Handys und mobiles Internet
Waren Handys zuerst noch reines Mittel zum Zweck, nämlich zum Telefonieren, haben sie sich im Laufe der Zeit gewandelt. Vom Telefon über das Spiel- und Fun-Gerät bis hin zur mobilen Kommunikationszentrale mit eMail Möglichkeit und Internetanschluss. Aber auch Computer sind nicht mehr die Rechen- und Spielmaschinen vergangener Tage. Mit W-LAN Funktionalität und sogenannten Surfsticks werden auch Laptop zu mobilen Büros für jedermann.
Mobil ins Internet
Doch wie kommt von unterwegs ins Internet? Mit dem Handy ist das ganz einfach. Alle moderneren Handys und Smartphones haben bereits einen Browser integriert, ein Klick genügt und statt einer Telefonverbindung baut sich eine Datenverbindung auf. Analog funktioniert dies bei einem sogenannten Surfstick für den PC oder Laptop. Die Simkarte wird in den Stick gesteckt, das Gerät an den USB-Port angeschlossen und die Verbindung kann aufgebaut werden. Das funktioniert prinzipiell in allen Netzen. Ob per langsamen GSM, schnellem UMTS oder LTE, dem neuen ultraschnellen Datennetz, das für Long Term Evolution steht.
Momentan besteht in Deutschland für GSM bzw. EDGE die beste Abdeckung, allerdings sind hier nur Surfgeschwindigkeiten von bis zu 384 kbit/s möglich. Das ist zwar schneller, als die guten alten Modems aus ISDN Zeiten, aber immer noch deutlich langsamer als das Surfen mit UMTS, das Geschwindigkeiten bis zu 14,4 Mbit/s (HSDPA) erreicht. Handytarife für mobiles Internet sind mittlerweile auch recht günstig geworden. Sogenannte Datenflatrates für UMTS gibt es bei allen großen Anbietern bereits ab 9,90 Euro pro Monat.
LTE in Deutschland
Mit dem neuen LTE sollen Datenraten von bis zu 60 Mbit/s erreicht werden, allerdings steht dieser Dienst erst in den Startlöchern, ist noch vergleichsweise teuer (ca. 60 Euro pro Monat) und wird nur von den großen Anbietern Telekom, Vodafone und O2 angeboten. Ob Ihr Gebiet in die LTE Abdeckung fällt, zeigt Ihnen ein LTE Vergleich, wie er aktuell auf vielen Seiten im Internet angeboten wird.
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