Gleichstellungsplan der Universität Koblenz-Landau

Die Universität Koblenz-Landau verpflichtet sich zur Umsetzung der Gleichstellung von Frau und Mann an der Hochschule. Gesetzliche Vorgaben sind hierbei Artikel 3 Abs. 2 GG:

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

und § 2 Abs. 2 UG:

"Die Hochschulen nehmen ihre Aufgaben so wahr, dass die Grundrechte von Frauen und Männern auf Gleichberechtigung gewährleistet und bestehende Benachteiligungen von Frauen beseitigt werden."

Mit dem Gleichstellungsplan konkretisiert die Universität Koblenz-Landau den gesetzlichen Auftrag, strukturelle Benachteiligungen von Frauen zu beseitigen und Frauen gleiche Ausbildungs- und Berufschancen wie Männern zu geben.

Die einzelnen Maßnahmen betreffen Studium, Lehre, Forschung und Arbeit an der Universität. Sie sollen die Lern-, Lehr- und Arbeitssituation für Frauen entscheidend verbessern. Gleichstellung von Frauen an der Universität bezieht alle Status- und Beschäftigungsgruppen ein. Insbesondere soll Benachteiligungen von Frauen in solchen Tätigkeitsfeldern entgegengewirkt werden, in denen kaum Berufsaufstiegschancen bestehen und in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind.

Ziel ist die Beseitigung der Unterrepräsentanz von Frauen in allen Bereichen (§ 4 Abs. 3 LGG).

Dabei soll die Universität für andere Bereiche des öffentlichen Lebens vorbildlich wirken.

Den Gleichstellungsplan als pdf-Datei.

Ergänzend regelt eine Verwaltungsvorschrift die Aufgaben und Kompetenzen sowie die Zusammenarbeit der Mitglieder der Frauenvertretung der Universität Koblenz-Landau.

Die Verwaltungsvorschrift als pdf-Datei.