Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung tagt in Landau
Öffentliche Vorträge zu Kultur und Bildung
Von Freitag, 07.05.2010 bis Sonntag, 09.05.2010 tagt die Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e.V. an der Universität in Landau. Der Fokus der vielseitigen Tagung liegt neben der Kultur ganz klar auf Bildungsfragen im Zuge der Bologna-Debatte. Viele Vorträge am Samstag und Sonntag sind öffentlich. Veranstaltungsort ist der Festsaal der Universität in der Bürgerstraße 23.
Am Samstag referiert um 9.30 Uhr Prof. Dr. Alfred Langewand (Landau) über „Gibt es einen modernen Bildungsbegriff? – Ein Blick in die Zukunft aus historischer Perspektive“. Um 11.00 Uhr folgt Dirk Bißbort (Landau) mit dem Vortrag „Autonomie und akademisches Lernen im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit“. Prof. Dr. Peter Nenniger (Landau und Mitglied der Humboldt-Gesellschaft) richtet um 11.30 Uhr den Blick auf „Der Bildungsauftrag der Universität im Spannungsfeld des Bologna-Prozesses“. Am Abend findet im Hambacher Schloss ein Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli, Vizepräsident der Universität Koblenz-Landau, zum Thema „Politikvermittlung und Demokratie in der Mediengesellschaft – Historische Reminiszenzen und aktuelle Herausforderungen“ statt.
Am Sonntag stehen drei öffentlichen Vorträge auf dem Programm: Um 9.30 Uhr startet Dr. Jörg Katerndahl mit seinem Beitrag „Der Maler August Croissant (1870-1941) als pfälzischer Landschaftsmaler und Beispiele der Naturverbundenheit in der Kunst heute“. Um 11.00 Uhr folgt Prof. Dr. Tiago de Oliveira Pinto (Berlin) mit „Auf den geistigen Spuren Alexander von Humboldts: Theodor Koch-Grünbergs Forschungen in Amazonien (1905-1912) und ihre Bedeutung für die Musik und Kulturwissenschaften“. Den Abschluss bildet um 11.50 Uhr Oliver Weyrauch (Landau) mit seinem Vortrag „Was der Geist der Harmonie verbindet“. Begleitet wird dieser Vortrag von dem Vokalensemble der Universität in Landau unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Olaf Meyer.
Die Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e.V. wurde 1962 in Gedenken an die Brüder Wilhelm und Alexander Humboldt in Mannheim gegründet. Die Gesellschaft fühlt sich den beiden bedeutenden Gelehrten verpflichtet, deren Gedanken und Leistungen aus ihrer Zeit heraus bis in die Gegenwart wirken. Aufgrund der universellen Sichtweise und der ungewöhnlichen Themenvielfalt der Forscherbrüder, verfolgt die Humboldt-Gesellschaft die Interdisziplinari-tät auf dem Boden des humanistischen Ideals.
Kontakt:
Pressestelle, Campus Landau
Kerstin Theilmann
Tel.: 06341 280-32219
E-Mail: theil@uni-koblenz-landau.de
Date of news Mai 05, 2010 12:00
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