Wir über uns

STRUKTUR

Der Fachbereich 7 Natur- und Umweltwissenschaften besteht aus vier Instituten als organisatorische Einheiten (Abb. 1), in denen Arbeitsgruppen (AGs) entsprechend ihrer Forschungsausrichtung angesiedelt sind. Im Fachbereich gibt es planmäßig 20 AGs, die von hauptamtlichen Professuren geleitet werden und die wesentliche Organisationseinheit darstellen. Die AG-LeiterInnen sind verantwortlich für die Sicherstellung der Aufgaben ihrer Arbeitsgruppe in Forschung, Lehre und akademischer Selbstverwaltung. 

Abb 1: Organisationsstruktur

Im Bereich Studium gliedert sich der Fachbereich in 7 Fächer, die für die Lehre verantwortlich und unabhängig von den Instituten zu sehen sind (Abb. 2). Die Fächer sind für ihre jeweiligen Studiengänge verantwortlich und stellen die Lehre ihres Faches in weiteren Studiengängen sicher. Insgesamt bedient der Fachbereich 28 Studiengänge.

Abb 2: Fächer und Studiengänge


Die Leitungsfunktion liegt beim Dekanat, welches Abb 3: Fachbereichsleitungsich seit fast zwei Jahren aus einem Team zusammensetzt (Abb. 3). Der Dekan trägt zwar die Gesamtverantwortung, die Kompetenzaufteilung auf die Prodekane Forschung und Lehre, unterstützt durch die zugehörige Ausschüssen für Forschung und Nachwuchsförderung bzw. für Studium und Lehre, hat sich jedoch als sehr effektiv und ergebnisorientiert bewiesen. Das Dekanatsteam definiert allgemeine strategische Ziele des Fachbereichs und ist für alle Entscheidungen bzw. deren Vorbereitung verantwortlich.


FORSCHUNG

Forschungsschwerpunkte
Die Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs Natur- und Umweltwissenschaften umfassen die Bereiche Umweltwissenschaften und Fachdidaktiken der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer. Ein besonderes Merkmal hierbei ist die Gleichwertigkeit der Fachdidaktiken, deren Professuren die fachdidaktische Forschung in zum Teil eigenen Instituten vertreten. 

Die vier Institute des Fachbereichs haben folgende Profilschwerpunkte:

Das Institut für Umweltwissenschaften in Landau betreibt grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung, in deren Mittelpunkt die vielfältigen und komplexen Interaktionen zwischen Mensch und Umwelt stehen. Das Institut vereint die Expertisen von neun Arbeitsgruppen und damit aktuelle Forschung vom Molekül, über Ökosysteme, bis zur menschlichen Gesellschaft. Der Verlust an Biodiversität, der durch den Menschen verursachte globale Wandel, sowie die zunehmende Emission von Schadstoffen gehören zu den drängendsten Problemen unserer Zeit. Die Erforschung dieser Prozesse und deren Auswirkungen auf Ökosystemfunktionen erfordern ein Höchstmaß an Interdisziplinarität und sind zentrale Forschungsthemen am Institut für Umweltwissenschaften Landau. Mit dem Forschungsschwerpunkt „Land-Wasser-Interaktionen unter dem Einfluss neuer anthropogener Stressoren" trägt das Institut im Rahmen der Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz zur Profilbildung der Universität Koblenz-Landau bei.

Der Profilschwerpunkt des Instituts für naturwissenschaftliche Bildung ist die empirisch fachdidaktische Forschung zu Lern- und Unterrichtsprozessen in naturwissenschaftlichen Lernsituationen. Lernsituationen können sowohl naturwissenschaftlicher Unterricht als auch außerschulische Lernorte sein. Zentrale Aspekte sind dabei die Modellierung, Diagnose und Erwerbsprozesse naturwissenschaftlicher Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Ausgehend von diesen Modellen werden Einflussfaktoren auf naturwissenschaftliches Lernen untersucht. Solche Einflussfaktoren sind Inhalte, Methoden, Materialien und vor allem Merkmale der Lehrperson. Daher werden Merkmale professioneller Kompetenzen von Lehrkräften naturwissenschaftlicher Fächer beschrieben, sowie die Wirkung dieser Merkmale auf die Gestaltung von Lernprozessen untersucht. Diese Erkenntnisse sind Grundlage für die Entwicklung und Evaluation von best-practice-Ansätzen naturwissenschaftlicher Lernsituationen, z.B. in Form von Lernlaboren. Die Forschung ermöglicht es, Lernsituationen, Lernprozesse und Lernergebnisse in den Naturwissenschaften systematisch zu planen und zu optimieren. Die Ergebnisse unterstützen Lehrkräfte an Schulen und sind Grundlage der fachdidaktischen Ausbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern. Die am Institut beteiligten Arbeitsgruppen kooperieren eng miteinander in interdisziplinären Projekten, wie z.B. im Bereichsfach Naturwissenschaften für die Orientierungsstufe und bei der Entwicklung und Erprobung von außerschulischen Lernorten.

Die Forschung des Instituts für Mathematik ruht auf zwei Säulen, den Forschungsschwerpunkten Didaktik der Mathematik für alle Stufen der Bildungskette und Angewandte Mathematik. In der Didaktik der Mathematik werden stoffdidaktisch orientierte Lehr-Lern-Umgebungen (auch im Rahmen von mathematischen Schülerlaboren) entwickelt und mathematische Lehr-Lern-Prozesse empirisch erforscht. Der Forschungsschwerpunkt im Rahmen der Angewandten Mathematik ist Mathematische Modellbildung. Die Verbindungen dieser beiden Forschungsrichtungen sind vielfältig. Sie ergeben sich insbesondere durch das gemeinsame Interesse an der Vernetzung von Repräsentationsformen, dem Einsatz neuer Technologien und dem Problemlösen. Dabei werden diese Aspekte unter jeweils ganz eigenen Perspektiven ausgeleuchtet.

Das Institut für Sportwissenschaften bedient mit seinem Forschungsprofil die Schnittstelle zwischen Sportmedizin, Trainingswissenschaft und Sportpädagogik und fokussiert sich vorrangig auf die Themen Gesundheit, Methodik des Muskeltrainings, Fußball und Gender.


VERNETZUNG  

Der Fachbereich Natur- und Umweltwissenschaften pflegt Netzwerke auf nationaler und internationaler Ebene (Abb. 4 und 5). Insgesamt bestehen 239 Kooperationen mit Hochschulen (60%), Forschungseinrichtungen und Behörden (27%), sowie Wirtschaft und Schulen (3%). Ein Großteil der Vernetzungen findet über Veröffentlichungen statt. Regional bestehen Aktivitäten vor allem in der Umgebung Landaus.

Abb 4: Vernetzung Deutschland

 

Abb 5: Vernetzung Welt