Lebenslauf

Marie-Luise Wünsche schloss zunächst das Studium in den Fächern Germanistik, Philosophie und Allgemeine Sprachwissenschaften in Bonn mit einem Magister-Abschluss ab (M.A.). Sie verließ dann die Universität und arbeitete vor allem als freie Journalistin und Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache (DAF) in Bonn. 1994 schrieb sie sich erneut an der Universität in Bonn als Studentin ein, nun aber in den Fächern Germanistik, Philosophie und Geschichte der Medizin. Von 1994 bis 1997 war sie Promotions-Stipendiatin der Begabtenförderung des Evangelischen Studienwerkes „Haus Villigst“, e.V. in Schwerte. Im Anschluss an ihre Promotion war sie zunächst ab 1999 Lehrbeauftragte an den Instituten für Germanistik der Universitäten Bonn und Koblenz-Landau, Campus Koblenz. Ab dem Jahr 2000 bis 2005 war sie zugleich Mitarbeiterin wissenschaftlicher Projekte, die von der deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurden, und dem Lehrstuhl des Medizinhistorikers der Universität Bonn, Herrn Prof. Dr. Dr. Heinz Schott zugeordnet waren. Zunächst forschte sie auf der Grenze von Literaturwissenschaft und Medizin zur Geschichte der psychoanalytischen Psychosomatik, dann zu den Schriften des Paracelsus. Seit 2005 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik am Institut für Germanistik an der Universität Koblenz. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind, neben der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur aus der Schweiz und den Narrativen des psychoanalytischen Selbstbegründungsdiskurses (vor allem am Beispiel der Schriften der psychoanalytischen Psychosomatiker und Schriftsteller Franz Alexander, Georg Groddeck und Alexander Mitscherlich),  auch die Literatur und Philosophie der Moderne, vor allem am Beispiel von Friedrich Nietzsche und Franz Kafka, und endlich die Ästhetik und Didaktik phantastischer (Kinder- und Jugend-)Literatur und der Märchen.

 

last modified Jul 22, 2011 05:55 PM

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