2-Fach-BA Wahlfach "Kultur, Medien und Kommunikation"

 

Hier finden Sie Informationen zum 2-Fach-BA Wahlfach "Kultur, Medien und Kommunikation" (KMK):

Möglichkeiten und Ziele

Das Studium des Wahlfaches „Kultur, Medien und Kommunikation“ ist interdisziplinär angelegt. Die beteiligten Institute sind die Abteilung Soziologie, das Institut für Kommunikation und Medienpsychologie sowie das Institut für Romanistik.

Auf einer interdisziplinären Theoriebasis aufbauend, befähigt das Studium des Wahlfaches zur Auseinandersetzung mit zentralen Phänomenen aus den Bereichen Kultur, Medien und Kommunikation sowie zu deren empirischer Analyse.

Studentinnen und Studenten lernen die zentralen Grundbegriffe und Theorien sowie aktuelle Fragestellungen aus den Bereichen Kommunikationswissenschaft, soziologische Kultur- und Medienanalyse und Neurowissenschaft kennen, können sie erläutern und sie in wissenschaftliche und praxisbezogene Kontexte einordnen.

Damit vermittelt das Studium des Wahlfaches nicht nur ein Überblickswissen für das breite Spektrum all jener Tätigkeitsfeldern, welche die Bereiche von Kultur, Medien und Kommunikation berühren. In Kombination mit einem der beiden sozialwissenschaftlichen Basisfächer Politikwissenschaft oder Wirtschaftswissenschaften bietet das Wahlfach mit seinen optionalen Praktika und Auslandsaufenthalten zudem eine attraktive Chance zur individuellen Profilierung. Für die individuelle Schwerpunktsetzung können vier aus fünf Modulen frei gewählt werden.

Für Studierende der sozialwissenschaftlichen Basisfächer stellen vor allem die kommunikationswissenschaftlichen Module 1 und 2, die sich mit dem bundesdeutschen Mediensystem und politikwissenschaftlichen Aspekten der Kommunikationsforschung beschäftigen, eine wertvolle Ergänzung dar. In Modul 1 werden grundlegende Lerninhalte vermittelt, auf die das Modul 2 aufbaut. Schließen Sie Modul 1 ab, um Modul 2 zu studieren.

Für Studierende der kulturwissenschaftlichen Basisfächer wie Germanistik, Romanistik, Philosophie, Theologie oder Kunstwissenschaft sind die soziologischen Module 3 und 4 von besonderem Interesse, weil sie Medien, Kommunikation und Kultur als Bedeutungsrahmen von Wissensformen sowohl theoretisch wie empirisch thematisieren.

Modul 5 schließlich ist für all jene von besonderem Interesse, die ihr Profil um interkulturelle Aspekte erweitern wollen.

  • Fächerkombination Zweifach-Bachelor mit Basis- oder Wahlfach Soziologie und Wahlfach KMK:
  • In der genannten Fächerkombination ist im Zweifach-Bachelor mit Basisfach Soziologie das Modul 5.1 verpflichtend zu belegen. Darüber hinaus kann zwischen der Belegung von Modul 5.2 und 5.3 gewählt werden.
  • In der genannten Fächerkombination ist im Zweifach-Bachelor mit Wahlfach Soziologie das Modul 4.1 verpflichtend zu belegen.
  • In der genannten Fächerkombination ist im Wahlfach KMK die Wahl zwischen Modul 3 und Modul 4 so zu treffen, dass sich durch die Belegung keine Überschneidungen zu den Modulen 4.2 und 4.3 im Wahlfach Soziologie beziehungsweise zu den Modulen 5.2 und 5.3 im Basisfach Soziologie ergeben.

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Curriculum

Das Wahlfach "Kultur, Medien und Kommunikation" umfasst 5 Module, von denen 4 studiert werden müssen.

Zum Sommersemester 2016 trat für das Wahlfach KMK eine neue Prüfungsordnung in Kraft, durch die es Änderungen in den Modulen 1 und 2 gab. Diese neue Prüfungsordnung gilt für alle Studierenden, die noch keine Veranstaltungen aus den betroffenen Modulen besucht haben. Bitte beachten Sie, dass im Moment noch nicht alle Teilmodule angeboten werden. Ab wann welche Veranstaltungen angeboten werden, entnehmen Sie bitte der Beschreibung unten.

Haben Sie bereits ganze Module bzw. Teilmodule der Module 1 und 2 belegt, studieren Sie nach alter Prüfungsordnung weiter. Teilmodule aus den Modulen 1 und 2 werden nach und nach auslaufen und nicht mehr angeboten. Orientieren Sie sich bitte an folgender Tabelle, um äquivalente Seminare zu besuchen. Diese werden Ihnen dann anerkannt.

KMK NEU: Module 1 und 2 KMK ALT: Module 1 und 2
Lehrveranstaltung Leistungs-punkte Prüfungs-relevante Studienl-eistung Turnus Semester Lehrveranstaltung Leistungs-punkte Prüfungs-relevante Studien-leistung Turnus Semester
Wahlpflichtmodul 1: Grundlagen Medien und Kommunikation 6 Leistungspunkte Wahlpflichtmodul 1: Grundlagen Medien und Kommunikation 6 Leistungspunkte
Einführung in die Kommunikations-wissenschaft (V) 3 Winter Einführung in die Kommunikations-wissenschaft und Arbeitsfelder politischer Kommunikation (V) 3 X Sommer

Mediensystem der Bundesrepublik
Deutschland (V)

3 X Sommer Kommunikations- und Medienpsychologie 3 Sommer
Wahlpflichtmodul 2: Rahmenbedingungen und Rezeptionsforschung 8 Leistungspunkte Wahlpflichtmodul 2: Rahmenbedingungen und Rezeptionsforschung 8 Leistungspunkte
Aktuelle Themen der Kommunikations-wissenschaft II (S) 4 Winter Mediensystem der BRD (S) 4 Winter
Aktuelle Themen der Kommunikations-wissenschaft I (S) 4 Sommer Rezeption und Wirkung von Kommunikation (S) 4 Sommer

Bei Fragen zu den Modulen 1 und 2 wenden Sie sich an Prof. Dr. Michaela Maier, Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik

Das erste Modul „Grundlagen Medien und Kommunikation“ umfasst die Lehrveranstaltungen „Einführung in die Kommunikationswissenschaft“ und "Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland“.

In diesen Veranstaltungen werden folgende Inhalte vermittelt:

▪ Grundbegriffe und Theorien bezüglich Medien und Kommunikation

▪ Forschungsfelder der Kommunikationswissenschaft

▪ Begriffe und Modelle der politischen Kommunikationsforschung

▪ Nutzung und Wirkung politischer Kommunikation

▪ Grundlegende Kenntnisse über das Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland: Rahmenbedingungen, Mediengattungen, aktuelle Entwicklungen und Diskussionen

Die Veranstaltungen zielen auf folgende Lernergebnisse:

Die Studierenden kennen wesentliche Grundbegriffe, Taxonomien und Differenzierungen bzgl. Medien und Kommunikation, einschließlich Rezipientenaktivitäten. Sie haben einen Überblick über Basiskonzepte, Theorien und empirische Ergebnisse zu Determinanten, Qualitäten und Wirkungen direkter und medialer interpersonaler sowie massenmedialer Kommunikation. Sie verstehen die Komplexität des Wirkungszusammenhangs und können kommunikations‐ und medienbezogenes Überblickswissen auf berufliche Aufgaben, Probleme und Alltagssituationen anwenden. Die Studierenden kennen und verstehen grundlegende Begriffe und Modelle der politischen Kommunikationsforschung, die Arbeitsroutinen in politischem Journalismus und politischer PR, die Spezifika von Wahlkampagnen und die Untersuchungsansätze zu Nutzung und Wirkung politischer Kommunikation. Die Studierenden verstehen die Diskussion um aktuelle Entwicklungen des deutschen Mediensystems und können dessen Leistungen beurteilen und kritisch würdigen, ggf. auch im internationalen Vergleich.

 

Das zweite Modul „Aktuelle Themen der Kommunikationswissenschaft“ beinhaltet die Lehrveranstaltungen „Aktuelle Themen der Kommunikationswissenschaft I und II“. Damit verbinden sich folgende Inhalte:

▪ Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und empirische Ergebnisse der Kommunikationswissenschaft

▪ Anwendung theoretischer und methodischer Grundlagen in ausgewählten Forschungsgebieten wie Organisations-, Wissenschafts-, Umweltkommunikation oder politische Kommunikation

Die Veranstaltungen zielen auf folgende Lernergebnisse:

Die Studierenden kennen und verstehen zentrale Konzepte, Theorien, Methoden und empirische Ergebnisse der Rezeptions- und Wirkungsforschung (insbesondere in Bezug auf massenmediale Kommunikation). Sie können Fragestellungen und Erkenntnissen der Rezeptions- und Wirkungsforschung einordnen, systematisieren und bewerten und zu verwandten Forschungsfeldern abgrenzen.

Beginn: "Aktuelle Themen der Kommunikationswissenschaft I" werden ab Sommersemester 2017 angeboten, "Aktuelle Themen der Kommunikationswissenschaft II" ab Wintersemester 2017 / 2018

 

 

Das dritte Modul „Wissen und Kultur“ umfasst die Lehrveranstaltungen „Wissen und Kultur: Soziologische Grundlagen und Konzepte“ und „Ausgewählte Themen der empirischen Wissens- und Kultursoziologie“. In diesen Veranstaltungen werden folgende Inhalte vermittelt:

▪ Grundbegriffe und Taxonomien bezüglich Wissen, Kultur und Kommunikation

▪ Theoretische Diskussionen über die Zusammenhänge von Kultur, Kommunikation und Wissen

▪ Kulturelle Bedingungen und kommunikative Prozesse des gesellschaftlichen Wandels von Wissensformen

▪ Aktuelle Themen, Probleme und empirische Ergebnisse der wissens-, kommunikations- und kultursoziologischen Forschung und Theoriediskussion

Der Erwerb folgender Kompetenzen steht dabei im Vordergrund:

Die Studierenden kennen zentrale Grundbegriffe und Taxonomien aus dem Bereich der Kultur-, Kommunikations- und Wissenssoziologie. Sie verstehen theoretische Ansätze und aktuelle Diskussionen in ausgewählten Vertiefungsgebieten der wissens-, kommunikations- und kultursoziologischen Forschung. Sie gewinnen einen Überblick über die kulturellen Bedingungen und die kommunikativen Prozesse des gesellschaftlichen Wandels und können ausgewählte aktuelle Problemstellungen erkennen und einordnen.

Alte Modulbezeichnung: "Kultur und Kommunikation"; alte Seminarbezeichnungen: "Kultur und Kommunikation: Grundlagen und Konzepte" und "Kultur und Kommunikation moderner Gesellschaften". Im Klips sind die Veranstaltungen unter alten und neuen Titeln zu finden.

 

Das vierte Modul „Medien und Gesellschaft“ beinhaltet die Lehrveranstaltungen „Medien und Gesellschaft: Theoretische Positionen und Perspektiven“ und „Methodische Ansätze und ausgewählte Forschungsfelder der soziologischen Medienanalyse“. Damit verbinden sich folgende Inhalte:

▪ Grundlegende Theorien der soziologischen Kommunikations- und Medientheorie

▪ Historische und aktuelle kultur- und mediensoziologische Problem- und Fragestellungen

▪ Ausgewählte Vertiefungsgebiete der soziologischen Kultur- und Medienanalyse

▪ Empirische Forschungen zu den Wechselwirkungen von Medien, Kommunikation und Gesellschaft

Folgende Lernergebnisse sollen erreicht werden:

Die Studierenden kennen grundlegende soziologische Kommunikations- und Medientheorien. Sie können die Bedeutung von kommunikativen Prozessen und medialen Repräsentationen für die Herstellung, Stabilisierung und Veränderung moderner Gesellschaften erkennen und verstehen. Sie können eigenständige Fragestellungen im Forschungsgebiet Medien und Gesellschaft entwickeln und bearbeiten.

Alte Modulbezeichnung: "Kultur und Medien"; alte Seminarbezeichnungen: "Grundlagen der soziologischen Kultur- und Medienanalyse" und "Ausgewählte Themen der soziologischen Kultur- und Medienanalyse". Im Klips sind die Veranstaltungen unter alten und neuen Titeln zu finden.

 

Das fünfte Modul „Kultur und Interaktion“ umfasst die Lehrveranstaltungen „Interkulturelles Management“ und „Interkulturalität und Interaktion“. In diesen Veranstaltungen werden folgende Inhalte vermittelt:

▪ Grundlegende Theorien aus den Neurowissenschaften zur Entstehung von Spannungen und Konflikten

▪ Theoretische Grundlagen der interkulturellen Kommunikation

▪ Analyse von konkreten Interaktionen

▪ Training in Mediation und Konfliktmanagement

Der Erwerb folgender Kompetenzen steht dabei im Vordergrund:

Die Studierenden sind mit aktuellen Theorien der Neurowissenschaften vertraut und können diese für das interkulturelle Konfliktmanagement nutzbar machen. Sie sind in der Lage, Auslöser und Ursachen von interkulturellen Missverständnissen zu erkennen und zu analysieren und ihre theoretischen Kenntnisse in praktische Fertigkeiten / Handlungskompetenzen umzusetzen.

 

Ansprechpersonen für Fragen zum Wahlfach KMK ist:

Marija Stanisavljevic, Institut für Sozialwissenschaften, Abteilung Soziologie

Bei Fragen zu den Modulen 1 und 2:

Prof. Dr. Michaela Maier, Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik, IKM

Verantwortlich für das Wahlfach KMK

Prof. Dr. Jürgen Raab, Institut für Sozialwissenschaften, Abteilung Soziologie

 

 

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Studienorganisation und –verlauf

Jede Veranstaltung wird 1x im Studienjahr angeboten. Dabei wird pro Modul von einem Workload von 240 h ausgegangen. Die Kontaktzeit pro Modul beträgt jeweils 60 h, das Selbststudium 180 h. Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung (Klausur) abgeschlossen.

 

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Modulhandbuch

Grundlagen Medien und Kommunikation

Kennnummer:

1

Workload:

180 h

Credit:

6

 

Empfohlene Studien­semester:

3. und 4. Semester

Häufigkeit des Angebots:

1x im Studienjahr

Dauer:

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen:

1.1. Einführung in die Kommunikationswissenschaft

1.2. Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland

Kontaktzeit:

 

2 SWS / 30 h

 

 

2 SWS / 30 h

Selbststudium:

 

60 h

 

 

60 h

Gruppengröße:

120

 

 

120

2

Lernergebnisse/Kompetenzen:

  • Verständnis der Forschungsfelder der Kommunikationswissenschaft
  • Kenntnis grundlegender Begriffe und Modelle der Kommunikationswissenschaft
  • Verständnis der Arbeitsroutinen im Journalismus
  • Verständnis der Untersuchungsansätze zu Nutzung und Wirkung von Kommunikation
  • Verständnis aktueller Entwicklungen und Diskussionen
  • Kenntnis der politischen, rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen des deutschen Mediensystems
  • Kenntnis der Mediengattungen, ihrer Eigenschaften und geschichtlichen Entwicklung
  • Verständnis aktueller Entwicklungen und Diskussionen (z.B. Medienkonzentration, neue Medien, Krise des Printmarktes)
  • Kompetenz in der Beurteilung und kritischen Würdigung des deutschen Mediensystems, ggf. auch im internationalen Vergleich

 

3

Inhalte:

  • Grundlegende Kenntnisse der Kommunikationswissenschaft, ihrer Theorien und Fragestellungen
  • Grundlegende Kenntnisse über das Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland

4

Lehrformen:

Vorlesung; ggf. Gastvorträge und Exkursionen

5

Teilnahmevoraussetzungen:

Keine

6

Prüfungsformen:

Klausur (Dauer 60-90 Minuten)

 

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten:

Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):

BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften (C8)

BA Umweltkommunikation/Umweltpsychologie (in Planung)

9

Stellenwert der Note für die Endnote:

25 %

10

Modulbeauftragte/r

Prof. Dr. Michaela Maier

11

Sonstige Informationen

angeboten ab Sommersemester 2016

Rahmenbedingungen und Rezeptionsforschung

Kennnummer:

2

Workload:

240 h

Credits:

8

Empfohlene Studien­semester:

4. und 5. Semester

Häufigkeit des Angebots:

1x im Studienjahr

Dauer:

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen:

2.1 Aktuelle Themen der Kommunikationswissenschaft I

2.2 Aktuelle Themen der Kommunikationswissenschaft II

Kontaktzeit:

2 SWS / 30 h

 

 

 

 

2 SWS / 30 h

Selbststudium:

90 h

 

 

 

 

90 h

Gruppengröße:

 

30 Studierende

 

 

 

 

30 Studierende

2

Lernergebnisse/Kompetenzen:

  • Einblick in aktuelle Forschungsthemen und empirische Ergebnisse der Kommunikationswissenschaft
  • Verständnis für spezifische Anwendung verschiedener Forschungsmethoden und -designs in unterschiedlichen Themengebieten der empirischen Forschung
  • Fähigkeit zur Anwendung theoretischer und methodischer Grundlagen in einem bestimmten Forschungsgebiet
  • Fähigkeit zum kritischen Umgang mit dem wissenschaftlichen Forschungsstand

 

3

Inhalte:

  • Einblick in aktuelle Forschungsthemen und empirische Ergebnisse der Kommunikationswissenschaft
  • Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Seminaren, z.B. Organisationskommunikation, Wissenschaftskommunikation, Umweltkommunikation, Politische Kommunikation

4

Lehrformen:

Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten; Referate; ggf. Gastvorträge und Exkursionen

5

Teilnahmevoraussetzungen:

Keine

6

Prüfungsformen:

Benotete Referate in beiden Seminaren sowie benotete Hausarbeiten in einem der beiden Seminare

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:

Erfolgreich absolviertes Modul 1; Bestehen der Hausarbeit

8

Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):

BA Sozialwissenschaften

 

9

Stellenwert der Note für die Endnote:

25 %

10

Modulbeauftragte/r

Prof. Dr. Michaela Maier

11

Sonstige Informationen:

"Aktuelle Themen der Kommunikationswissenschaft I" werden ab Sommersemester 2017 angeboten, "Aktuelle Themen der Kommunikationswissenschaft II" ab Wintersemester 2017 / 2018

 

Wissen und Kultur

Kennnummer:

3

Workload:

240 h

Credits:

8

Empfohlene Studien­semester:

3. und 4. Semester

Häufigkeit des Angebots:

1x im Studienjahr

Dauer:

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen:

3.1. Wissen und Kultur: Soziologische Grundlagen und Konzepte

 

3.2. Ausgewählte Themen der empirischen Wissens- und Kultursoziologie

Kontaktzeit:

2 SWS / 30 h

 

 

 

 

2 SWS / 30 h

Selbststudium:

 

 

90 h

 

 

 

 

90 h

Gruppengröße:

 

 

30

 

 

 

 

30

2

Lernergebnisse/Kompetenzen:

  • Kenntnis soziologischer Kultur- und Wissensbegriffe und ihrer theoretischen Konzeption
  • Kenntnis und Verständnis der Entwicklungen und aktuellen Diskussionen in ausgewählten wissens- und kultursoziologischen Vertiefungsgebieten
  • Kompetenz zur Diskussion von komplexen wissens- und kultursoziologischen Problemstellungen
  • Grundbegriffe und Taxonomien bezüglich Wissen, Kultur und Kommunikation
  • Theoretische Diskussionen über die Zusammenhänge von Kultur, Kommunikation und Wissen
  • Kulturelle Bedingungen und kommunikative Prozesse des gesellschaftlichen Wandels von Wissensformen
  • Aktuelle Themen, Probleme und empirische Ergebnisse der wissens-, kommunikations- und kultursoziologischen Forschung und Theoriediskussion
  • Befähigung zur eigenständigen Entwicklung anspruchsvoller Fragestellungen im Bereich aktueller Themen und Probleme der Wissens- und Kultursoziologie

3

Inhalte:

  • Die Studierenden erwerben ein grundlegendes Verständnis von Kultur als Bedeutungsrahmen, in dem Wissensformen und Wissensorganisationen soziologisch zugänglich und beschreibbar werden.
  • Theoretische Konzepte und empirische Zugänge bspw. zu Identität, Politik, Religion, Kunst, Sport, Wirtschaft, Wissenschaft, Erziehung, Recht unter den Vorzeichen aktueller gesellschaftlicher Entwicklungs- und Wandlungsprozesse wie Globalisierung, Hybridisierung, Ästhetisierung etc. werden vermittelt und diskutiert.

4

Lehrformen:

Seminare

5

Teilnahmevoraussetzungen:

Keine

6

Prüfungsformen:

Hausarbeit  (4 Wochen)  oder Klausur (60 Minuten) sowie Studienleistungen in  3.1 und 3.2

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten:

Regelmäßige Teilnahme sowie Bestehen der Studienleistungen (je ein Vortrag im Umfang von 20 Minuten in 3.1 und 3.2) und der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):

2-Fach-B.A. Basis- und Wahlfach Soziologie (M 5.3)

Lehramt

9

Stellenwert der Note für die Endnote:

25 %

10

Modulbeauftragte/r

Prof. Dr. Jürgen Raab

11

Sonstige Informationen:

Alte Modulbezeichnung: "Kultur und Kommunikation"; alte Seminarbezeichnungen: "Kultur und Kommunikation: Grundlagen und Konzepte" und "Kultur und Kommunikation moderner Gesellschaften". Im Klips sind die Veranstaltungen unter alten und neuen Titeln zu finden.

 

Medien und Gesellschaft

Kennnummer:

4

Workload:

240 h

Credits:

8

Empfohlene Studien­semester:

3. und 4. Semester

Häufigkeit des Angebots:

1x im Studienjahr

Dauer:

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen:

4.1 Medien und Gesellschaft: Theoretische Positionen und Perspektiven

 

4.2. Methodische Ansätze und ausgewählte Forschungsfelder der soziologischen Medienanalyse

Kontaktzeit:

2 SWS/ 30h

 

 

 

 

 

 

 

2 SWS / 30h

Selbststudium:

90 h

 

 

 

 

 

 

 

90 h

Gruppengröße:

30

 

 

 

 

 

 

30

2

Lernergebnisse/Kompetenzen:

  • Kenntnis und Verständnis grundlegender soziologischer Kommunikations- und Medientheorien
  • Kenntnis empirischer Forschungen zu den Wechselwirkungen von Medien, Kommunikation und Gesellschaft
  • Verständnis der Bedeutung von kommunikativen Prozessen und medialen Repräsentationen für die Herstellung, Stabilisierung und Veränderung moderner Gesellschaften
  • Verständnis der Zusammenhänge zwischen gesellschaftlicher Dynamik, Medienentwicklung und kultureller Globalisierung.
  • Kenntnis und Verständnis historischer und aktueller kultur- und mediensoziologischer Problem- und Fragestellungen
  • Einblicke in ausgewählte Vertiefungsgebiete der soziologischen Kultur- und Medienanalyse
  • Befähigung zur Einordnung von theoretischen Problemstellungen im Bereich aktueller kommunikations- und mediensoziologischer Themen und Fragen
  • Befähigung zum eigenständigen Nachvollzug und zur Entwicklung von empirisch-analytischen Zugängen zu Fragen des Verhältnisses von Medien und Gesellschaft

3

Inhalte:

  • Einsichten und Grundkenntnisse zur medialen Konstruktion von gesellschaftlicher Wirklichkeit.
  • Überblick zum Zusammenhang zwischen technischen, historischen und kulturellen Entwicklungen von medialen Handlungs- und Darstellungsformen.
  • Erarbeiten und diskutieren von theoretischen Positionen und empirisch-analytischen Zugängen zum Verhältnis von Medien und Gesellschaft. Hierfür vermittelt vor allem der zweite Veranstaltungsteil (4.2) Einblicke in aktuelle Forschungen und Methodenentwicklungen.

4

Lehrformen:

Seminar

5

Teilnahmevoraussetzungen:

Voraussetzung für den Besuch des Seminars 4.2 "Methodische Ansätze und ausgewählte Forschungsfelder der soziologischen Kommunikations- und Medienanalyse" ist der Besuch des Seminars 4.1 "Kommunikation und Medien: Theoretische Positionen und Perspektiven".

6

Prüfungsformen:

Hausarbeit  (4 Wochen)  oder Klausur (60 Minuten) sowie Studienleistungen in  4.1 und 4.2

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten:

Regelmäßige Teilnahme sowie Bestehen der Studienleistungen (je eine Präsentation im Umfang von 20 Minuten in 4.1 und 4.2) und der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):

2-Fach-B.A. Basis- und Wahlfach Soziologie (M 5.2)

B.A. Sozial- und Kommunikationswissenschaften (D 3.4)

9

Stellenwert der Note für die Endnote:

25 %

10

Modulbeauftragte/r

Prof. Dr. Jürgen Raab

11

Sonstige Informationen:

Alte Modulbezeichnung: "Kultur und Medien"; alte Seminarbezeichnungen: "Grundlagen der soziologischen Kultur- und Medienanalyse" und "Ausgewählte Themen der soziologischen Kultur- und Medienanalyse". Im Klips sind die Veranstaltungen unter alten und neuen Titeln zu finden.

Kultur und Interaktion

Kennnummer:

5

Workload:

240 h

Credits:

8

Empfohlene Studien­semester:

5. und 6. Semester

Häufigkeit des Angebots:

1x im Studienjahr

Dauer:

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen:

5.1 Interkulturelles Management

 

5.2 Interkulturalität und Interaktion

 

 

Kontaktzeit:

2 SWS/ 30h

 

 

 

2 SWS / 30h

Selbststudium:

90 h

 

 

 

90 h

Gruppengröße:

40

 

 

40

2

Lernergebnisse/Kompetenzen:

  • Die Studierenden sind mit aktuellen Theorien der Neurowissenschaften vertraut und können diese für das interkulturelle  Konfliktmanagement nutzbar machen
  • Sie sind in der Lage, Auslöser und Ursachen von interkulturellen Missverständnissen zu erkennen und zu analysieren und ihre theoretischen Kenntnisse in praktische Fertigkeiten / Handlungskompetenzen umzusetzen.

3

Inhalte:

  • Grundlegende Theorien aus den Neurowissenschaften zur Entstehung von Spannungen und Konflikten
  • Theoretische Grundlagen der interkulturellen Kommunikation
  • Analyse von konkreten Interaktionen
  • Training in Mediation und Konfliktmanagement

4

Lehrformen:

Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeit, Workshop

5

Teilnahmevoraussetzungen:

Französisch- oder Englischkenntnisse

6

Prüfungsformen:

Hausarbeit (4 Wochen)

7

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten:

Regelmäßige Teilnahme und Bestehen der Modulprüfung

8

Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):

5.1: B.Ed. Französisch (M 5.3 oder M 5.4)

5.2: M.Ed. Französisch (14.2)

9

Stellenwert der Note für die Endnote

25 %

10

Modulbeauftragte/r

Dr. Jacqueline Breugnot

11

Sonstige Informationen

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