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Kooperationsabkommen unterzeichnet - Bundesanstalt für Gewässerkunde und Universität forschen gemeinsam

Kooperationsabkommen unterzeichnet - Bundesanstalt für Gewässerkunde und Universität forschen gemeinsam

Direktor und Professor der Bundesanstalt für Gewässerkunde, Michael Behrendt und Universitätspräsident Prof. Dr. Roman Heiligenthal nach Unterzeichnung des Kooperationsabkommens

Die Zusammenarbeit der Bundesanstalt für Gewässerkunde und der Universität Koblenz-Landau hat nun auch eine offizielle Form erhalten: heute unterzeichneten der Leiter der BfG, Direktor und Professor Michael Behrendt, und der Präsident der Universität, Prof. Dr. Roman Heiligenthal, das entsprechende Kooperationsabkommen.

Im Rahmen dieses Abkommens werden beide Institutionen künftig neben ihrer eigenen Forschung auch gemeinsame Forschungsprojekte durchführen. Ein erstes Projekt zur Bewertung der Umweltverträglichkeit von Stoffen im Wasserbau war bereits im Sommer gestartet worden. „Die gemeinschaftliche Nutzung von Großgeräten führt zu zusätzlichen wissenschaftlichen Impulsen und mehr Farbe in der Wasserforschung. Damit werden sich auch Bandbreite und Tempo der Forschungsaktivitäten weiter erhöhen“, so Michael Behrendt. Durch die Kooperation soll nicht nur der Austausch von Daten, sondern auch von Wissen gefördert werden, zum Beispiel durch gemeinsame Kolloquien und die gegenseitige Nutzung der Bibliotheken. Das Abkommen beschränkt sich aber nicht nur auf die Forschung, auch die Lehre ist berührt: das Praxiswissen aus der Bundesanstalt findet über Lehrtätigkeiten Eingang in die Universität. Ebenso ist die gemeinsame Vergabe und Betreuung von Bachelor-, Master- und Doktor-Arbeiten vorgesehen.

„Die bisherige Kooperation der Universität und der BfG ist nicht nur für die Universität und die BfG, sondern auch für den Gewässerschutz und damit für den Umweltschutz in Deutschland von hoher Bedeutung“, so Roman Heiligenthal. Die nächsten gemeinsamen Projekte auf dem Gebiet der ökologischen Folgenforschung sind bereits angeschoben. Dazu gehören z.B. die Erarbeitung von Grundlagen für tierökologische Bewertungsverfahren unter Berücksichtigung klimabedingter Veränderungen und gemeinschaftliche Einsätze in der Kernspinresonanzspektroskopie.


 


Date of news Nov 18, 2010 10:10 AM
last modified Nov 18, 2010 11:06 AM

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