Weiterbildung

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Neben individueller Beratung und Begleitung bieten wir Ihnen auch Workshops und Trainings, in denen Sie systematisch Ihre hochschuldidaktischen Kenntnisse und Kompetenzen erweitern können.

Die meisten unserer hochschuldidaktischen Weiterbildungen werden von uns selbst konzipiert und durchgeführt. Deshalb können wir Ihnen auch kurze oder mehrteilige Formate anbieten, die sich auch in einem stressigen Alltag einfügen lassen.

Und ápropos Stress: Da den die meisten Lehrenden kennen, bieten wir in jedem Jahr auch mindestens einen Kurs zum Themenfeld „Umgang mit Stress/sich selbst/anderen“ von erfahrenen und kompetenten externen Trainer*innen an, um Sie dabei zu unterstützen, zwischen Forschung, Lehre, Verwaltung und was sonst zum Leben gehört, das Gleichgewicht zu behalten.

Unsere Weiterbildungen sind ein Zusatzangebot zum Programm des Rheinland-Pfalz-Zertifikats für Hochschuldidaktik, das vom Hochschulevaluierungsverbund e.V. zentral für alle Lehrenden in Rheinland-Pfalz organisiert wird.

Unsere Schwerpunkte:

  • Von uns durchgeführte Kurzworkshops zum Aufbau von Lehrkompetenz und der Vermittlung innovativer Methoden (werden zum Teil für Modul 2 des Rheinland-Pfalz-Zertifikats anerkannt)
  • Ganztägige Workshops mit externen Referentinnen oder Referenten
  • Trainings zur Stärkung persönlicher Kompetenzen

Wenn Sie als Institut oder Fachbereich mindestens 7 TN stellen, können wir auch Workshops aus dem Rheinland-Pfalz-Programm oder zu speziell für Ihre Gruppe wichtigen Themen buchen. Sprechen Sie uns an.

Alle Kurse können wir Ihnen – dank der Förderung aus dem Hochschulpakt und der Qualitätsoffensive Lehrerbildung – kostenlos anbieten.

Hier geht's zu den aktuellen Terminen

Überblick: Unser Workshoprepertoire

 

Viele haben sich gefreut, dass es im Wintersemester wieder Möglichkeiten für Präsenzlehre gibt. Angesichts der stark reduzierten Raumkapazitäten werden aber wohl nur die wenigsten tatsächlich in die frühere Normalität zurückkehren – wie Prof. Wenning am 9. September schrieb:

„Lehrveranstaltung werden aber in der Regel nicht im normalen Modus stattfinden (alle Studierenden einer Lehrveranstaltung plus Lehrperson sind immer, d. h. wöchentlich, in einem Lehrveranstaltungsraum). Häufig kann nur ein Viertel oder ein Drittel der Teilnehmenden jeweils in Präsenz vor Ort sein, der Rest benötigt dann eine digitale Version dieses Termins. Im wöchentlichen Wechsel kann dann ein anderes Viertel oder Drittel teilnehmen - hier ist (weiterhin) didaktische Kreativität gefragt!“

Auch, wenn Sie ‚synchron‘ lehren, möchten Sie vielleicht besser vorbereitete Studierende und eine produktivere Nutzung der gemeinsamen Präsenz- oder Onlinezeit.

Ziele:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer…

  • kennen eine Reihe verschiedener Aufgabentypen
  • können Qualität und Eignung von verschiedenen Arten von Selbststudiumsarten erkennen und mithilfe theoretischer Modelle kritisch reflektieren
  • kennen Wege und Methoden, um Selbststudium und Präsenz (oder Online-Präsenz) miteinander zu verknüpfen
  • können das Gelernte in der eigenen Lehre umsetzen.

Inhalte:

    • Prinzipien und theoretische Hintergründe von motivierenden und lernförderlichen Selbststudiumsaufgaben
    • Verbindung von Selbststudium und Präsenz, digitale Umsetzung von ‚Präsenz‘
    • typische Stolperfallen und Fehler

Referentin:

Dr. Ina Mittelstädt

Umfang:

4 h (5 AE) + 1 h Selbststudium

Dieser Workshop wird zurzeit nicht angeboten.

Leere Gesichter, ungelesene Pflichtlektüren, mangelnde Beteiligung, fehlendes Vorwissen und am Ende schlechte Leistungen – diese Probleme kennen viele Lehrende. Die Vermutung liegt nahe, dass das an der politisch forcierten Zulassung von immer mehr Studierenden liegt, von denen viele anscheinend für ein Studium weder geeignet noch adäquat motiviert sind.

Wären alle Studierenden genauso intrinsisch motiviert, talentiert und mit Lernstrategien und Selbstdisziplin ausgestattet, wie wir (Lehrenden) es sind und als Studierende waren, sollte Lehre viel einfacher und befriedigender sein - aber viele Studierende sind so nicht. Woran liegt das? Und was hat das mit den immer häufiger zu hörenden Forderungen nach einem konstruktiveren Umgang mit Heterogenität oder "Diversity" zu tun?

Der Workshop vermittelt eine Perspektive auf und eine Herangehensweise an Heterogenität, die Sie befähigt:

  • einen größeren Teil der Studierenden zu einem Lernerfolg zu führen
  • das Lernklima zu verbessern und Störungen sowie Lernhindernisse zu vermindern
  • konstruktiver mit unterschiedlichen (Lern-)Voraussetzungen bei Studierenden umgehen zu können
  • (unbewusste) Benachteiligungen von Studierendengruppen zu vermeiden

Inhalte:

  • Unterschiede von Studierenden: Welche sind (für das Lernen) relevant? Welche beeinflussbar?
  • Wie schaffe ich es, dass die Studierenden sich von ihrer besten (interessierten und engagierten) Seite zeigen und ihr Potential abrufen? (Vermittlung relevanter psychologischer Erkenntnisse)
  • Lösungsorientierte Reflexion schwieriger Situationen und Outcomes; Erarbeitung von Strategien für einen stressärmeren lernförderlichen Umgang mit Studierenden

Umfang:

insgesamt 15 h in 5-6 Wochen (entweder 5 x 1,5 h Präsenz + 7,5 h Selbststudium oder als Blended-Learning-Kurs mit 2 x 1,5 h Präsenz + 12 h Selbststudium)

Referentin:

Dr. Ina Mittelstädt

Dieser Workshop wird zurzeit nicht angeboten.

Problembasiertes Lernen – PBL

Wünschen Sie sich, dass die Studierenden nicht nur passiv zuhören, auswendig lernen und danach alles schnell wieder vergessen? Wollen Sie, dass Studierende Konzepte verstehen, kritisch denken und selbstverantwortlich lernen? Trauen Sie Studierenden zu, dass sie lernen können, auch wenn Sie sie nicht die ganze Zeit an die Hand nehmen? Dann ist Problembasiertes Lernen (PBL) vielleicht eine interessante Option für Sie!Lächelnde Studentin

Vielleicht sind Sie aber skeptisch, weil Sie bisher nur vom ‚klassischen’ PBL an Medizinhochschulen gehört haben – mit kleinen, tutoriell begleiteten Gruppen in Blockseminaren: Das ist zweifellos schwer umsetzbar im ‚traditionellen’ Hochschulsystem.

Erfahren Sie in diesem Workshop, wie Sie PBL auch in Ihrer Lehrveranstaltung umsetzen können – egal, mit wie vielen Teilnehmern und in welchem Fach. Sie bekommen die Möglichkeit, PBL selbst zu erleben, erhalten Einblicke in ganz unterschiedliche PBL-Settings und lernen die Grundprinzipien von PBL. Sie erhalten das nötige Basiswissen, um selbst Probleme schreiben und diese dann in einer Sitzung umsetzen zu können.

Ablauf:

Dazu ist der Workshop mehrteilig aufgebaut:

In der 1. Sitzung (5,5 h) lernen Sie die Grundlagen von PBL, erleben selbst eine PBL-Sitzung und bekommen die nötigen Informationen, um selbst ein Problem zu schreiben.

Im Selbststudium (1 h kreditiert) schreiben Sie selbst ein Problem.

In der 2. Sitzung (1,5 h, nach Vereinbarung) reflektieren Sie gegenseitig Ihre Problemstellungen, so dass Sie diese dann abgesichert in Ihrer Lehre erproben können.

Bei einem Austauschtreffen (fakultativ und n.V., wird für die Urkunde für engagierte Lehre anerkannt) besprechen Sie miteinander Ihre Erfahrungen und sehen so, wie Sie Ihr PBL noch weiterentwickeln können.

Nach dem Workshop…

  • haben Sie sich eine Vorstellung davon gebildet, wie PBL bei Ihnen aussehen und funktionieren kann
  • sind Sie in der Lage, Problemstellungen zu schreiben
  • können Sie PBL reflektiert in ihrer Lehrveranstaltung umsetzen

Inhalte:

  • Was ist PBL? Wie sieht es aus? Verschiedene Formen von PBL, Vor- und Nachteile
  • Wie schreibe ich ein Problem? Kriterien für gute Probleme, Problemarten, Vorgehen beim Schreiben eines Problems
  • Wie setze ich PBL um? Gruppendynamik, Prüfung, Feedback

Umfang:

insgesamt 8 h (6 h Präsenz + 1 h Selbststudium + 1 h Präsenz)

Referentin:

Dr. Ina Mittelstädt

Lohnt es sich?

Das haben bisherige Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurückgemeldet:

Toller Workshop, super Handout, sehr kompetente und freundliche Referentin

Ein großes Lob an Ina. Dein Seminar war wirklich klasse!

Der Workshop hat mir sehr geholfen und die Dozentin war super!

Sehr angenehme Atmosphäre (Vortrag, Anleitung, Auftreten, Essen und Trinken) – angemessen viel Raum, eigene Erfahrungen mit der Methode zu machen – flexible Gestaltung durch Terminabsprache – super Betreuung

Dieser Workshop wird zurzeit nicht angeboten.

Die Digitalisierung in den letzten zwei Jahrzehnten eröffnet uns einen Zugang zu einer unendlichen Fülle an Informationen und Wissen. Es ist für Studierende so einfach wie nie zuvor, schnell an Informationen heranzukommen und diese jederzeit abzurufen. Vor allem kurze Videos (wie z. B. Tutorials), in denen etwas erklärt wird, sind im Internet auf allen möglichen Plattformen zu finden und erfahren für verschiedenste Themen in allen Lebensbereichen einen regelrechten Boom. Auch für Inhalte aus Studium und Lehre finden sich auf allgemein bekannten Plattformen frei verfügbare Videos, die von Studierenden gerne genutzt werden.Kamera

Die Zuverlässigkeit der Inhalte bei Videos aus dem Netz ist allerdings oft fraglich und die Quellen sind meist nicht nachvollziehbar oder ersichtlich. Bei Videos von Lehrenden oder deren Empfehlungen schätzen Studierende die hohe Zuverlässigkeit.

Eigene Lehrvideos können die Lehre entlasten, vertiefen, erweitern oder ergänzen. Ein großer Vorteil eigener Lehrvideos ist die Verlässlichkeit und die Anpassbarkeit auf die spezifische Lehrsituation. Bei eigenen Videos sind Urheber- und Nutzungsrechte klar definiert und ein weiterer Aspekt ist die Freude an der eigenen kreativen Arbeit und ihrem Ergebnis.

Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ...

  • können Lernziele für Ihre Lehrvideos formulieren
  • wissen wie man Videos sinnvoll und zielgerichtet in der eigenen Lehre einsetzt
  • kennen die konkreten Anlaufstellen und Hilfestellungen der Universität
  • haben einen praktischen Einblick in die Erstellung von Videos

Inhalte

  • Didaktische Überlegungen zum Einsatz von Lehrvideos
  • Konkrete Entscheidungshilfen zur Erstellung von Videos
  • Entscheidungshilfen bei der Auswahl der Art des Videos
  • Technische Hilfestellungen und Übungen bei der Erstellung von Lehrvideos

Umfang:

4 h

Referent*innen:

Kathrin Schmidt (HDA), Gergely Kápolnási/Dr. Andreas Kämper (IWM)

Dieser Workshop wird zurzeit nicht angeboten.

Unsere Methodensammlung ist mittlerweile unter den Lehrenden der Universität Koblenz-Landau sehr bekannt und beliebt. Lehrende finden hier eine Reihe von Anregungen, wie sie ihre Lehrinhalte lernförderlich und abwechslungsreich vermitteln können.

Trotzdem kommen oft Fragen auf wie: „Wann setze ich welche Methode ein?“, „Welche Methode eignet sich hier besonders?“ oder „Welche Methode passt zu mir/dem Thema/dem Fach/der Gruppe?“.

Diese Fragen sind durchaus berechtigt, denn Methoden sind kein „Allheilmittel“ und immer und überall einsetzbar.

Inhalte

Wir sehen uns verschiedene Methoden an und erarbeiten gemeinsam, wann und wofür sie geeignet sind. Dabei geht es auch um Themen wie die Herstellung eines guten Lernklimas, Emotionen beim Lernen und Feedback. Sie bekommen neue Ideen, wie Sie Ihre Lehrinhalte vermitteln und „verpacken“ können.

Umfang:

4,5 h

Referentin:

Kathrin Schmidt

Hochschullehre besteht zu einem wesentlichen Teil aus der Vermittlung von Wissen. Bei der Vermittlung der notwendigen Kenntnisse ist es nicht möglich, ausschließlich aktive Methoden zur Verarbeitung der Inhalte einzusetzen. Es ist immer wieder notwendig auch vorzutragen und als beliebteste visuelle Unterstützung dient dabei die PowerPoint Präsentation. PowerPoint-Folien, die Vorträge visuell unterstützen, sollten daher lernförderlich gestaltet werden.

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Nach dem Workshop…

  • kennen Sie zentrale Erkenntnisse zur lernförderlichen Gestaltung von PowerPoint-Folien und können diese in Ihren Folien umsetzen
  • haben Sie einige Ihrer eigenen Folien lernförderlich umgestaltet

Inhalte:

  • Basiswissen zur lernförderlichen Foliengestaltung
  • 12 Prinzipien der lernförderlichen Foliengestaltung
  • Übungen zur Foliengestalung
  • kollegialer Austausch

Umfang:

2,5 Zeitstunden

Referentin:

Kathrin Schmidt

Wie kann Theorie und Praxis in Verbindung gebracht werden? Und wie kann man das für Studierende erlebbar machen? Das sind die Fragen, die durch das Format eines Planspiels beantwortet werden können.

Die Planungswerkstatt beginnt mit einem kurzen Impulsvortrag und bietet anschließend den Raum, um an seinem eigenen Seminarkonzept zu arbeiten. Der kollegiale Austausch soll da weiterhelfen, wo die eigenen Ideen noch nicht ganz konkret sind.

Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können:

  • mehr Praxisnähe in ihr Seminar einbinden und diese Praxis „erlebbar“ machen
  • die Methode (hier: Planspiel) optimal an die eigene Lehre anpassen

Inhalte

  • Grundlagen der Gestaltung eines Planspiels
  • Regeln und Anwendbarkeit
  • Konkrete Erstellung des Planspiels mit kollegialer Unterstützung

Umfang:

2 x 2 Zeitstunden

Referentin:

Kathrin Schmidt

Zu den am meisten verwendeten aktivierenden Methoden in der (geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen) Lehre gehört die Diskussion. Doch wie stoße ich eine lebendige Diskussion an? Wie sorge ich dafür, dass alle mitreden? Wie befördere ich Kontroversen, ohne schlechte Stimmung zu provozieren? Und wie schaffe ich es, dass die Studierenden durch die Diskussion auch tatsächlich etwas lernen?

Ziele:

  • Mögliche Ziele und positive Effekte von Diskussionen reflektiert haben
  • Forschungsergebnisse zu Diskussionshemmern kennen
  • Diskussionen planen können
  • Diskussionsformate kennen
  • Instrumente und Interventionen für die Beförderung fruchtbarer und sinnvoller Diskussionen und den Umgang mit schwierigen Situationen kennen

Inhalte:

  • Theorien, Konzepte und empirische Erkenntnisse zu Diskussionen
  • Diskussionsformate
  • Methoden für die Vorbereitung, Durchführung, Steuerung und Evaluation von Diskussionen

Umfang:

4,5 h/6 AE

Referentin:

Dr. Ina Mittelstädt

Dieser Workshop wird zurzeit nicht angeboten.

In großen Gruppen von oft weit mehr als 30 Studierenden zu lehren, gehört immer mehr zum hochschulischen Alltag. Schnell reduziert sich dann das Methodenrepertoire auf Lehrvorträge, Fragen, die von Studierenden in den ersten Reihen beantwortet werden und Gruppenreferate. Nicht selten sind Langeweile, Unruhe und hastiges Mitschreiben zum späteren Auswendiglernen die Folge - wirkliches Lernen und eine aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten findet nur selten statt.

Nicht alle haben das Talent, dank ihrer Persönlichkeit auch Studierenden in einer großen Gruppe zu Lernerfolgen zu verhelfen. Doch es gibt auch hier hilfreiche Ansatzpunkte und händelbare Methoden.

Ziele

  • Bewusstsein für die Besonderheiten von großen Gruppen und Fertigkeiten im Umgang mit ihnen
  • Tools und Methoden für die Lehre in großen Gruppen kennen und anwenden können

Inhalte

  • Input zu Gruppendynamik, Aufmerksamkeit, Lerntheorie und den Handlungsmöglichkeiten bei großen Gruppen
  • Methodenkenntnis und -kompetenz für große Gruppen
  • Erarbeitung machbarer Wege zu einer intensiveren Förderung der einzelnen Studierenden auch in großen Gruppen

Umfang:

4,5 h/6 AE

Referentin:

Dr. Ina Mittelstädt