Forschungsschwerpunkte - Projekte

Schwerpunkte

Im Zentrum der Forschungsaktivitäten stehen wirtschaftsdidaktische Fragestellungen mit Blick auf allgemeinbildende Schulen und die Erwachsenenbildung. Hierzu zählen:

  • Grundlagen und Bedarfe an ökonomischer Bildung
  • Kompetenzen und Einstellungen in der ökonomischen Bildung
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung in der ökonomischen Bildung
  • Finanzielle Grundbildung
  • Entrepreneurship Education für Schüler und Schülerinnen, Lehramtsstudierende und Erwachsene

Activities in research are concentrated on questions of economic education in general educating schools and in adult education:

  • fundamentals and needs in economic education
  • the role of competences and attitudes in economic education
  • education for sustainable development
  • financial literacy
  • entrepreneurship education for students, teacher trainees and adults

Laufende Projekte

  • Projekttitel: Ökonomische Kompetenzen und Einstellungen baden-württembergischer Schülerinnen und Schüler im Zeitablauf (Klassenstufe 7 und 8)
    Projektträger:
    Stiftung Würth
    Laufzeit:
    01/2017 – 01/2020
    Projektteam:

    Sarah Hentrich, M. Sc.
    Luis Oberrauch, M. Sc.
    Prof. Dr. Günther Seeber (Leitung)
    Projektpartner:
    Dr. Susanne Weiß, Methodenzentrum der Universität Koblenz-Landau
    MTO Psychologische Forschung und Beratung, Tübingen
    Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg
    Kurzbeschreibung: Der Statusfeststellung zur ökonomischen Kompetenz in der ersten Projektphase folgt nun eine Kompetenzerhebung im Zeitverlauf. Es soll die Entwicklung der ökonomischen Kompetenz von der siebten bis zur zehnten Klasse verfolgt werden. Die Förderung ist zunächst für die Erhebung in den siebten und achten Klassen zugesagt. Die Untersuchung ist als Panelstudie vor dem Hintergrund des an allen allgemeinbildenden Schulen Baden-Württembergs zum Schuljahr 2016/17 eingeführten Faches „Wirtschaft und Berufs-/Studienorientierung“ geplant. Zielgruppen sind ab dem Schuljahr 2016/17 die Schülerinnen und Schüler, die nach dem alten Lehrplan – und somit ohne eigenes Fach Wirtschaft - unterrichtet werden. Der Unterricht in dem neuen Fach beginnt im Schuljahr 2017/18. Mit diesem Zeitpunkt beginnt die Erhebung der ökonomischen Kompetenz jener Schülerinnen und Schüler, die Fachunterricht erhalten. Die wesentliche Annahme ist, dass zwar alle Schülerinnen und Schüler einen Kompetenzzuwachs zwischen der siebten und zehnten Klassenstufe erfahren, dass er aber bei jenen, die Fachunterricht erhalten, signifikant höher sein wird. Ab der achten Klassenstufe werden Einstellungen zu ökonomischen Sachverhalten auf der Basis der in der ersten Studienphase gewonnenen Itembatterien erhoben, um festzustellen, in welchem Zusammenhang ökonomischer Kompetenzzuwachs und Einstellungsänderungen stehen.
    Link: https://www.uni-koblenz-landau.de/de/landau/fb6/sowi/iww/forschung/wikobw

Abgeschlossene Projekte (Auswahl)

  • Projekttitel: Ökonomische Kompetenzen und Einstellungen baden-württembergischer Schülerinnen und Schüler
    Projektträger: Stiftung Würth
    Laufzeit: 06/2015 – 05/2017
    Projektteam:
    Sarah Hentrich, M. Sc.
    Dipl.-Kfm. Tobias Rolfes (1.6.2015-30.6.2016)
    Laura Körber, M. Sc. (1.6.2016-31.5.2017)
    Bernd Haustein (1.1.2017-31.5.2017)
    Prof. Dr. Günther Seeber (Leitung)
    Projektpartner:
    Dr. Susanne Weiß, Methodenzentrum der Universität Koblenz-Landau
    MTO Psychologische Forschung und Beratung, Tübingen
    Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg
    Kurzbeschreibung: Die Studie wird in einem Large-Scale-Assessment die ökonomische Kompetenz von Schülerinnen und Schülern in Baden-Württemberg und deren Einstellungen zu wirtschaftlichen Phänomenen erfassen. Hintergrund ist die Einführung des neuen Faches Wirtschaft und Berufsorientierung/Studienorientierung in Baden-Württemberg zum Schuljahr 2017/18. Erfasst werden in einer Zeitpunkterhebung die Kompetenzen der Abschlussklassen 9 und 10 aller allgemeinbildenden Regelschulen sowie der Klasse 12 des neunjährigen Gymnasiums. Die Ergebnisse sollen eine Kompetenzdifferenzierung nach Klassenstufen und Schularten erlauben. Für die Oberstufe des Gymnasiums ist außerdem ein Vergleich zwischen den Leistungen mit und ohne Fachunterricht geplant. Die Einstellungserhebung betrifft Grundelemente der Sozialen Marktwirtschaft und soll mögliche Zusammenhänge zwischen Kompetenzniveau und Einstellungen aufdecken sowie Entwicklungen seit einer ebenfalls von der Stiftung Würth finanzierten Studie aus dem Jahr 2000 beschreiben.
    Link: https://www.uni-koblenz-landau.de/de/landau/fb6/sowi/iww/forschung/wikobw
    Literatur:
    Seeber, Günther, Körber, Laura, Hentrich, Sarah, Rolfes, Tobias, Haustein, Bernd (2018): Ökonomische Kompetenzen Jugendlicher in Baden-Württemberg. Testergebnisse für die Klassen 9, 10 und 11 an allgemeinbildenden Schulen. Künzelsau: Swiridoff.
    Hentrich, Sarah; Rolfes, Tobias; Seeber, Günther (2017): Entwicklung und Validierung eines Modells zur Messung ökonomischer Kompetenzen Jugendlicher. In: Arndt, Holger (Hrsg.): Perspektiven der ökonomischen Bildung. Disziplinäre und fächerübergreifende Konzepte, Zielsetzungen und Projekte, Schwalbach/Ts. 2017, S.140-153.
    Körber, Laura; Seeber, Günther; Haustein, Bernd; Hentrich, Sarah (2018): Geschlecht, Schulart und Unterricht als Kontextfaktoren ökonomischer Kompetenz – Ergebnisse der WIKO·BW-Studie, in: Arndt, Holger (Hrsg.): Intentionen und Kontexte ökonomischer Bildung, Schwalbach/Ts., S. 10-24.
  • Projekttitel: SUSEN Sustainable Entrepreneurship – A Game-Based Exploration for Lower Secondary Schools
    Projektträger: EU – Erasmus plus: Strategische Partnerschaft
    Laufzeit: 12/2014 – 11/2016
    Projektkonsortium:
    Universität Koblenz-Landau, Inst. für Sozialwissenschaften, Abt. Wirtschaftswissenschaften
    Pedagogical University of Cracow (POL)
    Assoziacione seed, Lugano (CHE)
    CVO Antwerpen (BEL)
    University College London- Institute of Education (GBR)
    Pädagogische Hochschule Freiburg (GER)
    Kurzbeschreibung: The main objective of the SUSEN project is the creation of an innovative game-based and student-centred learning programme for lower secondary schools. The result will be to ensure the acquisition of key competences with a focus on entrepreneurship which is seen as a key competence itself in the European strategic framework ET 2020. A strategic game will be the core of the SUSEN learning arrangement.
    The consortium selected the energy sector as a focus for the project to combine entrepreneurship education with education for sustainable development. Energy provision, energy mix and energy consumption are central issues for sustainable trajectories in times of climate change. The SUSEN game-based learning is innovative according to the mentioned combination of learning topics with their particular learning goals: education for sustainable development, entrepreneurship education, and civic education. Far more, it will support collaboration strategies between the game players besides strategies to succeed in a competitive environment. It fosters creativity and design thinking, self-efficacy and self-efficiency. Last but not least it requires transversal competences like a sense of initiative, learning to learn and digital competences. For this reason the consortium adopted a blended learning concept creating an online companion to accompany the game which is appealing to the younger audience offering ‘auditory’ and ‘visual’ learning styles.
    Teachers are the multipliers of the SUSEN game development programme with its ambitious objectives as they will be paramount in its success in supporting the core objective. Firstly, the partners develop a ‘self-starting‘ teacher support pack comprising all the required information, materials, and tools teachers need to implement the game in their lessons. Secondly, they develop a one day teacher training course providing future users with a syllabus and training materials.
    Link: http://powerplayer.info/de/start/
    Powerplayer
  • Projekttitel: Green Hero
    Projektträger: EU – COMENIUS Multilateral Project
    Laufzeit: 10/2012 – 9/2014
    Projektkonsortium:
    Universität Koblenz-Landau, Inst. für Sozialwissenschaften, Abt. Wirtschaftswissenschaften (Prof. Dr. Günther Seeber) und Inst. für Bildung im Kindes- und Jugendalter, Arbeitsbereich Grundschulpädagogik (Prof. Dr. Astrid Rank)
    The Environmental Academy, Newcastle (UK)
    Institute of Research on Population and Social Policies - The National Research Council, Rome (IT)
    CONSULTA EUROPA, Gran Canarias (ES)
    IntEMA – International Education and Management Association, Craiova (RO)
    Pareto, Gateshead (UK)
    Kurzbeschreibung: The main aim of the project is to improve the environmental knowledge of primary school children through an interactive state of the art e-learning programme which involves new green curricula for schools for waste, energy and water.
    GREEN HERO ist ein europäisches Projekt, das im Rahmen des Programms für „Lebenslanges Lernen“ gefördert wird. Es richtet sich an Grundschülerinnen und -schüler, um deren Wissen in bestimmten Gebieten der Umweltbildung (Müll, Wasser, Energie) mit Hilfe eines e-Learning-Programms zu verbessern. Auch Lehrkräfte profitieren von der innovativen online-Plattform, die vom Projekt entwickelt wird. Sie gibt Anregungen, Umweltbildung und -forschung attraktiver für Kinder lehren.
    Grundschulen, die in das Projekt eingebunden sind, haben zudem die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auszutauschen und sich mit anderen Schulen durch „e-Twinning“ zu vernetzen. Damit soll das Green Management und die Ressourceneffizienz in den Schulen unterstützt und verbessert werden. Das Projekt, das von der Environmental Academy in England koordiniert wird, dauert 2 Jahre und hat neben der Universität Koblenz-Landau vier weitere Organisationen aus verschiedenen europäischen Ländern (Vereinigtes Königreich, Italien, Spanien und Rumänien). Die Instrumente, die im Projekt entwickelten werden, werden für alle interessierten Organisationen zur Verfügung stehen. (Kontakt: hanisch@uni-landau.de)
    Link: http://www.greenhero.eu/
    Literatur: Hanisch, Anna/Rank, Astrid/Seeber, Günther: How Green are European Curricula? A Comparative Analysis of Primary School Syllabi in Five European Countries, in: European Educational Research Journal, Vol. 13, No. 6, S. 661-682.
    Hanisch, Anna/Rank, Astrid/Seeber, Günther: Wie „grün“ sind europäische Lehrpläne? Eine vergleichende Studie mit fünf europäischen Curricula, in: Perspektiven auf inklusive Bildung. Gemeinsam anders lehren und lernen, hrsg. v. Blömer, Daniel u.a., Wiesbaden 2015, S. 168-173.
  • Projekttitel: Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für den Sachunterricht im Bereich Ökonomische Bildung in der Primarstufe
    Projektträger: Joachim Herz Stiftung
    Laufzeit: 10/2012 – 9/2014
    Projektpartner:
    Prof. Dr. Günther Seeber (Universität Koblenz-Landau, Inst. für Sozialwissenschaften, Abt. Wirtschaftswissenschaften)
    Prof. Dr. Astrid Rank (Inst. für Bildung im Kindes- und Jugendalter, Arbeitsbereich Grundschulpädagogik)
    Sächsisches Staatsministerium für Kultus
    Kurzbeschreibung: Im Fokus des Projekts steht die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für ökonomische Inhalte im Sachunterricht der Primarstufe. Im ersten Projektjahr besteht die Aufgabe des Arbeitskreises darin, Unterrichtsmaterialien für ökonomische Themen des sächsischen Lehrplans für den Sachunterricht zu konzipieren. Die Erprobung des Unterrichtmaterials wird im ersten und im zweiten Projektjahr erfolgen. Im zweiten Projektjahr befasst sich die Projektgruppe auch mit der Konzeption einer Lehrerfortbildung, deren Schwerpunkt auf der Vermittlung von ökonomischen Inhalten im Sachunterricht mit Hilfe der erstellten Unterrichtmaterialien liegen soll.
  • Projekttitel: Finanzielle Bildung – Schülerkonzepte im Unterricht
    Projektträger: Campusschulprojekt der Universität Koblenz-Landau
    Laufzeit: 10/2011 – 06/2012
    Projektleitung: Prof. Dr. Günther Seeber (Universität Koblenz-Landau)
    Kurzbeschreibung: Ziel dieses Projektes ist es, Schülerkonzepte zu den Themen Kredit und Sparen so in den Unterricht zu integrieren, dass sie zum Ausgangspunkt einer fachlichen Auseinandersetzung werden und tiefergehend von den Schülerinnen und Schülern reflektiert werden. Die theoretische Basis für dieses Vorgehen ist das Konzept der „didaktischen Rekonstruktion“, das zugleich einen Beitrag zum Umgang mit Heterogenität liefert. Die Schülerinnen und Schüler erleben im Unterricht so die Berücksichtigung ihrer eigenen Vorstellungen und können diese am Ende vor dem Hintergrund der fachlichen Strukturen erweitern.
    Als Ergebnisse werden erwartet:
    Ein strukturierter Ergebnisraum von Schülerkonzepten zur finanziellen Bildung als Ausgangspunkt für weitere Forschungen.
    Erste Unterrichtsmaterialien und Hilfen für Lehrerinnen und Lehrer zum Einsatz der Phänomenographie als Unterrichtsmethode.
    Link: http://www.uni-koblenz-landau.de/landau/einrichtungen/campusschule/Medienordner/finanzielle-bildung.pdf
    Literatur: Speer, Sandra/Seeber, Günther: Financial Understanding: A Phenomenographic Access to Students’ Concepts of Credits, in: Journal of Social Science Education, Vol. 12, No. 2, 2013, S.41-51. (Link)
  • Projekttitel: Ansprüche und Grenzen von ökonomischer Grundbildung für Erwachsene
    Projektträger: Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Laufzeit: 12/2010 bis 11/2011
    Projektleitung:
    Prof. Dr. Günther Seeber (Universität Koblenz-Landau)
    Prof. Dr. Bernd Remmele (AKAD Wissenschaftliche Hochschule Lahr)
    Kurzbeschreibung: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung plant die Einrichtung eines Förderschwerpunktes „Ökonomische Grundbildung für Erwachsene“. Mit dem Förderschwerpunkt sollen Erkenntnisse darüber generiert werden, wie der ökonomische Kenntnisstand der Bevölkerung verbessert werden muss.
    Zur Vorbereitung dieses Förderschwerpunktes sollen im Rahmen einer Forschungswerkstatt grundlegende Vorarbeiten zu den Themenfeldern „Zielgruppenanalyse“, „Akteurs- und Angebotsanalyse“ sowie „Ansprüche an und Grenzen von ökonomischer Grundbildung“ erarbeitet werden. Zu den einzelnen Themenbereichen soll jeweils die Bandbreite bestehender und möglicher Ansätze sowie Denkweisen aus nationaler und internationaler Perspektive auf ihre Handlungsrelevanz für den Förderschwerpunkt sowie auf die Stärkung der ökonomischen Grundbildung für Erwachsene systematisch aufbereitet, strukturiert und kritisch diskutiert werden.
    In dem hier relevanten Themenfeld „Ansprüche an und Grenzen von ökonomischer Grundbildung“ (Los 3) sollen primär folgende Fragestellungen untersucht werden:
    Was sind Kriterien zur Feststellung des gesellschaftlichen Bedarfs an ökonomischen Grundkenntnissen und Handlungsfähigkeit?
    Inwieweit kann auf die wachsenden Ansprüche an die ökonomische Kompetenz mit Angeboten im Bereich der Erwachsenenbildung reagiert werden?
    Wo liegen die Grenzen der Ausweitung des Verständnisses von notwendiger ökonomischer Grundbildung?
    Link: weiter
  • Projekttitel: Stimulate European Entrepreneurial Attitudes Game (See A Game)
    Projektträger: EU – Grundtvig I
    Laufzeit: 10/2008 bis 10/2010
    Projektkonsortium:
    WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr (Prof. Dr. Bernd Remmele, Dr. Martina Schmette, Prof. Dr. Günther Seeber)
    Center for Adult Education Antwerpen-Zuid, Belgien
    Training 2000, Italien
    Vidzeme Lifelong Learning Support Association, Lettland
    Kristiansund Education Centre, Norwegen
    SEED, Lugano, Schweiz
    Kurzbeschreibung: See a Game legt den Schwerpunkt nicht auf die Vermittlung von Fachwissen, sondern auf die unternehmerische Einstellung. Sie soll auf spielerische Art und Weise gefördert werden. Dazu werden zwei unabhängig voneinander durchführbare Speile entwickelt. Das Spiel „Menue“ hat Wettbewerbscharakter; im Spiel „Fair“ steht die Kooperation mit Wettbewerbern im Vordergrund. Neben den Spielen werden didaktische Handreichungen und ein Grundtvig III-Lehrgang entwickelt.
    Link: http://www.seeagame.eu/
  • Projekttitel: Entwicklung abschlussbezogener Bildungsstandards für die ökonomische Bildung an allen Schulformen der allgemein bildenden Schulen und Standards für eine grundständige Lehrerausbildung im Bereich Ökonomie
    Projektträger: Gemeinschaftsausschuss der deutschen gewerblichen Wirtschaft
    Laufzeit: 7/2009 bis 9/2010
    Projektkonsortium:
    Prof. Dr. Thomas Retzmann, Universität Duisburg-Essen/Campus Essen
    Prof. Dr. Günther Seeber, Universität Koblenz-Landau/Campus Landau
    Prof. Dr. Bernd Remmele, WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr
    Prof. Dr. Hans-Carl Jongebloed, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    Kurzbeschreibung: Das erste Teilprojekt zielt auf die Formulierung von Bildungsstandards für die ökonomische Bildung, welche den formalen und inhaltlichen Ansprüchen der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland genügen sollen. Sie werden für vier Abschlüsse entwickelt: (1) Primarstufe, (2) Hauptschule nach Klasse 9, (3) Mittlerer Schulabschluss und (4) Abitur. Eine wesentliche Projektleistung besteht in der Entwicklung eines Kompetenzmodells mit Kompetenzbereichen und Teilkompetenzen. Es wird ergänzt durch Beispielaufgabenfür die verschiedenen Abschlüsse nach den KMK-Standards. Das zweite Teilprojekt entwickelt ein Kompetenzmodell für die Wirtschaftslehrerausbildung und daraus abgeleitet ein Modulkonzept für Bachelor- und Masterstudiengänge. Für die Umsetzung der Standards in den Schulen und Hochschulen werden bildungspolitische Empfehlungen formuliert.
    Literatur: Seeber, Günther/Retzmann, Thomas/Remmele, Bernd/Jongebloed, Hans-Carl: Bildungsstandards der ökonomischen Allgemeinbildung. Kompetenzmodell - Aufgaben – Handlungsempfehlungen, Wochenschau Verlag: Schwalbach/Ts. 2012
  • Projekttitel: Empirische Forschung nah gebracht! Schüler erforschen Fragen der Berufsorientierung
    Projektträger: Stifterverband der deutschen Wissenschaft
    Projektleitung: Prof. Dr. Günther Seeber
    Laufzeit: 10/2006 bis 11/2007
    Kurzbeschreibung: Im Rahmen von Projekttagen wurde Schülern und Schülerinnen der gymnasialen Ober- und Mittelstufe vermittelt, wozu Methoden empirischer Sozialforschung nützlich sind. Um den Schülern den inhaltlichen Zugang leichter zu machen, wurde jeweils ein Thema aus dem Bereich der Berufsorientierung gewählt. In den verschiedenen Gruppen kamen unterschiedliche Erhebungsinstrumente, wie z. B. Fragebogen und Interview, zum Einsatz. Während Projekttagen oder spezifisch gestalteten außerunterrichtlichen Veranstaltungen entwickelten die Schüler der verschiedenen Schulen anhand von spezifischen Vorgaben selbst eine für sie relevante Problemstellung aus dem Themenfeld der Berufsorientierung, erarbeiteten einen entsprechenden Fragebogen oder Interview-Leitfaden. Ferner werteten sie unter Anleitung die gewonnenen Daten im Hinblick auf die Fragestellung aus und bereiteten sie für verschiedene Präsentationszwecke auf.
    Link: http://www.akad.de/Empirische-Forschung-nah-gebracht.280.0.html
  • Projekttitel: E³ - Educating Entrepreneurship in Europe
    Projektträger: EU – Socrates/Grundtvig II
    Laufzeit: 9/2006 bis 8/2007
    Projektkonsortium: siehe „See a Game“
    Kurzbeschreibung: Die europäische Lernpartnerschaft ‘E³ – Educating Entrepreneurship in Europe’ untersuchte in Kooperation mit Partnern aus Ländern der EU (Belgien, Norwegen und Deutschland) die Bedingungen für die Lehre im Feld Entrepreneurship vor dem Hintergrund der Entwicklung des europäischen Wirtschaftsraumes und der nationalen Kulturen.
    Link: http://www.akad.de/E3-Educating-Entrepreneurship-in.460.0.html?&lang=en%2527
    Literatur:
    Schmette, M., Remmele, B. & Seeber, G. (Hrsg.): Educating Entrepreneurship in Europe. Didaktische Ansätze und europäische Perspektiven – Didactical Approaches and European Perspectives, Wiesbaden 2007, 184 S.
    Remmele, B.; Schmette, M.; Seeber, G. (2007): Game-Based Entrepreneurship Education. In: New Learning 2.0? Proceedings of EDEN - Conference 2007, Naples. http://www.whl-lahr.de/fm/13/game_based_entrepreneurship_education.pdf
  • Projekttitel: Marktwirtschaft und Gerechtigkeit – Interdisziplinäres Definitionsprojekt
    Projektträger: Universität Freiburg (Anschubfinanzierung)
    Laufzeit: 7/2006 bis 1/2007
    Projektkonsortium:
    Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik (Prof. Dr. Günther Seeber), WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr
    Walter-Eucken-Institut, Freiburg,
    Institut für Politikwissenschaft, Universität Freiburg,
    Institut für Philosophie, Universität Freiburg,
    Institut für Soziologie, Universität Duisburg-Essen,
    Lehrstuhl für Arbeits- und Sozialrecht, Universität Freiburg

    Kurzbeschreibung: Das Spannungsverhältnis zwischen Marktwirtschaft als anerkannter Wirtschaftsordnung und der Unzufriedenheit mit den Ergebnissen dieser Ordnung soll aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven beleuchtet werden.
    Link: http://www.akad.de/Marktwirtschaft-und-Gerechtigkeit.265.0.html?&lang=en%2527
    Literatur:
    Seeber, G., Remmele, B.: On the relationship between economic competence and the individual level of agreement with market economy, in: US-China Education Review 6 (2), Feb. 2009, S. 13-24
    Seeber, G., Remmele, B.: Ökonomische Kompetenz bedingt Einstellungen zur Marktwirtschaft – Entwurf eines Wirkmodells zur empirischen Analyse, in: Befähigung zur Partizipation, hrsg. v. G. Seeber, Schwalbach/Ts. 2009, S. 27-40
    Seeber, G./Remmele, B.: Does Economic Competence Indicate the Individual Level of Agreement with Market Economy? In: Proceedings of ECER 2008. Göteborg. (http://www.eera-ecer.eu/fileadmin/user_upload/Publication_FULL_TEXTS/ECER2008_241_RemmeleSeeber.pdf. (Zugleich: WHL Diskussionspapier, Nr. 16, Lahr 2008)
    Seeber, G.: Zum Zusammenhang zwischen Gerechtigkeitsurteilen über die Marktwirtschaft und ökonomischer Kompetenz, in: Ökonomik und Gesellschaft. Festschrift für Gerd-Jan Krol, hrsg. v. Dirk Loerwald, Maik Wiesweg und Andreas Zoerner, Wiesbaden 2008, S. 143-154
  • Projekttitel: Lernende, innovative Bildungsnetzwerke in der Region
    Projektträger: Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Projektleitung: PD Dr. Günther Seeber
    Laufzeit: 2001 bis 2002
    Kurzbeschreibung: Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Schaffung innovationsfähiger und nutzerorientierter Netzwerkstrukturen für Bildungsträger, Arbeitsverwaltung, Gewerbetreibende und Nutzer von Bildungseinrichtungen. Sie sollen eine dauerhafte Förderung des lebensbegleitenden Lernens gewährleisten. Als „lernende“ Netzwerke greifen sie auf das Wissen und die Fähigkeiten aller Mitglieder und der „Kunden“ zurück, führen diese Kenntnisse zusammen und entwickeln sie weiter. Im Rahmen der Netzwerkstrukturen sollen Kommunikations- und Kooperationsforen installiert werden, die sowohl den Netzwerkmitgliedern, als auch den Nutzern zur Verfügung stehen.
    Literatur:
    Seeber, G.: Bildungsnetzwerke im Internet – Grundlagen eines nutzerfreundlichen Internetauftritts mit Checkliste, in: Wirtschaft und Berufserziehung, 55. Jg., Heft 4, 2003, S.14-21
    Keller, Helmut: Kooperatives Weiterbildungsmarketing, in: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Bd. 99, Heft 4, 2003, S. 556-571