Oszillierende Effekte im E-Entrepreneurship - Das Beispiel interaktiver und kollaborativer Webplattformen

Prof. Dr. Tobias Kollmann

Eine Web 2.0-Plattform ist ein virtueller Raum zur Koordination von Interaktionen ohne zeitliche und räumliche Restriktionen nach institutionalisierten Prozessen. Viele aktuelle Gründungsaktivitäten im Internet befassen sich aktuell mit derartigen Plattformen. Die quantitative Summe der Einzelinteraktionen muss dabei aber nicht zwangsläufig eine Optimierung der gesamten Webplattformleistung zur Folge haben. Zu beobachten ist vielmehr der Wechsel von einer quantitativen Ausrichtung auch hin zur qualitativen Ausrichtung der Einzelinteraktion (Interaktionswert) für das gesamte Plattformgefüge. Das führt dazu, dass auch nach Überschreiten der quantitativen kritischen Masse, nachdem jeder E-Entrepreneur möglichst schnell strebt, nicht nur positive, sondern auch negative oszillierende Adoptions- bzw. Akzeptanzraten aufgrund mangelnder qualitativer Matching-Prozesse auftreten können. Der Vortrag versucht hier erste Ansätze aufzuzeigen und anhand eines Praxisbeispiels zu belegen.
Wann 25.06.2008
von 16:00 bis 18:00
Wo D 239
Name Prof. Dr. Tobias Kollmann
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