Fallzahl Standort Koblenz: 1 (Warnstufe Gelb bis 02.12.2020) Maßnahmenkonzept

Lehramt Gymnasium

Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.
(1 Petr 3,15)

Diese Worte beschreiben eine Zielsetzung für den katholischen Religionsunterricht in der Schule. Er erschließt die Hoffnung der Kirche im Dialog mit den Fragen der Schülerinnen und Schüler nach dem Woher, Wohin und Wozu ihres Lebens. Damit leistet er einen eigenständigen, von anderen Unterrichtsfächern nicht ersetzbaren Beitrag zur Persönlichkeits- entwicklung und Weltorientierung im Rahmen schulischer Bildung. Darüber hinaus ist die Tradierung der Hoffnung, von der die Kirche lebt, auch für die Humanität der Schule und der Gesellschaft von hoher Bedeutung.

Kardinal Karl Lehmann, Der Religionsunterricht vor neuen Herausforderungen, Bonn, 2005, S.5

Religionslehrerin Sekundarstufe II

Steht in der Sekundarstufe I mit Blick auf die SchülerInnen die Identitätsentwicklung Im Fordergrund des Interesses, wächst in der Sekundarstufe II die Neugier an inhaltlichen Fragestellungen. Die Unterrichtenden sind gesuchte Diskussionspartner, die fachlich und persönlich kompetent existentielle Themen darlegen können. Wichtige Fragen bezogen auf Grenzsituationen des Lebens nach Leid, Tod oder der Ursache des Bösen in der Welt werden unter Bezugnahme auf den breiten Fächerkanon der Theologie erörtert. SchülerInnen der Sekundarstufe II wollen mit den Lehrenden in den fachbezogenen Austausch über anthropologische Themen treten. Die Lehrenden verstehen sich als Mitdiskutierende und Mitlernende ihrer SchülerInnen. In dieser Alterstufe werden Lehrende mehr und mehr zu Begleitern junger Erwachsener, damit sie zu kritischen und verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft auf der Grundlage eines theologisch reflektierten Glaubens werden.

 

 

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