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MENSCHENRECHTSBILDUNG

am Fachbereich 6: Kultur-  und Sozialwissenschaften

der Universität Koblenz-Landau

 

8. Mai 2020: Zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges

Das „Weimarer Dreieck“ der Jugend - musikalisch belebt

 1945

 Mit dem 8. Mai (im Westen) und dem 9. Mai (im Osten) ist für immer das Ende des Zweiten Weltkrieges mit Millionen Toten und bis dahin nicht vorstellbaren Verbrechen verbunden.

 2020

 jährt sich dieser Tag der Befreiung zum 75. Mal.

 Die „Arbeitsstelle Menschenrechtsbildung“ am Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau) nimmt dieses Ereignis zum Anlass, in einem trinationalen Musikprojekt diesen Tag der Befreiung zu feiern. Junge Musikerinnen und Musiker aus Frankreich, Deutschland und Polen arbeiten daran mit.

 Ursprünglich war geplant, dieses Projekt im Kulturpalast der polnischen Kleinstadt Oświęcim zu verwirklichen, in unmittelbarer Nähe zu den Gedenkstätten von Auschwitz. Durch die Corona-Pandemie kann dies jetzt nicht realisiert werden.

 Dennoch soll dieser Tag der Befreiung durch das trinationale Musikprojekt eine Würdigung erfahren. Alle Beteiligten haben sich entschlossen, mit der Stimme der Musik, die keine Grenzen kennt, in einem kurzen Video-Konzert ein starkes Signal für Frieden, Freiheit, Demokratie und ein vereintes Europa in die Welt zu senden.

Dieses Video finden Sie in Kürze hier.

 Freuen Sie sich mit. Feiern Sie mit. Tragen Sie den Geist der Völkerverständigung weiter.

 Denn:

 Nous sommes tous européens! Wir sind alle Europäer! Wszyscy jesteśmy Europejczykami!

 We are all Europeans!

 www.menschenrechtsbildung.uni-landau.de

bahr@uni-landau.de

Aktivitäten 2020:

 Am 27. und 28. Januar laden die Arbeitsstelle Menschenrechtsbildung, der Schwerpunkt Rhetorik sowie das Frank-Loeb-Institut zu einer kleinen Veranstaltungsreihe anlässlich des Holocaust-Gedenktages ein. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Aktivitäten 2019:

 

Im Wintersemester 19/20 haben wieder knapp 20 Studierende das Zertifikat Menschenrechbildung begonnen.

 

 

 

„Es ist gut und wichtig, wenn Schülerinnen und Schüler aktiv werden, weil sie sich Sorgen um ihre Zukunft machen. Wir als politisch Verantwortliche müssen ihre berechtigten Anliegen ernst nehmen.“ Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

 

Arbeitstreffen am 23. März 2019 in Mainz © Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

 © Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

 

Das Bündnis „Demokratie gewinnt!“ will und soll seit November 2017 Schülerinnen und Schüler in ihrem Engagement stärken und so unsere Demokratie lebendig halten.

Seit dem 23. März 2019 ist nun auch der FB 6: Kultur- und Sozialwissenschaften der Universität Koblenz-Landau mit seinem Projekt "Menschenrechtsbildung" offizielles Mitglied beim Bündnis „Demokratie gewinnt!“

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Am Mittwoch, den 22. Mai 2019 fand der 3. Tag der Menschenrechtsbildung von 10-14 Uhr im Atrium der Universität Landau statt.

Schülerinnen und Schüler gaben vielfältige Einblicke in lebendige Aktivitäten zur Demokratiebildung an Landauer Schulen, Studierende zeigten Initiativen für eine kritische Menschenrechtsbildung und zivilgesellschaftliche Gruppen erläuterten ihre Arbeit. Die Akteure dieses Tages freuten sich über alle Interessierte, die vorbeikamen, um sich zu informieren, Jeder war herzlich eingeladen mitzumachen und den Tag mitzugestalten.

 

Tag der Menschenrechtsbildung 2019

 

 

Wir freuen uns zusammen mit Dr. Kathrin Heintz (Germanistik, Campus Landau) über die Einladung der Stiftung Menschenrechtsbildung. In ihrem Vortrag "Krieg, Flucht - Freundschaft" wird sich die Referentin eingehend mit dem "Bilderbuch als Medium der Menschenrechtsbildung für Menschen aller Altersstufen" auseinandersetzen.

Zeitgenössische Bilderbücher können in ihrem Zusammenspiel von Schrifttext und Bild Rezipient*innen einen anderen Blick auf die Welt vermitteln und dadurch zur Reflexion anregen. Sie eröffnen Zugänge zu fremden Perspektiven und ermöglichen es so, ein tieferes Verständnis für die Menschenrechte zu entwickeln.

Krieg, Flucht - Freundschaft am 07.03.2019

Der Vortrag fokussiert sich auf zwei literarästhetisch anspruchsvolle Bilderbücher, die in unterschiedlicher Weise Themen der Menschenrechtsbildung aufgreifen. Eine Auswahl weiterer Werke steht zudem als Anschauungsmaterial für zusätzliche Anregungen zur Verfügung.

Flyer

 

 

Am Dienstag, den 29.01.2019 findet im Festsaal der Universität Landau (Bürgerstraße 23) die Vernissage zur Fotoausstellung des Fotografen Nasir Khan Mansoori statt. Dieser stellt mit seiner Ausstellung "Die Menschen Afghanistans" eine andere Ansicht des heutigen Afghanistans dar. Nach einer kurzen Pause wird der Dokumentarfilm "TRUE WARRIORS", der die Geschichte der SchauspielerInnen und MusikerInnen, die am 11.12.2014 auf der Bühne im Theaterhaus in Kabul standen, gezeigt. Den Höhepunkt des Abends bildet die anschließende Gesprächs- und Fragerunde mit einem Anschlagsüberlebenden und dem Regisseur des damals aufgeführten Theaterstücks. Weiterlesen...

 

Themenabend: Afghanistan 

 

Aktivitäten 2018:

Anlässlich 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte hat das Projekt Menschenrechtsbildung am 11. Dezember 2018 zu einem Vortrag und Gespräch zusammen mit Ernst Grube eingeladen. Als Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau e. V. und Träger des Georg-Elser-Preises der Landeshauptstadt München hat er als Zeitzeuge Position bezogen zu der Frage: 70 Jahre und so weiter? Weiterlesen...

 

Am Wochenende vom 14. bis 16. September fand auf dem Gelände des Hambacher Schlosses das HAMBACH! Demokratiefestival statt. Neben musikalischen, kreativen und tänzerischen Darbietungen wurden am gesamten Wochenende Workshops, Informationsforen, Gesprächsrunden und Reden - wie im Sinne des eigentlichen Hambacher Festes 1832 - von den unterschiedlichsten Vereinen, Projektgruppen und Schulklassen durchgeführt. Weiterlesen...

 

Am 13.06.2018 wurde dem Liedermacher, Autor und seit Jahrzehnten streitbarer, politisch wacher Künstler Konstantin Wecker, der sich seit Jahrzehnten für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzt, die Thomas-Nast-Gastprofessur verliehen. Weiterlesen...

 

In Kooperation mit der Internationalen Jugendbegegnungsstädte (IJBS) in Oświęcim/Auschwitz wurde vom 18.04. bis 17.05.2018 die Plakatausstellung der VI. Internationalen Biennale des Sozial-Politischen Plakats zum Thema »Kreativ für Menschenrechte« im historischen Frank-Loebschen-Haus in Landau gezeigt. Weiterlesen...

 

In Anlehnung an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die im Dezember 1948 verabschiedet wurde, stand die diesjährige Ringvorlesung: „Bist du ein Mensch, so fühle meine Not“. Weiterlesen...

 

Wir freuen uns, dass Ende Januar 2018 die Publikation "Menschenrechtsbildung. Handreichung für Schule und Unterricht" erschienen ist. Jetzt sind wir natürlich sehr gespannt darauf, wie sich all die Ideen, Reflexionen und Anregungen in der Praxis bewähren werden:

FB6-Abend2018-6.jpg

 

 

Aktivitäten 2016/2017:

Impressionen zum Tag der Menschenrechtsbildung, der am Mittwoch, den 24. Mai 2017 von 10.00-14.00 Uhr im Festsaal der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau (Bürgerstraße 23) gemeinsam mit vielen interessierten Studierenden, Dozierenden, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften erstmals veranstaltet wurde, finden Sie hier.

Einen Einblick in die Tagung Menschenrechtsbildung in der Schule, die vom 01.-03. Juni 2016 in Landau stattgefunden hat, erhalten Sie hier.

Die Landauer Campuszeitung Neuland "Herausforderung Integration", die zum Ende des Sommersemesters 2016 erschienen ist, widmet sich mit zwei Berichten  den Inhalten und der Arbeit des Projekts "Menschenrechtsbildung":

 

Landauer Manifest zur Menschenrechtsbildung

Neuland 1-2016 S.9 klein

 

Krieg, Folter, Verfolgung – Menschen fliehen zumeist aus ihrer Heimat, weil es dort Verbrechen gegen die Menschlichkeit gibt. In der Lehrerausbildung im Fachbereich 6 am Campus Landau ist „Menschenrechtsbildung“ künftig ein zentraler, fächerübergreifender Bestandteil.

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Religion ist ein Stück Heimat

Neuland 1-2016 S.17 klein

Welche Rolle kann Religion für die Integration der vielen Flüchtlinge muslimischen Glaubens spielen? NeuLand hat nachgefragt bei Dr. Matthias Bahr, Professor für Religionspädagogik am Institut für Katholische Theologie, und dem islamischen Religionswissenschaftler und Lehrer für islamischen Religionsunterricht in Ludwigshafen, Dr. Elhadi Essabah, der im Sommersemester eine Veranstaltung zum Thema „Islam verstehen: Einblicke in eine Weltreligion“ angeboten hat.

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