Erasmus 2013
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Erasmus-Lehraufenthalt (Teaching staff mobility)
Das Erasmus-Programm fördert Lehraufenthalte an unseren Erasmus-Partnerhochschulen. Förderungbedingungen s. Merkblatt.
Die Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen jenen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren können oder wollen. Dabei soll die Entwicklung von gemeinsamen Studienprogrammen der beiden Partnerhochschulen und der Austausch von Lehrinhalten und -methoden einbezogen werden.
Die Lehraufenthalte müssen mindestens fünf Unterrichtsstunden umfassen und dürfen höchstens sechs Wochen dauern.
Auch möglich ist die Förderung von Unterrichtsmaßnahmen von ausländischem Unternehmenspersonal an deutschen Hochschulen, um die Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen zu stärken.
Folgender Personenkreis kann beispielsweise gefördert werden:
+ Dozenten, die in einem vertraglichen Verhältnis zur Hochschule stehen
+ Dozenten ohne Dotierung
+ Lehrbeauftragte mit Werkverträgen
+ emeritierte Professoren und pensionierte Lehrende
+ wissenschaftliche Mitarbeiter
Die Förderung umfasst:
- Fahrtkosten: die realen Ausgaben (Flug economy, Bahn 2. Kl.) sind erstattungsfähig. Zur Abrechnung werden die Boardingpässe (Rechnung allein genügt nicht) und/oder die Bahntickets benötigt.
- Aufenthaltskosten: Unterkunft und Verpflegungspasuchale gemäß Reisekostengesetz für die Tage, an denen nachweislich Erasmus-Lehrveranstaltungen stattgefunden haben.
Vor Antritt der Reise sind bei Referat 13/Präsidialamt einzureichen:
1. Erasmus Annahmeerklärung (regelt die Bedingungen des Aufenthaltes)
2. Erasmus Teaching Assignment (mit der Partnerhochschule schriftlich vereinbartes Lehrprogramm)
3. Dienstreisegenehmigung
Nach der Rückkehr sind bei Referat 13/Präsidialamt einzureichen:
4. Erasmus-Bericht
5. Erasmus-Bestätigung (Confirmation) der Partnerhochschule
6. Antrag auf Erstattung der Reisekosten mit Originalbelegen (Fahrtkosten; Tickets, bei Flugreisen auch Bordkarten; Hotelrechnung).
Mitglieder unserer Universität, die einen Erasmus-Lehrauftrag absolvieren möchten, beantragen die Förderung rechtzeitig vor dem Projektbeginn formlos per Email bei der Erasmus-Hochschulkoordinatorin Irene Latschar.
Weitere Informationen s. Merkblatt.
Erasmus Vorbereitende Besuche (PV)
Das ERASMUS-Programm stellt Mittel für Vorbereitende Besuche (Preparatory Visits, PV) zur Verfügung. Damit können Hochschulen, Konsortien und Unternehmen Vorbereitungsreisen zu europäischen Partnern durchführen, um neue Kooperationen im Rahmen von ERASMUS anzubahnen.
Möglichkeiten im Rahmen von PV
+ Besuche auf Hochschul-, Fakultäts- und Fachbereichsebene bei künftigen europäischen Hochschulpartnern (auch bei Hochschulen, die noch keine gültige EUC besitzen) zur Vorbereitung von dezentralen ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen (SM, ST, IP) oder auch von zentralen Maßnahmen (Multinationale Projekte, Multinationale Netzwerke und Begleitende Maßnahmen)
+ Besuche von Hochschulvertretern bei europäischen Unternehmen bzw. förderfähigen Einrichtungen zur Anbahnung von Kooperationen im Bereich SMP
+ Besuche von Unternehmensvertretern an europäischen Hochschulen bzw. Konsortien zur Anbahnung von Kooperationen im Bereich SMP
+ Teilnahme von Hochschulvertretern an Kontaktseminaren im Ausland, die von Nationalen Agenturen organisiert sind.
+ Im Rahmen einer Reise können bis zu zwei Teilnahmeländer besucht werden.
Das Programm bietet folgende Leistungen:
+ Förderung einer reisenden Person für Reisen von maximal fünf Tagen
+ Erstattung von Fahrtkosten
+ Erstattung von Aufenthaltskosten bis zu einem nach Zielländern gestaffelten EU-Höchstsatz.
Förderzeitraum 01. Mai 2013 bis zum 30. April 2014 (beides einschließlich). Der letztmögliche Antragstermin wird der 31. März 2014 (Datum des Poststempels) sein. Entsprechende Anträge können ab sofort beim DAAD eingereicht werden.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Erasmus-Hochschulkoordinatorin Irene Latschar.
ERASMUS Intensivprogramme (Erasmus-IP)
Neben der Förderung der Individualmobilität bietet ERASMUS eine attraktive Kurzzeitmaßnahme zur fachlichen und interkulturellen Kompetenzerweiterung von Studierenden und Dozenten. Ein Intensivprogramm ist ein kompaktes Studienprogramm von zwei bis maximal sechs Wochen Dauer z. B. in Form einer Sommerschule oder eines Blockseminars. Dabei plant eine europäische Hochschule als Projektkoordinator das Programm zusammen mit mindestens zwei weiteren ERASMUS-Partnerhochschulen aus zwei verschiedenen Ländern.
2008 - 2011 wurde das Erasmus-IP der Universität Koblenz-Landau gefördert: "Small Scale European Integration through Cross-Border Cooperation (SEICOP)". Koordinator: JProf. Dr. Bernhard Köppen, Campus Landau
Frau Prof. Dr. Angela Kaupp, Fachbereich 2/Institut für Katholische Theologie Campus Koblenz, beteiligt sich an dem Erasmus IP zum Thema "The contribution of Religious Education to a Europe of Diversity", das im Zeitraum 2011-2012 von der Universität Thessaloniki/Griechenland koordiniert wird.
ERASMUS MUNDUS
Die Europäische Kommission hat den fünften und letzten Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen im EU-Hochschulkooperationsprogramm Erasmus Mundus II veröffentlicht.
Der Aufruf umfasst nur noch die Aktion 2 (Partnerschaften) und die Aktion 3 (Attraktivitätsprojekte), also keine Ausschreibung für die Aktion 1 (Gemeinsame Master- und Promotionsprogramme).
Programminformationen finden Sie hier.
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