Kooperation

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In einer Profillinie des Exzellenzwettbewerbs werden "Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau" universitärer Forschung bewertet und gefördert. Zukünftige Forschungsvorhaben müssen universitäts- und disziplinübergreifende Konzepte entwickeln, die thematisch verwandte Bereiche integrieren und in Exzellenzclustern eine Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Stiftungen, Wirtschaft und Industrie organisieren und neue Wege zur direkten Umsetzung suchen. Die Profillinie erwartet von den Universitäten

  • die Entwicklung eines neuen Forschungsdesigns, das sich an fächerübergreifenden Konzepten, an transdisziplinären Fragestellungen und einer Methodenvielfalt orientiert und Anschlussfähigkeit zur Zielperspektive hat
  • die Öffnung der Universität und Kooperation mit anderen Universitäten, mit außeruniversitären Institutionen, Generierung und Optimierung eines direkten Wissensaustausches und die Überwindung von Barrieren bei direkter und zügiger Umsetzung von Forschungsergebnissen.

Im Prozess der Entwicklung eines neuen Forschungsdesigns bietet eine wissenschaftliche Fachzeitschrift, die vom Konzept her fächerübergreifend verwandte Bereiche in ihrer "fokussierenden Vielfalt" zum Prinzip hat, viele Möglichkeiten für eine Kooperation bei der Generierung neuer methodischer Ansätze, beim direkten und schnellen Wissenstransfer und bei der Entwicklung von Modellen in der Praxis.

Nach den Ergebnissen von Exzellenzinitiativen für Spitzenforschung regt der Wissenschaftsrat einen Wettbewerb zur Förderung exzellenter Lehre an. Im Fokus stehen "neue und intelligente Formen der Unterstützung" in der Lehre und beim Wissenstransfer. Parallel dazu startete das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit eine Initiative "Fit für den Wissenswettbewerb", die Potentiale des Wissensmanagements erschließen soll. In beiden Initiativen tritt an die Stelle der Studienordnungen ein neuer ‚Service für Studierende', der die neuen Strukturen der Universität, der Studiengänge, Abschlüsse und Bedingungen beim Studienortswechsel berücksichtigt.

In der Pädagogischen Rundschau werden seit Jahrzehnten nationale und internationale Konzepte einer allgemeinen Hochschuldidaktik diskutiert und Modelle eines neuen Lernens in der Wissensgesellschaft vorgestellt. Sie vermittelt schnell Übersichten über die Initiativen anderer Hochschulen und über Praxiserfahrungen bei der Umsetzung. In jeder Zeitschriftausgabe liefern abgedruckte Autorenspiegel Hintergrundinformationen über Autoren, die sich an Forschung und Analyse der Situation beteiligen.