Skripte

Übersicht


Skripte, Exzerpte, Entwürfe


Siehe auch die Arbeitsberichte des IZ Bonn

Software-Ergonomie allgemein


Visualisierung und Design - Grundlagen von Softwareergonomie und Mediendesign

Stand: Okt. 2003


Dieses Skript ersetzt das bisherige Skript aus dem Jahr 2000!
Das Skript versucht neben der Vermittlung des traditionellen Grundlagenwissens die Mög-lichkeiten einer Zusammenführung beider Ansätze am Beispiel der Weiterentwicklung gra-phischer Benutzungsoberflächen zu neuen auch ästhetisch - emotiv bestimmten Visualisierungssprachen zu verdeutlichen.
Im Mittelpunkt der Kapitel 1-2 steht die Diskussion einiger grundsätzlicher Gestaltungskonzepte "natürlicher Benutzungsoberflächen" auf der Basis ihrer theoretische Grundlagen aus der Wahrnehmungs- und Gedächtnisforschung (Faktoren der menschlichen Informationsverarbeitung, Blickfeld und Aufmerksamkeitssteuerung). Neue Gesichtspunkte eröffnet die Integration bzw. die Ablösung der grafischen Benutzungsoberflächen durch multimediale Präsentationsformen bis hin zum Photorealismus und zur Augmented bzw. Virtual Reality. Die Auseinandersetzung mit ihnen ist Gegenstand der Kapitel 3-4. Kapitel 5 befasst sich dann verstärkt mit den an Kunsthochschulen und von Designern entwickelten Lösungsvorschlägen, die deutlich von den bisherigen softwareergonomischen Gestaltungstraditionen und Denkansätzen abweichen. In der Sprache des Designs ausgedrückt, wird die Anzeigefunktion durch die Symbolfunktion ergänzt bzw. ersetzt; ästhetische Kategorien und der Wunsch, Stilvarianten und "Lebensstimmungen" zu transportieren, treten in den Vordergrund.

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WEB Usability - Normen zur Gestaltung von Webauftritten

Stand: Jan. 2003


Normen stellen vereinheitlichende Lösungsvorschläge für sich wiederholende, bzw. wiederkehrende Aufgaben und Problemfälle dar. Sie werden auf der Basis aktueller technischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen aufgestellt. Obwohl Normen nicht eingehalten werden müssen, geht ihr Geltungsbereich weit über einzelne Anwendungen hinaus und ist zum großen Teil sogar weltweit angelegt.
Ungefähr so könnte sich eine Definition von Normen anhören, welche die Kerngedanken der Vernormung der Welt umfasst. Doch was bedeutet dies in der Praxis? Zunächst einmal erstaunt, dass Normen offensichtlich auf Freiwilligkeit beruhen und dennoch weltweite Gültigkeit erlangen können. Gerade wer im Bereich Software zu tun hat und sich mit Begriffen wie Browserkrieg und ähnlichem konfrontiert sieht, möchte die Wirksamkeit einer solchen Freiwilligkeit stark bezweifeln.

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Komplexe Menüs und Häkchenformalismus


An exemplarischen Benutzerschwierigkeiten mit dem Subsystem Menü in komplexen Softwaresystemen und an seiner potentiellen Ersetzbarkeit durch Funktionsobjekte soll demonstriert werden: 

  • Wie inkonsistent und softwareergonomisch unbefriedigend kommerzielle grafische Software ist (bzw. wieder geworden ist). 
  • Wie weit die technologiegetriebene Entwicklung im Bereich der Multimedialität von einem konzeptuellen Verständnis entfernt ist. 

Grundlage der Überlegungen sind umfangreiche empirische Studien zu grafischen Benutzeroberflächen. 

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Dokumente zur visuell-gestalterischen Grundlagenausbildung  (Zitzmann, Schulz; Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, 1990) 


Das Exzerpt soll einen ersten Eindruck von einigen grundlegenden Prinzipien geben, die beim künstlerischen und grafischen Design eine Rolle spielen. Sie sind sinngemäß auf die Dokument- und Oberflächengestaltung des Internetdesigns zu übertragen. 

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Das WOB - Modell 


Visual Interaction on the Basis of the WOB-Model

Stand: Jun. 2005


The WOB model is a bundle of software ergonomic proposals which collectively should lead to an efficient and "natural" design of GUI for information systems. Ideally WOB, as a "middle level" model, closes the gap between the fundamental findings in cognitive science and the basic rules of style guides in the software development process.

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Zur Gestaltung objektorientierter, grafischer Benutzungsoberflächen


Beim WOB-Modell (eine auf der W erkzeugmetapher basierende strikt o bjektorientierte grafisch-direktmanipulative B enutzungsoberfläche) handelt es sich um ein aufeinander abgestimmtes Bündel softwareergonomischer Vorschläge, die in ihrer Gesamtheit zu einer effizienten und "natürlichen" Gestaltung von Benutzungsoberflächen (BOF) für Informationssysteme führen sollen. 
Letztlich geht es bei der Formulierung des WOB-Modells um die Zusammenfassung und Abstraktion softwareergonomischer Erfahrungen, die seit Ende der achtziger Jahre am FG Informationswissenschaft der Universität Regensburg und seit Mai 1995 am IZ Sozialwissenschaften in Bonn (GESIS) gemacht wurden. 

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Graphische Oberflächen für das Textretrieval im Rahmen des WOB - Modells 


Gute Visualisierungen im Rahmen der heute üblichen grafischen Benutzungsoberflächen für das klassische Textretrieval zu finden erweist sich als schwierig. Im Rahmen des WOB-Modells gelingt es jedoch die vorhandenen konzeptuellen Ansätze so miteinander zu verbinden und zu erweitern, daß Benutzer die Möglichkeiten heutiger grafischer Benutzungsoberflächen flexibel und effizienzsteigernd einsetzen können. Die generellen Vorzüge des WOB-Modells bewähren sich auch in diesem Kontext. 

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Information-Retrieval



Teilskript - Suchen und "Publizieren" fachwissenschaftlicher Informationen im WWW

Stand: Mai 2005


Die dramatische Entwicklung des Internet im letzten Jahrzehnt hat auch die Welt der fachwissenschaftlichen Informationsangebote drastisch verändert. Die gesicherten Erkenntnisse des Information Retrieval (IR), der Informations- und Bibliothekswissenschaften verlieren in diesem Kontext ihre theoretischen und praktischen Fundierungen. Die alten Rezepte greifen nicht mehr und die neuen - Beispiel generelle Suchmaschinen im Web - führen in vielen Teilbereichen zu wenig vertrauenserweckenden Ergebnissen, die weder ihre fachwissenschaftlichen Kunden befriedigen noch adäquate Modelle für zukünftige Entwicklungen bereit stellen. Generell ist einer der Tragpfeiler bisherigen Handelns, die Standardisierung als Basis der Interoperabilität von Informationsangeboten im Web differenzierter zu sehen, was uns zu dem Leitsatz führen wird: "Die Standardisierung ist von der verbleibenden Heterogenität her zu denken". Gemeinsam mit dem Web-Paradigma des "Publizierens im Netz" eröffnen sich damit neue, befriedigendere Ansätze für die Gestaltung fachwissenschaftlicher Informationsangebote im sich verändernden Kontext der heutigen Web-Community.

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Fachinformation und Web Standardisierung und Heterogenität in sich verändernden Kontexten

Stand: Mai 2005


Lösungen für die heutigen Probleme beim Aufbau fachwissenschaftlicher Informationsangebote erzwingen einen Wandel in zentralen Konzepten der Fachinformation, die die letzten Jahrzehnte unbeschadet überstanden hatten. Standardisierung und Normierung sind zwar auch heute noch Grundpfeiler traditioneller Inhaltserschließung von Bibliotheken und fachbezogenen Informationszentren. Metadaten-Aktivitäten wie die Dublin Core Initiative greifen diese grundsätzliche Vorgehensweise für das WWW jedoch in erneuerter Form auf. Gleichzeitig gibt es aber klare Anzeichen dafür, dass die traditionellen Verfahren der Standardisierung und Normierung an ihre Grenzen stoßen. Für digitale Bibliotheken muss deshalb vor allem für die Inhaltserschließung eine neue Sichtweise auf die Forderung nach Konsistenzerhaltung und Interoperabilität gefunden werden. Sie lässt sich durch die folgende Prämisse umschreiben: Standardisierung ist von der verbleibenden Heterogenität her zu denken. Erst im gemeinsamen Zusammenwirken von intellektuellen und automatischen Verfahren zur Heterogenitätsbehandlung und denen einer neu verstandenen Standardisierung ergibt sich eine Lösungsstrategie, die den heutigen technischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gerecht wird Die diskutierte Leitlinie "Standardisierung von der Heterogenität her zu denken" charakterisiert den Wandel am deutlichsten. Er ist nicht nur technologisch, sondern inhaltlichkonzeptuell.

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Grundlagen der Inhaltserschließung von Texten für Information Retrieval Systeme


Die Inhaltsanalyse von Texten, wie sie sich im Rahmen von Information Retrieval Systemen (IRS, z.B. Literaturdatenbanken) in den letzten 20 Jahren herausgebildet hat, läßt fraglos viel Gemeinsames mit der Textanalyse von Linguisten oder in den Sozialwissenschaften erkennen. Ihre eigene Wertigkeit gewinnt sie jedoch durch ihren speziellen Verwertungskontext: 

  • Enge Interdependenzen verbinden die gewählte Inhaltsanalyse mit der Retrievalsituation. 
  • In der Regel handelt es sich bei kommerziellen IRS um Massendaten. 

Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen werden Formen der Inhaltserschließung in heutigen kommerziellen Systemen analysiert und erfolgversprechende Erweiterungen bzw. Alternativen aufgezeigt. 

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Textrecherche-Oberfläche für Elvira II


Ergebnis des vom BMWI und der Industrie geförderten Projektes ELVIRA I war ein Recherche-System für Faktendaten in Form von Zeitreihen, welche von Industrieverbänden ihren Mitgliedern als Informationsquelle zur Verfügung gestellt werden. Die Aufgabe des Folgeprojektes ELVIRA II ist die Integration von Fakten und textueller Informationen in das Recherchesystem. Beide Suchwege sollen dabei soweit integriert werden, daß z.B. die Ergebnismenge sowohl Zeitreihen als auch relevante Texte enthalten kann. 

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Grundlagen des Internetdesigns: Hypertext und ergänzende Organisations- und Suchstrukturen


Das WWW basiert konzeptuell auf einer einfachen Umsetzung des Hypertextgedankens. Neben der Möglichkeit, mehrere Modalitäten (Text, Grafik, Bild, Animation, Ton) miteinander zu verbinden, gehört er zu den prägendsten Eigenschaften des WWW. 

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  Internetdesign


Exzerpt: Yale Style Guide


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Exzerpt: UCLA Style Guide 


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Vorlesungsfolien


  Aktuelle Foliensätze sind immer auf der momentanen Veranstaltungsseite hinterlegt.

last modified Apr 08, 2010 12:15 AM

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