Neustrukturierung der Universität

Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat am 12. Februar 2019 die Entscheidung getroffen, in den kommenden Jahren die Drei-Standort-Struktur der Universität Koblenz-Landau grundlegend zu verändern. Die Neustrukturierung sieht bis zum 1. Oktober 2022 den Aufbau einer selbständigen Universität in Koblenz sowie einer neuen Universität, bestehend aus dem Standort Landau der Universität Koblenz-Landau und der Technischen Universität Kaiserslautern, vor. Der bisherige Standort der Hauptverwaltung („Präsidialamt“) der Universität Koblenz-Landau in Mainz soll entsprechend bis Ende des Jahres 2024 aufgelöst werden.

Grundlage für die Neustrukturierung waren Vorschläge des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK) des Landes Rheinland-Pfalz an die Landesregierung. Das Ministerium stützte seine Vorschläge auf Empfehlungen einer externen Expertenkommission zum Hochschulzukunftsprogramm, die im April 2018 veröffentlicht worden waren. Nach einer weiteren Prüfphase, die unter anderem Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Leitungen der Technischen Universität Kaiserslautern und der Universität Koblenz-Landau umfasst hatte, entschied sich das Ministerium, dem Ministerrat eine Hochschulstrukturreform vorzuschlagen, um die regional bezogenen Entwicklungsmöglichkeiten der drei Universitätsstandorte zu verbessern.

Die Entscheidung des Ministerrats, die alle Parteien in der Landtagsdebatte am 20. Februar 2019 grundsätzlich unterstützten, soll umfassende Veränderungen für die Universität Koblenz-Landau und die Technische Universität Kaiserslautern zur Folge haben. Seit der Bekanntmachung des Ministerratsbeschlusses ist in der öffentlichen Debatte, sowohl aus Sicht der Landespolitik als auch der betroffenen Universitäten, vor allem der konkrete Umsetzungsprozess der Neustrukturierung kontrovers diskutiert worden. Das Ministerium und die beiden Universitäten arbeiten gerade gemeinsam an der Gestaltung eines Prozesses für die Neustrukturierung. 

Auf diesen Webseiten möchten wir die interessierte Öffentlichkeit, insbesondere in den Regionen unserer beiden Universitätsstandorte Koblenz und Landau, über die bisherigen Entwicklungen und kommende Prozesse möglichst transparent und nachvollziehbar informieren. Für Universitätsangehörige gibt es zusätzlich einen internen Bereich dieser Webseiten, der vor allem die Arbeit der Universitätsgremien und die interne Kommunikation zum Thema Neustrukturierung betrifft. Die folgenden Webseiten werden regelmäßig und fortlaufend aktualisiert.

Seit ihrer Gründung hat sich die Universität zu einer mittelgroßen, forschungsorientierten Hochschule entwickelt. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Studierenden um rund 50 Prozent auf 18.000 gesteigert und ist damit die zweitgrößte in Rheinland-Pfalz.

Das Studienangebot reicht von den Bildungs-, Geistes-, Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften über die Informatik in Koblenz und die Psychologie in Landau. Als einzige Universität in Rheinland-Pfalz bietet sie Lehramtsstudiengänge für alle Schularten an und bildet knapp die Hälfte aller angehenden Lehrer im Land aus.

Die Summe der eingeworbenen Drittmittel für Forschung konnte von 5,4 Mio. Euro im Jahr 2007 auf 16,8 Mio. Euro im Jahr 2017 gesteigert und seit einigen Jahren auf diesem erhöhten Niveau gehalten werden. Forschungsstark sind im nationalen Vergleich insbesondere die Bildungs- und Erziehungswissenschaften, so belegt die Universität Koblenz-Landau im Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für diesen Bereich den ersten Platz.

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