Diversity-Forschung

Ansprechpartnerin: Franziska Ehrke, Melanie Steffens, Susanne Bruckmüller

In unserer Diversity-Forschung beschäftigen wir uns mit der Frage, wie sich die Wahrnehmung von Vielfalt auf die Beziehungen zwischen verschiedenen sozialen Gruppen auswirkt. Unser Ziel ist es, vielfaltsbasierte Interventionsstrategien zur Verbesserung von Intergruppeneinstellungen zu identifizieren und auf die Entwicklung von Diversity-Maßnahmen anzuwenden. So beschäftigen wir uns vor allem mit der Konzeption und Evaluation von Diversity-Trainings - eine der am häufigsten praktizierten Maßnahmen im Diversity Management. Dabei wollen wir auch verschiedene Zielgruppen berücksichtigen. Beispielweise untersuchen wir, wie man verhindern kann, dass sich privilegierte Gruppen durch die Wahrnehmung von Vielfalt und die Anwesenheit von benachteiligten Minderheitengruppen bedroht fühlen. Von zentraler Bedeutung für unsere Diversity-Forschung ist der Transfer unserer Forschungsergebnisse auf die Praxis von Diversity-Maßnahmen. Deshalb interessieren wir uns für Kooperationen mit Projekten und Organisationen, welche Anti-Vorurteilsmaßnahmen durchführen, um so die externe Validität unserer Forschung zu erhöhen.

Ein zweiter wichtiger Schwerpunkt betrifft die Bedeutung sozialer Vielfalt im Bereich der Politik, z.B. für  Vertrauen in Parteien sowie in Politikerinnen und Politiker. Außerdem ist es ein Anliegen unserer Diversity-Forschung auch mit anderen relevanten psychologischen Schwerpunkten zu verknüpfen, wie mit Gerechtigkeitsforschung (z.B. Ungerechtigkeitssensibilität)