Bachelor und Master "Kulturwissenschaft"
Im Oktober 2008 ist der BA-Studiengang "Kulturwissenschaft" mit 60 Studierenden gestartet und inzwischen auf 70 Studierende pro Jahrgang erweitert worden; der gleichnamige Master folgte zum Wintersemester 2011/12 mit 40 Studienplätzen. Beide Studiengänge wurden von einer unabhängigen Agentur bis zum 30. September 2013 akkrediert.
Informationen zur Bewerbung gibt das Studierendensekretariat. Interessierte an den Studiengängen können sich hier in eine Mailingliste eintragen oder ein persönliches Gespräch mit den Studiengangsverantwortlichen vereinbaren. Der nächstmögliche Studienbeginn ist im Oktober 2013; die Bewerbungsfrist beginnt im Juni 2013 und endet dann am 15. Juli.
- Leitbild des konsekutiven BA/MA Studiengangs "Kulturwissenschaft" (25.9.2008)
- Konzept und Unterlagen zum Bachelor Kulturwissenschaft
- Konzept und Unterlagen zum Master Kulturwissenschaft
- Berufsfelder und Anforderungen für Bachelor- und Master-Absolventen
- Kurzinformation zu den Studiengängen in Form eines Flyers zum Download
BA und MA Kulturwissenschaft vermitteln berufsqualifizierende und wissenschaftliche Kompetenzen: Kulturelle Sensibilität und interkulturelle Kompetenz, theoretisches Wissen über die Konstruktion und Bedeutung von Kultur/Kulturen in einer globalisierten Welt, vielfältige Kommunikationsfähigkeiten, praxisorientiertes Können (vermittelt über Projekte und Praktika).
Zum spezifischen Profil der Koblenzer Studiengänge gehört zum einen die ungewöhnliche Breite des inhaltlichen Angebots, das zum Beispiel auch spezifische Lehrveranstaltungen aus Germanistik, Anglistik, Geschichte, Kunst- und Musikwissenschaft, Theologien oder Soziologie miteinander zu einem stimmigen Konzept vereint. Zum anderen setzt die Koblenzer Kulturwissenschaft gezielt Schwerpunkte, die sich aus der Ausrichtung der "Kern-Professuren" ergeben. So reflektieren die Studierenden die Konstruktion von Kultur in und mittels moderner Medien und erforschen aus ethnologischer und kulturanthropologischer Perspektive Kulturen oder Religionen verschiedenster Art. Voraussetzungen und Folgen von Migration und Globalisierung spielen ebenso eine Rolle wie Kulturvergleich und Interkulturalität. Aus philosophischem Blickwinkel werden Wissenskulturen, Werte und Normen in Geschichte und Gegenwart betrachtet. Auch die ästhetische Dimension von Kultur wird ausführlich behandelt.
Ganz wichtig ist den Verantwortlichen, dass der konsekutive Studiengang eine klare Praxisorientierung aufweist. So machen die Studierenden zum Beispiel Erfahrungen in ethnografischer Feldforschung oder angewandter Gesprächsforschung oder erwerben durch Workshops und studentische Projekte medienpraktische Kompetenzen, zudem ist ein Praktikum in einem möglichen Berufsfeld Pflicht.
Dank einer fundierten theoretischen und vielfältigen praktischen Ausbildung weisen die Absolventen nach dem Bachelor zum Beispiel für Kultureinrichtungen, Massenmedien oder Wirtschaftsunternehmen attraktive Kompetenzen vor. Der anschließende Master soll hingegen eine stärker wissenschaftsorientierte Profilierung aufweisen, aber auch für anspruchsvolle Arbeitsstellen außerhalb der Universität befähigen.
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