Was sind Windows-Updates und wie führe ich sie durch?
Jedes Betriebsystem (Windows, Linux, Solaris) ist Software, die niemals fehlerfrei programmiert werden kann. Daher muss man jedes System von Zeit zu Zeit reparieren (das wird auch gerne patchen genannt), um zumindest bekannte Sicherheitslücken zu stopfen. Durch die große Verbreitung von Microsoft Windows bemühen sich Computer-Hacker vor allem darum, Sicherheitslücken im Betriebsystem Windows zu finden und zu nutzen.
Microsoft stellt daher für bekannte Sicherheitslücken sog. Updates des Betriebsystems zur Verfügung, die man in regelmäßigen Abständen (ca. alle 14 Tage) einspielen sollte, um den eigenen Rechner zu schützen. Hat man keine automatischen Updates aktiviert, gibt es dafür einen Menüpunkt Windows-Update im Menü Extras des Internet-Explorers.
Sinnvoller ist es aber, die sog. automatischen Updates zu aktivieren. Dadurch überprüft das System bei jedem Kontakt mit dem Internet selbstständig, ob es Up-To-Date ist. Andernfalls werden Updates im Hintergrund heruntergeladen und man wird aufgefordert, sie zu installieren. Die automatischen Updates aktiviert man in der Systemsteuerung:
START -> Systemsteuerung -> automatische Updates
Bei älteren Systemen (vor Windows XP SP2) finden sich die Einstellungen unter den Eigenschaften des Arbeitsplatzes als Reiterkarte Automatische Updates.
Seit Anfang Juni 2005 ist die Version 6 des Windows Updates fertiggestellt und freigegeben. Mit ihr können die wichtigsten Microsoft Produkte (Windows XP, 2000 und Server 2003 sowie die Office-Produkte, Exchange und den SQL-Server) über eine zentrale Anlaufstelle mit dem Internet Explorer aktualisiert werden.
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