Erstinformationen für Schülerinnen und Schüler

Wenn man sein Studium in der Physik beginnt, ist man anfangs vielleicht überrascht, wie vielseitig die Anforderungen an einen sind. Nicht nur die Grundlagen in der Experimentalphysik wollen behandelt werden, sondern auch jene in der Theoretischen Physik. Dazu kommt noch ein umfangreiches Basiswissen in der Mathematik – der Sprache der Physik, welches man sich aneignen und beherrschen muss. Hierzu werden schon vor Studienbeginn ein Online-Kurs und ein Vorkurs am Campus angeboten.

Man wird schrittweise an die Grundlagen verschiedener physikalischer Gebiete wie Mechanik, Thermodynamik, Optik, Elektrodynamik oder auch die Atom- und Molekülphysik herangeführt. Hier wird also ein Grundstock an Wissen aufgebaut, der im weiteren Studium ausgebaut und dafür genutzt wird, sich in immer neue Teilbereiche dieser vielseitigen Wissenschaft einzuarbeiten.

In den Praktika werden Techniken erlernt, um Messdaten aufzunehmen und wissenschaftlich korrekt auszuwerten und darzustellen. Im Verlauf der Grund- und Fortgeschrittenenpraktika führen die Studierenden selbstständig Versuche durch und werten diese aus.

Hierfür werden verschiedene mathematische Rechentechniken benötigt, die in den Mathematikvorlesungen und -übungen während des Studiums vermittelt werden. Zu dem täglichen Handwerkszeug in der Physik gehören unter anderem das Differenzieren und das Integrieren, Vektor- und Matrizenrechnung und auch das Lösen linearer Gleichungssysteme. Dies ist nur ein Teil von dem, für was man während seines Studiums ein tieferes Verständnis entwickelt.

Doch mit ein Fließ und Übung ist das alles gar nicht mehr so schwer.