Keyhole Markup Language
Entwickler: Google Inc.
Version: ?
Verfügbarkeit, Kosten: Spezifikation ist offen gelegt
Dokumentation: gut
Autor: KF
Status: fertig
Definition
Die Keyhole Markup Language ist ein XML-basiertes Datenformat zur Visualisierung von geographische Daten in digitalen Globen (wie z.B. Google Earth).
Eigenschaften
KML wurde ursprünglich von Google Inc. entwickelt und ist seit der aktuellen Version 2.2 ein offener internationaler Standard des Open Geospatial Consortium, Inc. (OGC).
KML-Dateien können auf eigenen Webseiten veröffentlicht und in digitale Globen integriert werden, die die Daten direkt interpretieren und visualisieren.
KML-Dateien können die folgenden Bildformate enthalten: PNG, JPEG, GIF, TIFF, BMP, TGA.
KMZ ist ein ZIP-basiertes Datenformat zur Kompression von KML-Dateien. Es kann von jedem Werkzeuge gelesen werden, dass ZIP-Dateien verarbeiten kann.
Die Modellierung von Geometrie in KML ist sehr einfach. Als Geometrische Primitive gibt es Punkte, Linien und Polygone, komplexere geometrische Objekte (z.B. Kreise) existieren nicht.
KML-Dateien können 3-D-Grafikmodelle beinhalten, z.B. im Collada-Format.
Beispiel / Skizze
Eine KML-Datei besteht aus einem XML-Header, einer KML-Namensraumdeklaration und KML-Tags.
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <kml xmlns="http://earth.google.com/kml/2.2"> ... </kml>
Siehe KML-Schema und KML-Sprachreferenz.
Informationsquellen / Literatur
- Offizielle KML-Webpräsenz bei der OGC
- Sprachspezifikation (OGC)
- KML-Schema (OpenGIS)
- Offizielle KML-Webpräsenz bei Google
- Sprachreferenz (Google)
- KML-Tutorial (Google)
Werkzeuge
Empfehlung von Google ist eine visuell untersützte Erstellung von KML-Dateien mit der Google Earth Software und eine textuelle Verfeinerung/Weiterverarbeitung in einem Text- oder XML-Editor.
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