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Wiedereinstiegsstipendiun für Wissenschaftlerinnen in der Forschung

Wollen Sie Ihre wissenschaftliche Arbeit fortsetzen?

Nachwuchswissenschftlerinnen können auf ein Wiedereinstiegsstipendium bewerben.

Frauen, die ihre Forschungsarbeit wegen Erziehungs- oder Pflegearbeit unterbrochen haben, oder im Anschluss an ihr wissenschaftliches Hochschulstudium zunächst eine fünfjährige einschlägige Berufspraxis erworben haben und nun eine bereits begonnene Promotion abschließen wollen, werden bei ihrem Wiedereinstieg durch Stipendien unterstützt.

Voraussetzungen:

  • Hochschulabschluss bzw. Promotion mit überdurchschnittlichem Ergebnis
  • Unterbrechung der wiss. Tätigkeit wegen Erziehungs- und Betreuungsaufgaben für max. 5 Jahre oder wegen mindestens fünfjähriger qualifizierter Berufstätigkeit (davon mindestens 3 Jahre außerhalb des Hochschulbereichs) vor Aufnahme des Stipendiums
  • Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit (nachzuweisen i.d.R. durch eine qualifizierte Promotion) und eine mindestens dreijährige Berufstätigkeit.
    (Bitte beachten Sie, dass diese Information im Flyer nicht korrekt dargestellt wird.)
  • Wiedereinstieg durch die Fortsetzung und Beendigung eines bereits begonnenen Forschungsprojektes an einer rheinland-pfälzischen Hochschule mit dem Ziel der Weiterqualifizierung für eine Professur bzw. dem Abschluss einer Promotion.

Verfahren:

  • Antrag beim Präsidenten über  die zentrale Gleichstellungsbeauftragte oder das Frauenbüro, Darstellung des bisherigen wissenschaftlichen Werdegangs, des mit dem Stipendium geplanten Vorhabens sowie Angaben zu den o.g. persönlichen Stipendienvoraussetzungen
  • Bewerbungsende: 1. Februar und 1. August eines Jahres
  • Beizufügen sind: tabellarischer Lebenslauf, ggf. einschl. Familienstand, Zahl und Geburtsdaten der Kinder (Kopie der Geburtsurkunden) sowie in Kopie Prüfungsurkunden und Arbeitszeugnisse bzw. Nachweise freiberuflicher Tätigkeit, zwei Gutachten zum Stand der Forschungsarbeit, die auch zur Betreuung und dem voraussichtlichen Abschluss des Vorhabens Stellung nehmen und von Professor*innen verfasst sein müssen und das Votum der zentralenGleichstellungsbeauftragten.

Stipendienvergabe:

  • Das Stipendium wird einmalig für ein Jahr gewährt. Dabei wird erwartet, dass die Stipendiatin vergleichbar einer hauptberuflichen Tätigkeit an ihrem Projekt arbeitet. Alternativ kann ein Teilzeitstipendium (50%) mit doppelter Laufzeit beantragt werden (in diesem Fall werden auch die Kinderbetreuungszuschläge halbiert). Ein Wechsel von einem Vollzeit- auf ein Teilzeitstipendium kann einmal beantragt werden.
  • In begründeten Fällen ist anschließend eine einmalige Verlängerung des Stipendiums um bis zu sechs Monate möglich. Die Antragstellung muss direkt nach erstmaliger Vergabe erfolgen.
  • In jeweils ½ jährigen Abständen ist dem Ministerium gemeinsam mit den betreuenden Personen per Zwischenbericht über den Arbeitsfortschritt inklusive Zeitplan zu berichten.
  • Das Stipendium beträgt 1.000 Euro, wenn die Promotion angestrebt wird, und 1.300 Euro bei der Qualifizierung für eine Professur.
  • Zusätzlich werden Kinderbetreuungszuschläge in Höhe von 150 Euro für ein Kind, 200 Euro für zwei Kinder, 250 Euro für drei und 300 Euro ab vier Kindern und mehr gewährt.

Weitere ausführliche Informationen: https://mwwk.rlp.de/de/themen/wissenschaft/studium-und-lehre/frauenfoerderung-in-der-wissenschaft/wiedereinstiegstipendien/

Bei Fragen hilft die zentrale Gleichstellungsbeauftragte, Tel.: 0261-287-2061 oder das Frauenbüro Koblenz, Tel.: 0261-2871762 gerne weiter oder schreiben Sie an Email: frauenb@uni-koblenz.de

Die Prüfung der Unterlagen sollte mindestens vier Wochen vor dem jeweiligen Abgabetermin im Frauenbüro erfolgen. Das Stipendium wird nach Einreichung in der Regel ab dem 1. April oder 1. Oktober gewährt.