Sonderregelungen bei Prüfungen

 

Fristen für Prüfungen

Nach § 26 Abs. 1 HochSchG gilt die Studienzeit u.a. dann nicht als verlängert oder unterbrochen, wenn dies durch Schwangerschaft oder Kindererziehung bedingt war:

"Prüfungsanforderungen und -verfahren sind so zu gestalten, dass die Abschlussprüfung innerhalb der Regelstudienzeit vollständig abgelegt werden kann. Hängt die Einhaltung einer für die Meldung oder Ablegung einer Prüfung oder ihrer Wiederholung vorgeschriebenen Frist von Studienzeiten ab, werden Verlängerungen und Unterbrechungen nicht berücksichtigt, soweit sie
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3. durch Schwangerschaft oder Erziehung eines Kindes

bedingt waren; im Falle der Nummer 3 ist mindestens die Inanspruchnahme der Fristen entsprechend den §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes sowie entsprechend den Fristen des Bundeserziehungsgeldgesetzes über die Elternzeit zu ermöglichen... Die Nachweise nach den Sätzen 1 und 2 obliegen den Studierenden."

Detaillierte Informationen erhalten Sie beim Hochschulprüfungsamt.

Rücktritt von einer Prüfung

Wenn Sie sich während der Schwangerschaft oder später, beispielsweise wegen der Betreuung eines kranken Kindes, nicht in der Lage sehen, an einer Prüfung teilzunehmen, müssen Sie umgehend das Hochschulprüfungsamt informieren. Die für den Rücktritt geltend gemachten Gründe sind schriftlich darzulegen. Bei Krankheit, auch bei Krankheit eines Kindes, ist eine ärztliche Attest vorzulegen.