Print-Projekt "Filmkritiken"

Jeder kennt sie und hat bestimmt auch schon mal eine gelesen: Die Filmkritik. Mal unterhält sie, mal provoziert sie – sie regt zum Schauen eines Filmes an oder schreckt den Leser vom Kinogang ab. Kritiken gehören zu solchen journalistischen Darstellungsformen, die nicht nur besondere Schreibfertigkeiten voraussetzen, sondern auch ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz.

Doch wie verfasst man eigentlich eine gute Kritik, die den Leser bis zum Ende fesselt, dabei aber nicht zu viel vom Film verrät? Dieser Frage sind wir als Teilnehmer des Projektes nachgegangen.Zuerst einmal suchte sich jede/r einen „Filmklassiker“ aus, in dem er/sie besonders viele kulturelle Aspekte vermutete. Denn die angestrebten Filmkritiken sollen nicht bloß die Schauspiel- oder Regieleistung bewerten, sondern zudem den Kommilitonen, aber auch Freunden und Verwandten die Augen für „Kultur im Film“ öffnen. Unser Ziel war es, Meisterwerke der Filmgeschichte mit kulturwissenschaftlichen Methoden näher zu beleuchten und Aspekte hervorzuheben, die in gewöhnlichen Kritiken keine Rolle spielen.

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Nach einem viertägigen Workshop bei einem professionellen Filmkritiker fiel uns das Verfassen der Texte gar nicht mehr schwer. Durch gegenseitigen Austausch und ständiges Feedback der anderen Teilnehmer, reiften die Texte schließlich heran. Abschließend begaben wir uns auf das Terrain der Mediengestalter und brachten unsere Ausarbeitungen in Layout und Design.

Durch das Seminar lernten wir ein für uns neues Textgenre kennen und erarbeiteten uns den Umgang mit einem völlig neuen Computerprogramm. Unsere Selbstständigkeit und unser Organisationstalent wurden gefordert und dadurch geschärft. Wir haben die kulturelle Bedeutung der etablierten Darstellungsform „Filmkritik“ aus unterschiedlichen Facetten kennen gelernt.

Die Online-Fassung ist zu finden unter:

Print-Exemplare erhält man im Institut.


Projektleitung:

Sascha Michel

Medienpraktische Unterstützung:

Alexander Soyez

Redaktion:

Theresa Artzdorf, Isabelle Bartholomäus, Julia Fröder, Saskia Hein, Patrick Juchems, Annalena Knopp, Josephine Kofler, Kathryna Li de Leon, Alessandra Reß, Liesbeth Trinler