URM - Usage Rights Management

Seit einiger Zeit nimmt die Musikindustrie Abstand von DRM-Kopierschutzmechanismen. Für die Nutzer digitaler Musik bedeutet dies allerdings nicht, dass Sie mit Ihren digitalen Musikdateien machen dürfen was sie wollen. Was der Nutzer mit den Dateien machen darf, wird durch die Geschäftsbedingungen der Anbieter (z.B. iTunes) und durch das Urheberrechtsgesetz (UrhG) definiert.

URM ist der Oberbegriff für diverse Werkzeuge, welche Nutzern von digitalen Mediendateien helfen, einen Überblick über die Rechte zu den entsprechenden Dateien zu behalten. Die URM-Mediathek zeigt auf einen Blick, ob eine Datei legal erworben wurde und ob man die Datei abspielen oder sogar weitergeben darf.
URM ist eine offene Umgebung, in der Rechteinformationen durch selbst generierte ODRL-Lizenzen gespeichert werden. Die offene Struktur erlaubt nahezu beliebige Erweiterungen, z.B. für P2P-Netzwerke und CD-Rip-Funktionen. Das Konzept von URM begrenzt sich nicht auf digitale Musik (wie z.B. MP3), sondern erlaubt Erweiterungen für beliebige Dateitypen.

URM ist im Rahmen des Projekts "SOAVIWA: Eine Service-orientierte Absicherung von virtuellen Waren" entstanden, und wird gefördert durch die Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation

Projektpartner: The ODRL Initiative
Stichwörter: DRM; Digital Rights Management; ODRL; Nutzungsrechte; Urheberrecht; MP3; digitale Musik
 

zuletzt verändert: 27.01.2010 17:10

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