Hinweise zu Portfolioprüfungen

Mathematik Modul 6 (Modellbildung & PC-Praktikum) 
Mündliche Portfolioprüfung


Didaktik der Mathematik Modul 12a/b
Mündliche Portfolioprüfung


Bewertungskriterien

(1) Vorstellung

  • (1.1) Präsentation
    • Begriffklärung
    • Exemplarische Darstellung von Details
    • Überblick über das Thema
    • Vernetzung von Darstellungsebene EIS-Prinzip: Wie sehen die enaktive, ikonische und symbolischen Darstellungsebene in Ihrem Unterrichtsbeispiel oder Station aus
    • Mediennutzung in der Präsentation: Wird nur über Medien gesprochen oder diese auch in dem Vortag eingesetzt. Welche Sozialformen sind für die Mediennutzung im Unterricht vorgesehen (Sitzkreis, arbeitsteilige/arbeitsgleiche Gruppenarbeit, ...)
    • Empirische Untersuchungen: Gibt es empirische Untersuchungen zu ihrem Portfolio, die Konzeption ihre Unterrichtseinheit stützen? Welche Erfahrungen haben die Studierenden bzw. ggf. Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Ihrer Station gemacht (z.B. im MatheLabor, im Unterricht
  • (1.2) Inhalt
    • fachliche Korrektheit der dargestellten Unterrichtsinhalte
    • Mediennutzung im Unterrichtsinhalt:  Welche Sozialformen sind für die Mediennutzung im Unterricht für den Inhalt vorgesehen (Sitzkreis, arbeitsteilige/arbeitsgleiche Gruppenarbeit, ...)
    • Erläuterung fachdidaktische Theorie
      • Empirische Untersuchungen: Gibt es empirische Untersuchungen zu ihrem Portfolio, die Konzeption ihre Unterrichtseinheit stützen? Welche Erfahrungen haben die Studierenden bzw. ggf. Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Ihrer Station gemacht (z.B. im MatheLabor, im Unterrich.
      • Hilfen für Schülerinnen und Schüler: Welche Hilfen wurden für die Schülerinnen und Schüler zu den Arbeitsaufträgen entwickelt?
    • Passung: Beanwortet der Vortrag die gestellte Fragen oder wurden korrekte Inhalte vorgestellt, die aber nicht zum Thema passsen.

(2) Diskussion

  • Digitale Medien: Sie sollten in der Diskussion auch zeigen können, wie Sie die digitale Medien erstellt haben, bzw. zumindest erklären können, wie man die wesentlichen Probleme bei den digitalen Medien löst. Ferner sollte Sie didaktische Probleme und Chancen für den Einsatz im Unterricht diskutieren können.
  • Fachdidaktische Aspekte: Sie sollten die Unterrichtsthemen fachdidaktisch begründen können und mit fachdidaktischer Literatur belegen können. Dies kann z.B. Literatur aus der Didaktik der Stochastik sein oder eigene Untersuchungen mit Schülerinnen und Schülern im MatheLabor.
  • Fachliche Aspekte: Sie sollten auf fachliche Rückfragen vorbereitet sein - insbesondere, wenn Sie selbst kleiner fachliche Fehler in der Vorstellung der Inhalte gemacht haben. Setzen Sie die fachlichen Inhalte und die didaktischen Inhalte in Beziehung, z.B. "Wie kann man das Gesetz der großen Zahlen in einer Tabellenkalkulation sichtbar machen!". Auch wenn es selbstverständlich erscheint, sollten Sie die fachlichen Hintergründen zumindest des von Ihnen erstellten Unterrichtsthemas kennen.

 


Allgemeine Hinweise

  • Zeigen Sie die digitalen und "analogen" Unterrichtsmaterialien, Veranschaulichungsmittel, die benötigt im Unterricht benötigen.
  • Zeigen Sie bei den Arbeitsblättern, wie die Teilaufgaben von einfachen zu schweren Aufgaben angeordnet wurden und welche Aspekte Sie dabei berücksichtigt haben. Nehmen Sie dabei ggf. Bezug zu leistungsstärkeren und leistungsschwächeren Schülern.
  • Verwenden unterschiedliche Medien, Werkzeuge für ihren Vortrag mit relevanten Arbeitsaufgaben für die Schülerinnen und Schülern.
    • Tabellenkalkulation, Diagramme  (z.B. LibreOffice, ...)
    • Dynamische-Geometrie-Software (z.B. Geogebra, ...)
    • Computer-Algebra-Systeme CAS (z.B. Maxima, Mathematica, Maple, ...)
    • Numerische Software (z.B. Octace, MathLab, ...)
  • Verwenden unterschiedliche Medien, Werkzeuge für die Arbeitsmaterialien der Schüler
  • Wenn Sie Arbeitsbätter vorstellen, zeigen Sie, wie diese vom Schwierigkeitsgrad aufgebaut wurden und wie Hilfen erstellt wurden.