU Kaiserslautern und eine Verselbstständigung des Campus Koblenz in den Raum gestellt. Die Entscheidung, wie es weitergehen soll, fiel am 12. Februar 2019 im Ministerrat.
Für den Wissenschaftsstandort Koblenz bietet dies neue Chancen und Entwicklungspotentiale, dazu muss die Verselbstständigung des Standortes aber gut geplant und mit finanzieller, wie ideeller Unterstützung durchgeführt werden.
Der Prozess der Trennung der Universität Koblenz-Landau und der damit einhergehenden Verselbstständigung der Universität Koblenz, soll bis zum Start des Wintersemesters 2022/23 abgeschlossen sein.
Zur besseren Übersicht finden Sie nachfolgend eine Timeline, die eine Übersicht der Ereignisse geben soll.

Stand: 08.04.2019

Seit Ende März hat die Universität eigene Seiten zur Neustrukturierung angelegt.
Die Pressestimmen werden wir hier dahern nicht weiter ergänzen.

Timeline

 

"Das rheinland-pfälzische Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK) hat im April 2017 eine Expertenkommission ins Leben gerufen und sie beauftragt, eine Gesamtbetrachtung des Hochschulsystems in Rheinland-Pfalz vorzunehmen und Empfehlungen zu seiner Weiterentwicklung zu formulieren. Die Betrachtung soll die Grundlage für das Hochschulzukunftsprogramm bilden, welches das Land und die staatlichen Hochschulen1 in einem dialogorientierten Prozess entwickeln werden. Dabei sollen Ziele, Leitlinien und Entwicklungsperspektiven für das Hochschulsystem definiert werden, die ihren Niederschlag in längerfristigen Vereinbarungen zwischen dem Land und den Hochschulen finden. Das Hochschulzukunftsprogramm zielt darauf ab, neue Dynamiken für das Wissenschaftsland Rheinland-Pfalz zu entfalten, die internationale Leistungsund Wettbewerbsfähigkeit des Hochschulsystems weiter zu erhöhen und die Attraktivität von Rheinland-Pfalz als Studienort und Wissenschaftsstandort zu steigern" (siehe Vorwort Hochschulzukunftsprogramm Rheinland-Pfalz).

Der Bericht der Expert*innenkommission zur Zukunft des Hochschulsystems in Rheinland-Pfalz wurde vorgestellt.

Download: Bericht der Expertenkommission

Am 11.12.2018 besuchte der Staatssekretär des MWWK Prof. Dr. Salvatore Barbaro die Sitzung des Senats der Universität Koblenz-Landau mit dem Ziel, Unklarheiten auszuräumen und sonstige anstehende Fragen zu beantworten. Besonders wichtig war allen Beteiligten hierbei eine klare Aussage dazu, wann es denn endlich eine Entscheidung in der Strukturfrage geben würde und wie die Pläne im Falle einer Trennung finanziell realisiert würden.

Der Staatssekretär wollte sich nicht festlegen, gab aber an, dass es für die Finanzierung noch keine konkreten Pläne gebe und man bezüglich der Strukturfrage mit einer Entscheidung rechnen könne, sobald 2019 "die ersten Blumen blühen".

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung vom 12.02.2019 die Trennung der Universität Koblenz-Landau und die Verselbstständigung der Universität Koblenz beschlossen. Der Standort Landau soll mit der TU Kaiserslautern zwangsverheiratet werden.

Die Entscheidung umfasst auch die schrittweise Auflösung des Verwaltungsstandortes Mainz bis zum Jahr 2024, sowie den Aufbau einer geeigneten Verwaltung in Koblenz.

Der AStA hat eine Pressemitteilung zur Entscheidung im Ministerrat veröffentlicht.

Diese finden Sie hier.

Am 13.02.2019 gab es eine spontane Informationsveranstaltung der Präsidentin, Frau Prof. Dr. Kallenrode, zur Trennung der Universität und des weiteren Ablaufs. Dabei wurde nochmal betont, dass der Alltagsbetrieb weitergehen muss.


Als Fazit lässt sich festhalten: Nichts Genaues weiß man nicht. Seitens des Ministeriums ist bisher kein Plan erkennbar, wie der Prozess Ablauf soll.

Am 18.02.2019 wurde eine Stellungnahme von Mitglieder der Statusgruppe des wissenschaftlichen Personals im Senat und den Fachbereichsräten am Campus Koblenz zur Entscheidung des Ministerrats über die zukünftige Struktur der Universität Koblenz-Landau herausgegeben.

Download: Stellungnahme

Auf dieser Senatssitzung wurde das Amt des Vizepräsidenten für Forschung neu gewählt, das in Koblenz Koblenz verortet ist. Von der Präsidentin vorgeschlagen und vom Senat gewählt wurde der bisherige Dekan des Fachbereichs 3, Prof. Dr. Stefan Wehner.
Die Hochschulleitung vertritt die gesamte Universität gegenüber dem Ministerium, sowie der TU Kaiserslautern. Eine Standortvertretung seitens der Vizes ist nicht vorgesehen. Hier besteht aus Sicht des AStA am Campus Koblenz dringend Handlungsbedarf!

Zur Trennung der Universität ist die Faktenlage äußerst dünn:

  • Zum 01.10.22 soll in die neue Universität eingeschrieben werden
  • Der Verwaltungsstandort Mainz soll bis 2024 erhalten bleiben. Wie die Aufrechterhaltung des Regelbetriebes, sowie zeitgleich die Begleitung des Trennungsprozesses gewährleistet werden soll, ist nicht ersichtlich..
  • Das Ministerium will den Prozess koordinieren, was den Startschuss zur Gestaltung der Zukunft weiter verzögert.
  • RLP ist auf Platz 15 bei "Geld pro Studi". Nur NRW steht aufgrund der Fernuni Hagen (1000+ Studis bei 0€ Finanzierung) dahinter.
  • Der neue Hochschulpakt soll sich nicht mehr an den Einschreibezahlen orientieren, sondern zukünftig auf Qualität und langfristige Planbarkeit ausgerichtet sein.
  • Die gesetzliche Grundlage für den Übergang soll 2020 durch eine Änderung des Landeshochschulgesetzes erfolgen. Im Mai 2019 soll der Referentenentwurf vorliegen.
  • Das Geld in den Standorten Koblenz und Landau soll dort erhalten bleiben. Mainz wird bis 2024 zu 70% nach Koblenz und 30% nach Landau aufgeteilt werden. Ansonsten wird eine gleichwertige Umverteilung von Ressourcen der zentralen Einrichtungen erfolgen
  • Bisher seitens des Ministeriums nur unkoordinierte Versuche den Prozess in den Griff zu bekommen - bisher ist kein Plan oder eine Vision für Koblenz erkennbar.
  • Der Standort Mainz wurde ein Jahr lang zermürbt, einige Stellen dort sind vakant und eine Perspektive für die Einzelpersonen ist bisher nicht in Sicht.
    Dies hat zur Folge, dass Vorgänge länger liegen bleiben werden. Dem verbliebenen Personal sollte hierfür jedoch nicht die Schuld gegeben werden.

 

Die nächsten Schritte sind:

  • Besuch des Ministers am 22.02.19
  • Vorantreiben des Strategieprozesses und damit einhergehend die Profilbildung der Standorte
  • Gespräch auf Einladung des Koblenzer OB Langner am 25.02.19
  • Verhindern, dass der Prozess zu viele Kapazitäten bindet und die Bedingungen von Lehre und Studium beeinträchtigt werden.
  • Lösungen für die Aufrechterhaltung der Verwaltungsvorgänge finden.

Prof. Dr. Barbaro hat nach offiziellen Angaben darum gebeten von seinen Pflichten entbunden zu werden. Zu seinem Nachfolger wurde Dr. Dennis Alt ernannt. Inwiefern der Finanzpolitiker beim Trennungsprozess hilfreich sein kann, wird sich zeigen.

Interessante Zitate aus der PM der Staatskanzlei:

  • "Zu Beginn meiner Tätigkeit steht für mich zunächst im Vordergrund, die wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes, Weiterbildungsträger und die Kulturschaffenden im Land persönlich kennen zu lernen. Gerade darauf freue ich mich außerordentlich."
  • "Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf erklärte: „Dr. Denis Alt ist eine ideale Besetzung für die Position des Staatssekretärs im Wissenschaftsministerium. Als promovierter Volkswirt, der zuletzt noch ein Aufbaustudium Master of Laws in Commercial Law abgeschlossen hat, hat er neben seiner Verwaltungserfahrung auch die notwendigen Kenntnisse, um die zukünftigen Aufgaben meistern zu können. Dabei werden ihm sicherlich nicht nur seine Erfahrungen als rheinland-pfälzischer Abgeordneter, sondern auch seine Kontakte in die Hochschul- und Weiterbildungslandschaft, die er etwa als Vorsitzender des Forums Politische Bildung Nahe-Hunsrück e.V. sammeln konnte, hilfreich sein. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“"


Link: Pressemitteilung der Staatskanzlei

Neben Herrn Wolf war mit Herrn Bernd der Referent für die Universität Koblenz-Landau zugegen.

Seitens der Universität waren neben der Hochschulleitung die Koblenzer Mitglieder des Senats, die designierten Hochschulratsmitglieder aus Koblenz, Mitglieder der örtlichen Fachbereichsräte, sowie der Personalvertretung, als auch des AStA zugegen.

Nachdem Herr Wolf mit einem längeren Prolog über den Ablauf und Hintergründe des Hochschulzukunftsprogramms Zeit von der Uhr genommen hat, wurden diverse Fragen gestellt und meist ausweichend beantwortet.

Folgendes haben wir aus dem Gespräch mitgenommen:

  • Es gibt keine detailierte Planung, was in dem Trennungsprozess wann und und von wem gemacht werden soll.
  • In der Änderung des Landeshochschulgesetzes wird eine Regelung verankert werden, ab wann die neuen Strukturen gelten werden.
  • Die Autonomie der Hochschulen soll bestehen bleiben, dazu gehören auch alle Fragen, die sich über Ordnungen, wie bspw. der Grundordnung, regeln lassen.
  • Es wird keine Zusammenlegung des Campus Koblenz mit der Hochschule Koblenz geben.
  • Es ist nicht absehbar, wann und wie neue Strukturen geschaffen werden. Das Ministerium scheint den Gremien der Uni Koblenz-Landau die Entscheidungen für die vollkommen unterschiedlichen Standorte Koblenz und Landau übertragen zu wollen. Rollenkonflikte werden seitens Herrn Wolf nicht gesehen.
  • Die Arbeitsgruppen des Ministeriums sollen aus etwa zehn Personen bestehen und alle Statusgruppen berücksichtigen. Wann diese mit der Arbeit beginnen sollen ist unklar. Zwischen den Zeilen war Mitte April als Ziel herauszuhören.
  • Es gibt keine Zielvorstellungen des Ministeriums. Die Uni muss diese über ihr eigenes Profil definieren.
  • Der Personalrat hat Herrn Wolf zu einer zeitnahen Personalversammlung eingeladen, welcher der Einladung zugestimmt hat. Die Terminkoordination steht aus.
  • Es wird nicht alles auf einmal möglich sein. Die Universität muss sich selbst Schwerpunkte setzen und gewisse Vorhaben auf der Zeitskala nach hinten schieben.
  • Das Ministerium wird die externe Expertengruppe bestimmen. Ein zeitlicher Horizont ist nicht absehbar, die Zusammensetzung der für beide Prozesse verantwortlichen Gruppe, wird in den nächsten Wochen und Monaten erfolgen.
  • Das Ministerium erwartet, dass der Prozess on top zu den bestehenden Aufgaben erledigt wird.
  • Auf die Aussage, dass es entweder mehr Geld für einen Aufwuchs in Koblenz bereitgestellt werden muss, oder die neue Uni sich gesundschrumpfen muss, entgegnet der Minister, dass er für die Uni Koblenz ein Wachstum sieht. Mehr Geld scheint es dafür jedoch nicht zu geben.

Auf Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz, haben sich am 25.02. Angehörige der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Koblenz, sowie deren Studierendenschaften, mit Abgesandten von regionalen Interessenverbänden (IHK, HWK, Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz, sowie Intitative Koblenz Mittelrhein) im Koblenzer Rathaus getroffen, um über die Folgen der Entscheidung des Ministeriums zu diskutieren. Ebenfalls anwesend waren die Kulturdezernentin der Stadt Koblenz und der Beauftrage für die beiden genannten Hochschulen im Ministerium.

Folgende zentrale Punkte haben wir aus dem Gespräch mitgenommen:

  • Der OB sieht seine Rolle als Koordinator für eine Zusammenarbeit in der Wissenschaftsregion Koblenz. Es besteht eine große Chance für die Region und er will sein Stimme für die Uni erheben.
  • Es wurde nochmals betont, dass eine Fusion von Uni und HS nicht zur Diskussion steht.
  • Die Entscheidung des Ministeriums wird als Chance gesehen, auch wenn es kein Neustart sein wird, sondern eine Weiterentwicklung unter Beibehaltung der bisherigen Rahmenbedingungen.
  • Der Aufbau einer lebensfähigen Uni, sowie einer funktionierenden Verwaltung wird eine große Herausforderung, da Uni und HS beide chronisch unterfinanziert sind. Freie Stellen aus Mainz werden vorwiegend in Koblenz neu besetzt werden.
  • Die im letzten Jahr vom Stadtrat geforderten Fakultäten für Medizin und Jura sind aus finanziellen bzw. personellen Ressourcen in absehbarer Zeit nicht ansatzweise realisierbar.
  • Die Präsidentin möchte den Zwei-Fach-Bachelor als Zugpferd für die neue Uni in Koblenz nutzen und damit auch den Fachkräftebedarf der Region abdecken.
  • Es soll die Möglichkeit von Stiftungsprofessuren geprüft werden.
  • Der Digitalisierungspakt von Bund und Ländern wird eine hohe Herausforderung für die Schulträger. Es könnte gemeinsame Schnittstellen mit dem pädagogischen Landesinstitut geben.
  • Der OB will bei der Suche nach Räumlichkeiten in der Stadt unterstützend mitwirken. Es fehlt jedoch an allen Ecken und Enden an Flächen für den vorhandenen Bedarf. Ziel ist es die Uni in der Stadt zu halten.
  • Dezember 2020 soll ein neues städtisches Unternehmen den ÖPNV in Koblenz übernehmen. Damit einhergehend wird auch der Nahverkehrsplan angepasst werden.
  • Vor der Sommerpause soll die Runde erneut zusammentreten. Bis dahin sollen alle Institutionen ihre Potentiale, sowie Erwartungen sammeln, um ein koordiniertes Vorgehen zu entwickeln.

Infos folgen.

Nachdem die Entscheidung intern gefallen war, wurde unser Termin mit dem Staatssekretär des MWWK zugunsten eines Termins mit dem Minister abgesagt.

Ausstehend.

Gegenstand des Gesprächs werden die rechtlichen Grundlagen im Trennungs- und Zusammenführungsprozess der Universität Koblenz-Landau und der TUK mit dem Campus Landau der Universität Koblenz-Landau sein.

Der Senat hat gegenüber Ministerpräsidentin Dreyer und Minister Wolf einen Interessenkonflikt seitens der Präsidentin bestätigt. Nach Willen des Ministeriums soll Frau Prof. Kallenrode ab 10/2022 Präsidentin der Universität Koblenz werden. Dieser Umstand würde Ihre Position als Präsidentin der Gesamtuniversität schwächen, da Ihr so bei jeder Entscheidung Parteilichkeit vorgeworfen werden könnte. Im Gegensatz zum Kanzler hat die Präsidentin ein Wahlamt, weshalb Ihr Verhalten durch diese Vorgabe - bewusst oder unbewusst - beeinflusst werden würde. Für beider Universitäten soll ein Neustart mit Neuwahlen und damit neuen Hochschulleitungen möglich gemacht werden.
Der Kanzler hat übrigens kein Wahlamt und wird zum aktuellen Stand weiter an der neuen Uni Koblenz beschäftigt bleiben.

Darüber hinaus wurden vom Senat beratende Ausschüsse eingesetzt. Je einer für den Campus Koblenz und den Campus Landau. Am Campus Koblenz besteht der Ausschuss aus den Koblenzer Mitgliedern des Senats. Im Rahmen dieses Ausschusses sollen mit klarem Fokus auf den jeweiligen Standort Perspektiven erarbeitet werden.

Neben Frau Köbberling waren Innenminister Lewentz und Wissenschaftsminister Wolf, sowie die Präsidentin und der Vizepräsident aus Koblenz, als auch der Vorsitzende des AStA anwesend, um für Fragen über die Zukunft der Uni Koblenz Rede und Antwort zu stehen. Die Diskussion wurde sehr kontorvers geführt. Alle Beteiligten sehen große Chancen für Koblenz, es müssen jedoch die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden.
Das Ergebnis ist im Pressespiegel zu lesen.

Herr Oster hat als Koblenzer CDU-Politiker und MdB zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion eingeladen. Seitens der Universität waren Professor Staab (FB 4) und Marco Böhm (AStA) vertreten. Den Lokalpolitikern konnte ein realistisches Bild über die Probleme und Möglichkeiten einer eigenständigen Uni Koblenz vermittelt werden. Konsens der Veranstaltung war, dass durch ein Miteinander der Akteure in der Region, sowie der Unterstützung durch die Lokalpolitik eine gute Zukunft gestaltet werden kann. Hierzu muss der Fokus verstärkt auf den Wissenschaftsstandort Koblenz gelegt werden.
Ein Bericht hierzu ist im Pressespiegel zu finden.

Die AGs Profil, Governance, sowie Studium & Lehre treffen sich in teilweise veränderter Konstellation. Die AG Profil wird sich mit einer DFG-Mitgliedschaft der Universität Koblenz-Landau beschäftigen. Die  AG Governance wurde vergrößert und behandelt nun je nach Ort der Treffen primär standortbezogene Fragen.

Infos zum Strategieprozess.

Nach Beschluss des Senats vom 28.03. wurde ein Ausschuss gebildet, der sich mit den Fragen rund um den Campus Koblenz befasst. Er setzt sich aus den Koblenzer Senatsmitgliedern zusammen.

Für den 10.04.2019 war die konstituierende Sitzung der Steuerungsgruppe für den Umstrukturierungsprozess geplant. Seitens der Universität Koblenz-Landau war eine Delegation bereit den Termin warzunehmen. Kaiserslautern hat sich dazu scheinbar nicht in der Lage gesehen.

Ausstehend.

Die Zukunft der Koblenzer Uni
offene Podiumsdiskussion

mit u.a.
- Prof. Dr. Dr. h.c. May-Britt Kallenrode, Präsidentin der Universität Koblenz-Landau
- Prof. Dr. Konrad Wolf, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

Moderation durch Dr. Anna Köbberling, MdL

Donnerstag, 11. April 2019, ab 18 Uhr in der Uni Koblenz, Raum E011, Universitätsstraße 1, 56070 Koblenz

Ausstehend.

Am 17. und 18. April wird Herr Minisiter Wolf die Standorte Koblenz, Landau und Kaiserslautern besuchen und auf hochschulöffentlichen Veranstaltungen über die Neustrukturierung der Hochschullandschaft sprechen.

Ausstehend.

Nach dem Gespräch mit Herrn Wolf am 27.02., laufen Terminabsprachen mit dem Ministerium für Bildung. Die für den Campus Koblenz so relevante Lehrerbildung wird maßgeblich aus dem Hause von Frau Hubig beeinflusst. Das Bildungsministerium antwortet leider bisher nicht auf Gesprächsanfragen.

  

Pressestimmen

 

Radio & Fernsehen

Zeitungen

10.11.2018 - Sorge um Uni-Standort - Autorin: Karin Dauscher
15.01.2019 - Landau: Kommt die "Pfalz-Universität?"
24.01.2019 - Pläne für "Pfalz-Uni": Investieren statt zerschlagen
07.02.2019 - Landesregierung räumt ein: Debatte um Zukunft der Hochschulen weckt Ängste
11.02.2019 -
Landesregierung beschließt Fusion der Unis in Landau und Kaiserslautern
12.02.2019 - Uni-Standorte Koblenz und Landau werden getrennt
12.02.2019 - Einwurf: Kein guter Stil
12.02.2019 - Minister Wolf verkündet Uni-Fusion: Keine Begeisterung ausgelöst
12.02.2019 - Uni-Fusion Kaiserslautern-Landau: Ministerrat will Details nennen
12.02.2019 - Uni-Fusion: Noch viele Fragen offen
12.02.2019 - Zur Sache: Reaktionen auf die Minister-Pläne
12.02.2019 - Der große Plan fehlt
13.02.2019 - Landau: Uni-Fusion „darf kein Sparmodell werden“
13.02.2019 - Kommentar zu Uni-Fusion: Start mit Fragezeichen
15.02.2019 - Uni-Fusion: Landauer fordern Gesetz
16.02.2019 - Landesliga? "Nein"
19.02.2019 - Kommunalpolitik greift Uni-Fusion auf
19.02.2019 - Ehemalige TU-Professoren zur Uni-Fusion: „Entscheidung überdenken“
19.02.2019 - Uni-Fusion: Minister gibt Garantien für Landauer Standort
20.02.2019 - Landtag debattiert über Uni-Landschaft
20.02.2019 - CDU-Fraktion: Vorgehen der Landesregierung bei Uni-Fusion undurchsichtig.
21.02.2019 - Wissenschaftsminister Wolf: „Kaiserslautern wird die starke TU bleiben“
21.02.2019 - Uni-Fusion: TU-Leitung kritisiert Landesregierung
21.02.2019 - Uni-Fusion: Landauer Professoren kritisieren Ministerium

Sonstige