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Campuszeitung 1/2011

mena - Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Mehr Frauen in Forschung und Wissenschaft

Obwohl die Frauen die Mehrheit an den rheinland-pfälzischen Hochschulen - unter den Studienanfängern 52,4 Prozent, den Studierenden 55,5 Prozent und den Absolventen 51,9 Prozent - stellen, sinkt ihr Anteil, je höher es das "Statustreppchen" hinaufgeht. Nur jede sechste Professur wird von einer Frau besetzt. Doch die Zeiten für einen Wechsel stehen gut: In den nächsten zehn Jahren wird laut dem Statistischen Jahrbuch 2010 Rheinland-Pfalz mehr als die Hälfte der Professorenschaft in den Ruhestand gehen.

Hier setzt mena - Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen an. Im Sommer 2011 startet das neue Mentoring-Programm für Absolventinnen, Promovendinnen, Post-Doc, Habilitandinnen und Alumna der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz. mena trägt damit zur Verbesserung der Chancengleichheit für Frauen und Männer bei und zielt langfristig auf eine Erhöhung des Frauenanteils in Wissenschaft und Forschung ab.

Was steckt hinter mena?

Mentoring als gleichstellungsfördernde Maßnahme und zur nachhaltigen Per- sonalentwicklung hat sich in Firmen und Hochschulen bereits bewährt. mena bietet interessierten Frauen, den Mentees die Erfahrung und den Austausch mit einer erfahrenen Person, der Mentorin. Hierbei sollen strategische Tipps, Feedback und Netzwerkkontakte die Entwicklung der Mentee unterstützen. Eine Mentoring-Runde umfasst 12 Monate und beginnt im Juni/Juli eines jeden Jahres. Die Basis bildet eine Kick-off-Veranstaltung mit Workshop, das Bergfest mit Zwischenbilanz sowie die Abschlussveranstaltung. Innerhalb dieser Zeit profitiert die Mentoring-Partnerschaft von einem auf die Zielgruppe zugeschnittenen Weiterbildungsprogramm sowie von dem Auf- und Ausbau sozialer Netzwerke. Angebote wie Potenzialanalyse, Business-Strategien und Rhetorik sollen Mentees gezielt bei ihrer Ausrichtung und Positionierung im beruflichen Wettbewerb unterstützen.

 

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zuletzt verändert: 01.02.2012 12:46

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