Land der Ideen 2016 – Koblenz lernt e.V. und Wasser 3.0 ausgezeichnet

Unsere Studentinnen Viktoria Schäfer und Jennifer Retz mit ihrer Initiative Koblenz lernt e.V. sowie unsere Jun.-Prof. Dr. Katrin Schuhen mit ihrem Projekt Wasser 3.0 wurden im Rahmen des diesjährigen Innovationswettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Aus rund 1000 Bewerbern suchte die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ der Bundesregierung und der Deutschen Bank die 100 innovativsten Initiativen und Projekte. Das diesjährige Jahresthema des Wettbewerbs lautet „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ und legt den Fokus auf Ideen für das gemeinschaftliche Handeln von morgen – auf Soziales Unternehmertum.

Dies erfüllen die beiden Gründerinnen von Koblenz lernt e.V. in hervorragender Weise: Mehr Chancengleichheit in Bildung und Integration - das ist das Ziel der zwei Studentinnen und Gründerinnen von „Koblenz lernt e.V.“. Seit März 2013 sind sie aktiv, um sozial benachteiligte Schüler und Flüchtlingskinder im Unterricht zu unterstützen. Ehrenamtlich tätige Lehramtsstudierende der Universität in Koblenz ermöglichen den Schülern neue Bildungschancen. Eine Win-Win-Situation: Die Helfer können durch ihre Arbeit an den Schulen wertvolle Praxiserfahrung für den späteren Beruf sammeln, während die Schüler eine kostenlose Förderung erhalten. So können hunderte Kinder von „Koblenz lernt“ profitieren. Inzwischen arbeiten rund 100 ehrenamtliche Helfer eng mit den Lehrkräften an Koblenzer Schulen zusammen und stellen sich den Herausforderungen echter schulischer Situationen noch während ihres Studiums. Schirmherrin des Vereins ist die Koblenzer Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein. Die Übergabe des Preises fand am 13. August 2016 am Deutschen Eck statt.

Neben Koblenz lernt e.V. wurde ein weiteres Projekt der Universität ausgezeichnet: Wasser 3.0. Dieses Projekt wird an der Universität in Landau von Frau Juniorprofessorin Katrin Schuhen vorangetrieben. Sauberes Wasser für alle – das ist das Ziel, das Wasser 3.0 verfolgt. Mit einer innovativen Methode, bei der neu entwickelte Hybridkieselgelen große Mengen an Spurenstoffen aufnehmen und fixieren können, ohne dabei toxische Substanzen zu bilden, wird das Wasser „gefiltert“. Weil Rückstände aus Medikamenten, Dünger oder Mikroplastikpartikel von Kläranlagen bisher nicht aus dem Wasser entfernt werden können, haben die Landauer Forscher zusammen mit Partnern aus der Industrie so einen Weg gefunden, das Wasser flexibel und kostengünstig zu reinigen. Das Projekt wurde am 27. Juli im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung am Campus Landau ausgezeichnet.

Beide Projekte aus der Universität Koblenz-Landau werden vom Gründungsbüro und dem Zentralen Institut für Scientific Entrepreneurship und International Transfer (ZIFET) der Universität durch Gründungsberatung, Kommunikationsmaßnahmen und im Innovationslabor unterstützt.

Informationen zu den Initiativen finden Sie unter www.koblenz-lernt.org und www.wasserdreinull.de .


Datum der Meldung 22.10.2016 00:00