Ideenentwicklung - die eigenen kreativen Potenziale entdecken (Landau)

Nach dem erfolgreichen Gründerfrühstück als Auftaktveranstaltung für das laufende Sommersemester 2019 am Campus Landau, startete am 17. und 18. Mai die geplante Workshop-Reihe mit der Veranstaltung „Ideenentwicklung - die eigenen kreativen Potenziale entdecken“. Bernd Schneider, Direktor der ED-School in Koblenz, leitete 25 interessierte Teilnehmer*innen durch die beiden praxisorientierten Tage.

Ideenentwicklung - 03Gleich zu Beginn des Workshops erhielten die Teilnehmer*innen die Aufgabe, innerhalb von fünf Minuten ihr ideales Portemonnaie zu designen. Schnell wurde klar: Viele Ideen blieben nah an der Realität – denn es ist gar nicht so leicht „out of the box“ zu denken. Um das eigene kreative Potenzial zu wecken und einen Blick über den Tellerrand des eigenen Vorstellungsvermögens zu wagen, nahm Bernd Schneider die Gruppe mit in die Welt des Design Thinkings. In Anlehnung an die Arbeitsprozesse von Ingenieuren und Produktdesignern hat die Methode zum Ziel, auf kreative Weise Innovationen zu designen, um damit komplexe Problemen zu lösen. Im Anschluss an den theoretischen Input machten sich die Interessierten in Teams selbst auf den mehrstufigen Weg eines Ideenentwicklungsprozesses. Verschiedene Methoden wie beispielsweise das Brain-Writing und das Clustern von Themenblöcken und Ideen halfen den Gruppen dabei, relevante Probleme zu identifizieren. Ideenentwicklung - 01Ideenentwicklung - 02

Eine anschließende Feldrecherche in Landaus Innenstadt führte Bedürfnisse und Wünsche der Stadtbewohner zutage. Mithilfe von Post-its und Plakaten wurden die gewonnen Informationen organisiert und interpretiert.

An Tag 2 des Workshops widmeten sich die Design Thinking Teams der Modellierung alltagstauglicher Lösungen. Sie bastelten an Prototypen ihres Produkts oder ihrer Dienstleistung und entwickelten mit Hilfe des Business Model Canvas einen Businessplan für ihre Idee.
Durch die abwechselnden Theorie- und Praxisphasen konnte das Gehörte direkt in Gruppenübungen angewendet und gleichzeitig das Vorgehen reflektiert werden. Die spielerisch-kreativen Übungen zeigten den Teilnehmer*innen, wie man das eigene kreative Potenzial wecken kann. Zum Ende der beiden Workshop-Tage zogen die Teams ein positives Fazit und sind nun motiviert, ihre Ideen zu mehr Bürgerpartizipation und einer stärkeren Vernetzung von Umwelt, Kultur und Gesellschaft in der Stadt weiter umzusetzen.


Datum der Meldung 15.06.2019 11:52