Stiftungsprofessur stärkt künftig Koblenzer Informatik-Lehramt

Die Ausbildung und Forschung zur Informatikdidaktik in Koblenz erhält bald Verstärkung: Der Fachbereich 4: Informatik hat eine Stiftungsprofessur samt Personal- und Sachmitteln der Carl-Zeiss-Stiftung eingeworben. Die Förderung beträgt insgesamt rund 2,8 Millionen Euro. Damit werden zwei traditionelle Schwerpunkte des Universitätsstandorts Koblenz gleichzeitig gestärkt: die Lehramtsausbildung und die Informatik.

 

Informatische Bildung erforschen und verbessern

Die Arbeitsgruppe der Professur soll die Gelingensbedingungen informatischer Bildung erforschen sowie innovative Konzepte und Materialien für den Informatikunterricht entwickeln und erproben. Dabei beschränkt sich informatische Bildung nicht nur auf Fachwissen zur Informationstechnologie, sondern umfasst auch geistige Herangehensweisen wie algorithmisches und systemisches Denken, kreatives Problemlösen und Konstruktivät. Diese Fähigkeiten werden in einer zunehmend digitalisierten Welt immer wichtiger und durchdringen auch Bereiche wie Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft, weshalb die Professur eng mit den Didaktiken der weiteren am Standort Koblenz gelehrten Unterrichtsfächer zusammenarbeiten soll.

Zusammenarbeit mit der Praxis und dem Zentrum für Lehrerbildung

Die Professur wird in der Forschung eng mit vier Pilotschulen aus der Region zusammenarbeiten: dem Max-von-Laue-Gymnasium und der Carl-Benz-Schule BBS Technik in Koblenz, der Geschwister-Scholl-Realschule+ in Andernach sowie dem Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur. Beim Transfer der Erkenntnisse, Konzepte und Materialien in die Lehramtsausbildung am Campus Koblenz und die Schulen der Region wird die Professur eng mit dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität in Koblenz kooperieren.

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Datum der Meldung 07.11.2019 00:00