Seminar Grundlagen asymmetrischer Kryptographie

Seminar im Sommersemester 2004

Zeit
10. + 11. August 2004, B017

Leitung

  Prof. Dr. Christoph Steigner  

Programm

 

Dienstag 10. August 2004

09:15

Die Idee der asymmetrischen Kryptographie - Verena Kolba
(Vortragsfolien)

10:30

Die Sätze von Fermat und Euler, RSA - Gösta Distelrath
(Vortragsfolien)

11:45 - 13:15 Pause

13:15

Diskreter Logarithmus und elliptische Kurven - Leonhard Detzel
(Vortragsfolien)

14.30

Zero-Knowledge-Beweise - Sebastian Mitnacht
(Vortragsfolien)

Mittwoch 11. August

13:15

Erzeugung sicherer Zufallszahlen - Christian Weizel
(Vortragsfolien)

14:30

Faktorisierung - Jörg Heinzen
(Vortragsfolien)

15:45

Primzahlerzeugung und -tests - Guido Schwab
(Vortragsfolien)

17:00 Abschluß

Voraussetzungen

Voraussetzung für dieses Seminar sind:

  • das abgeschlossene Vordiplom und
  • Kenntnisse (Schein) aus der Vorlesung Rechnernetze I.

(Lern-)Ziele

  • Selbständiges Erarbeiten eines vorgegebenen Themas
  • Vorbereiten und Halten eines Fachvortrags
  • Auseinandersetzung mit und Diskussion über Fachvorträge

Ziel ist es also nicht primär, Lehrstoff zu vermitteln (dazu gibt's Vorlesungen), wohl aber, das Vermitteln von Lehrstoff zu erlernen. Der Vortrag soll zeigen, daß der Referent sich in das Thema einarbeiten konnte und fähig ist, es zu vermitteln. Die Diskussion soll zeigen, daß die Zuhörer sich mit dem Thema auseinandersetzen konnten und sich inhaltlich dazu äußern könnten. Organisatorisches

Die Anwesenheit ist bei dieser Veranstaltung durchgängig Pflicht, schon allein um die für einen Vortrag nötigen Voraussetzungen zu schaffen. An jedem Termin wird zunächst ein Vortrag von 45-60 min gehalten. Es schließt sich eine Fachdiskussion an, in der Fragen zum Inhalt des Vortrags vom Referenten zu beantworten sind. Zum Schluß soll der Referent Feedback zu seinem Vortrag erhalten. Zu jedem Vortrag ist eine Ausarbeitung zu erstellen. Die Ausarbeitung soll keine Übersetzung der Vorlage, sondern die eigene Erarbeitung des Themas sein und einen Umfang von ca. 10-15 Seiten annehmen. Eine Woche vor dem Vortragstermin findet eine Vorbesprechung mit dem Seminarleiter statt, zu der die Ausarbeitung und die Folien mitzubringen sind. Mit einem Aushang am Schwarzen Brett wird dann auf den Vortrag hingewiesen.

Vortrag

Der Vortrag muß in freier Rede gehalten werden. Ein Manuskript mit Stichworten oder Vorformulierungen (für Anfang und Schluß) darf benutzt werden und wird empfohlen, nicht jedoch ein ausformuliertes Skript. Als Hilfsmittel stehen Tafel, Beamer zur Verfügung. Bei der Verwendung der Tafel muß das Tafelbild und dessen Entwicklung genau überlegt sein. Bei Benutzung von Folien - was empfohlen wird - sind verschiedene Richtlinien zu beherzigen, wie auch bei den Tips genannt. Diskussion

Alle Teilnehmer sollen sich rege an der Diskussion beteiligen. Die Fragen sind nicht dazu gedacht, den Referenten aufs Glatteis zu führen, sondern bekunden einerseits das Interesse am referierten Thema und geben eine positive Rückmeldung zum Vortrag. Da der Referent sich mit dem Thema identifiziert (es jedenfalls sollte), freut er sich über jede (sinnvolle) Frage. Ein schweigsames Publikum ist sogar frustrierender als eines mit nervtötenden Fragen. Inwieweit Fragen zum referierten Thema schon während des Vortrags gestellt werden dürfen, bleibt dem Referenten überlassen. Wer sich in der Diskussion zu sehr zurückhält, kann auch vom Seminarleiter direkt zu einer Stellungnahme aufgefordert werden! Feedback

Feedback ist kein Verreißen, auch keine Beurteilung, sondern zunächst einfach nur eine Mitteilung der Zuhörer ihrer Wahrnehmungen, Vermutungen und Gefühle als jeweils solche. Das bedeutet aber weder Lob noch Tadel, sondern eine Aussage der Zuhörer über sich selbst (und nicht über den Referenten!). Aufgabe von Feedback ist es, daß der Referent Rückmeldung über seine Wirkung auf die Zuhörer erhält, damit er diese Wirkung in Zukunft besser steuern kann.

Weitere Hinweise...

zur Vortragsgestaltung finden Sie z.B. hier:

 

last modified Feb 06, 2009 10:07 PM

Kontakt