Startseite Campus Landau Aktuelles Archiv 2010 Preis für Generationengerechtigkeit: Mathias und Wolfgang König belegen den zweiten Platz

Preis für Generationengerechtigkeit: Mathias und Wolfgang König belegen den zweiten Platz

Preis für Generationengerechtigkeit: Mathias und Wolfgang König belegen den zweiten Platz

Die Preisträger: Mathias und Wolfgang König

Über einen zweiten Platz beim 5. Generationengerechtigkeits-Preis und 3.000 Euro Preisgeld können sich die Diplom-Sozialwissenschaftler Mathias und Wolfgang König von der Universität in Landau freuen. An den Preis gekoppelt ist eine Veröffentlichung im „Journal für Generationengerechtigkeit“. Die Preisverleihung findet im kommenden Frühjahr in Berlin statt.

Der Preis für Generationengerechtigkeit wird alle zwei Jahre von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen mit Sitz in Oberursel vergeben. Der Preis soll die Diskussion um eine generationengerechte Politik fördern, ihr eine wissenschaftliche Grundlage verleihen und den Entscheidungsträgern Handlungsperspektiven eröffnen. In diesem Jahr prämierte die Stiftung wissenschaftliche Arbeiten, die Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Problemlösungen in der Parteiendemokratie aufzeigen. Mathias und Wolfgang König haben ein theoretisches Modell entwickelt, mit dessen Hilfe die Schwierigkeiten des Parteienwettbewerbs überwunden werden können. Sie zeigen auf, wie sich institutionelle Regelungszonen schaffen lassen, in denen Politik, Verwaltung und Bürger auch bei immer komplexer werdenden politischen Problemen wie etwa beim Verkehrsgroßprojekt Stuttgart 21 gemeinsam Lösungen finden. Wie dieses Modell funktionieren kann, erläutern die Brüder in ihrer Arbeit exemplarisch u.a. anhand der Bürgerbeteiligung im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz, die sie unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli wissenschaftlich begleiten.

Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen ist ein gemeinnütziges Forschungsinstitut an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Der Wissenschaftliche Beirat der Stiftung vereint Wissenschaftler und Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Ethik, Ökologie und Wirtschaft wie Prof. Dr. Alfred Grosser, Dr. Hildegard Hamm-Brüchen oder Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen.
 

Kontakt:
Pressestelle, Campus Landau
Kerstin Theilmann
Tel.: 06341 280-32219
E-Mail: theil@uni-koblenz-landau.de


Datum der Meldung 16.11.2010 00:00
zuletzt verändert: 16.11.2010 12:15

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